Miley Cyrus’ Blow Job ein Fall für Zensursula

Zensursula von der LeyenGerade schalte ich Twitter ein, um mich über Wetter, Wassertemperatur und politische Lage im Iran zu informieren (#Iranelection), da werde ich mit Meldungen über ein angebliches Blow-Job-Foto von Miley Cyrus alias Hannah Montana zugeschüttet.

Und während hitzig darüber debattiert wird, ob das, was Miley Cyrus diesmal in den Mund gelegt wurde, echt oder ein Photoshop-Scherz ist, scheint bislang kaum jemandem aufgefallen zu sein, dass die auf dem Blow-Job-Foto abgebildete Hand nicht die Hand einer Sechzehnjährigen ist, sondern die Hand einer maximal Sechsjährigen. Ein klarer Fall von Fake also – und lupenreine Kinderpornografie.

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Domino’s Pizza: Mit Nasen-Käse und Furz-Salami

Zwei lustige Angestellte und eine Handy-Kamera: Mehr braucht es heutzutage nicht, um den guten Ruf einer Firma zu ruinieren – YouTube sei Dank!

Zwei Mitarbeiter von Domino’s Pizza, einem der größten Pizza-Lieferdienste Amerikas, haben per Handy-Kamera festgehalten, wie sich einer von ihnen Käse in die Nase steckt und auf eine Salami-Scheibe furzt – und aus diesen Zutaten ein Domino’s Sandwich herstellt!
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Die vielleicht schlimmste Entgleisung in den deutschen Medien

Die Berliner Tageszeitung taz hatte in ihrer Osterausgabe vom Samstag frecherweise ein Bild veröffentlicht, bei dem das Gesicht von Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann in einen gekreuzigten Jesus hineinmontiert wurde, und mit der berühmten Monty-Python-Zeile Always Look On The Bright Side Of Life aus dem Film Das Leben des Brian versehen. Das kann man komisch finden, muss man aber nicht.

Jürgen Klinsmann fühlt sich durch die Veröffentlichung beispielsweise zutiefst und massiv in seiner Menschenwürde und in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt. Und Markus Hörwick, Pressesprecher des FC Bayern München, hält den Bilder-Scherz der taz für die “vielleicht schlimmste Entgleisung, die es je in den deutschen Medien gegeben hat” (Zitat taz ).

Ich finde, es gibt Schlimmeres, als offensichtlich scherzhaft mit Jesus verglichen zu werden. Und vom Pressesprecher des FC Bayern München hätte ich gerne gewusst, welche deutschen Medien er neben dem Bayernkurier denn noch so kennt.

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Das Wattestäbchen-Phantom

Ist das ‘ne tolle GeschichteStern.de Da ist ja wohl noch kein Hollywood-Autor drauf gekommen:

Aufgrund von verunreinigten Wattestäbchen jagt die Polizei monatelang seit Mai 1993 Spiegel.de ein weibliches Phantom, das in 40 Straftaten verwickelt sein soll: Autodiebstahl, Messerstecherei, Mord – um nur ein paar zu nennen. Jetzt stellt sich heraus, dass die an den jeweiligen Tatorten gefundenen DNA-Spuren mit großer Wahrscheinlichkeit nicht Spiegel.de von der mutmaßlichen Täterin stammen, sondern von einer schlampigen Wattestäbchen-Verpackerin.

Ich frage mich, wieviele unschuldige Wattestäbchen-Verpackerinnen aufgrund ähnlicher Fahndungspannen hinter Gittern sitzen oder bereits per Giftspritze oder elektrischem Stuhl gemeuchelt wurden.

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Die unglaubliche Internet-Inkompetenz der Polizei

Angeblich wollten Ermittler auf dem Computer des Amokläufers Tim K. aus Winnenden neben Pornografie und Killer-Spielen auch Beweise dafür gefunden haben, dass der 17-Jährige seinen Amoklauf in einem Internet-Chat angekündigt hatte:

“Am Mittwochabend meldete sich der Vater eines 17-Jährigen aus Bayern und berichtete über einen Internet-Chat, den sein Sohn in der Nacht zuvor geführt habe. Der Sohn hatte sich nach der Medienberichterstattung über diese Tat in Winnenden an seinen Vater gewandt, und demnach war im Chatroom eines Internet-Portals in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 2.45 Uhr kurz vor der Tathandlung folgender Eintrag eingestellt worden: …” (Quelle: Spiegel )

Davon abgesehen, dass es sich bei dem Internet-Chat um einen vermutlich gefälschten Forum-Beitrag handelt, frage ich mich, wie die Beweise aussehen sollen, die die gnädigerweise ungenannt gebliebenen Ermittler gefunden haben wollten. In webbasierten Chats oder Foren wird auf dem Rechner ja in der Regel kein Protokoll abgelegt, höchstens ein Cookie. Aber das würde auch nur belegen, dass Amokläufer Tim K. die fragliche Seite angesurft hat – aber nicht, ob er dort auch einen Beitrag verfasst hat, geschweige denn welchen.

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Skiunfall Althaus: Rechts vor links?

Was mich beim österreichischen Blitzurteil gegen den alpinen Geisterfahrer und Thüringer Ministerpräsidenten am meisten verwundert, ist, dass Dieter Althaus im Monat bloß 5.550 Euro netto verdienen soll, nämlich 185 Euro pro Tag.

Kann das wirklich sein? Was macht er falsch?

Ähnlich erstaunlich finde ich, dass man für eine tote Ehefrau und Mutter in Österreich nur die doppelte Abwrackprämie bekommt, nämlich 5.000 Euro. Das ist zumindest das Schmerzensgeld, das Dieter Althaus an den Ehemann der verstorbenen Beata C. abdrücken muss. Also einen Tacken weniger, als Dieter Althaus jeden Monat von Thüringen aufs Konto überwiesen kriegt.

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Ganz legaler Steuertrick Nr. 1001: Steuerhinterziehung

Wie der Fall Zumwinkel zeigt, lassen sich mit Steuerhinterziehung nicht nur Steuern sparen sondern sogar Gewinn erwirtschaften: 1,2 Millionen Euro Steuern hat Ex-Postler Zumwinkel hinterzogen, zu einer Geldstrafe von 1 Millionen Euro wurde er verurteilt. Ergibt einen hübschen Gewinn in Höhe von 200.000 Euro. Schneller lässt sich doch kein Geld verdienen!

Wichtig ist natürlich, dass man – sollte man denn tatsächlich mal erwischt werden – ein voll umfängliches Geständnis ablegt und den Vorfall bitter bereut. Für letzteres empfiehlt es sich, vorher ein paar Stunden Method Acting in einer Schauspielschule um die Ecke zu nehmen. Die Kosten dafür spielt man ja locker wieder rein.

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Ypsilanti-Telefonat mit ffn-Müntefering für immer auf YouTube

Der mir bislang komplett unbekannte Radiosender ffn hat sich einen Scherz erlaubt und einen für meinen unmaßgeblichen Geschmack weniger begabten Müntefering-Imitator mit Andrea Ypsilanti telefonieren lassen.

Das rund siebenminütige Gespräch ging nicht live über den Äther sondern wurde aufgezeichnet. Aber trotz striktem Veröffentlichungsverbot der SPD gelangte das Telefonat zumindest ausschnittsweise an die Öffentlichkeit – via YouTube.

Und jetzt verlangt die SPD vom Radiosender ffn allen Ernstes unter Androhung rechtlicher Schritte, dass der Mitschnitt aus dem Internet entfernt wird. So sehr ich Verständnis dafür habe, dass Privates auf Wunsch privat bleibt: Das ist natürlich Humbug! Einmal im Internet, immer im Internet.

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Porno-Downloadern droht böse Überraschung

John Stagliano alias Buttman, Präsident des Porno-Imperiums Evil Angel, hat am 24.01.2008 einen Vertrag mit DigiProtect – Gesellschaft zum Schutze digitaler Medien mbH geschlossen.

Demnach darf DigiProtect angeblich 854 Pornofilme aus dem Hause Evil Angel in P2P-Netwerken wie eDonkey, KaZaA und BitTorrent zum Tausch anbieten, um die Downloader dieser Werke hinterher abzumahnen, frei nach dem DigiProtect-Slogan Turn Piracy into Profit.


(c) evilangel.com

Darunter befinden sich so Klassiker wie:
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I’ll be fat! – Arnold Schwarzenegger verbietet Transfette

Vom mutmaßlichen Busengrabscher zum Puddingteilchen-Terminator: Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, hat am Freitag ein Gesetz unterzeichnet, das Restaurants und Bäckereien des Landes demnächst die Verwendung von Transfettsäuren verbietet.

Transfette bzw. Transfettsäuren, künstlich gehärtete Fette, die früher mal als wesentlich gesünder galten als tierische Fette, stehen aktuell im Verdacht, schwere Herzkrankheiten zu begünstigen.

Und da alles, was in Kalifornien als hip gilt, über kurz oder lang auch nach Deutschland schwappt – die Beach Boys, Baywatch oder iPhones etwa -, muss ich mich wohl demnächst von meinem Lieblingsbrotaufstrich verabschieden:

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