INTERNET NETWORK SOLUTION bucht mir Geld vom Konto!

Wer früher mal Domains und/oder Webspace bei MaxNetwork hatte, sollte mal auf seine letzten Kontoauszüge schauen: Mir wurden am 28.09.2009 per Lastschrift 13,68 Euro vom Konto geholt. Buchungstext: INTERNET NETWORK SOLUTION I DATE 23.09.2009. INVOICE NO.. R903545.

Hintergrund der Geschichte: Anfang 2008 bin ich mit zwei geparkten Domains zu MaxNetwork umgezogen, die dann im Laufe des Jahres von Internet Network Solution Inc. übernommen wurden.

Am 08.09.2008 erhielt ich eine E-Mail von Internet Network Solution Inc.:

Sehr geehrter Kunde,

(…)

Wir, die Internet Network Solution, arbeiten für die Domainregistrierungen ab sofort nicht mehr mit dem Denic Mitglied InternetX GmbH zusammen. Künftig registrieren wir die Domains über ein anderes Denic Mitglied.

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Die Tower Bridge in London twittert

Dämlich aber wahr – oder beinhart gelogen, wie Cherno Jobatey formulieren würde:

Die Londoner Tower Bridge twittert!

Und was sie nicht alles zu sagen hat:

Ich gehe auf für Schiff Sowieso, das flußabwärts fährt.

Ich schließe hinter Schiff Sowieso, das flußabwärts gefahren ist.

Und das Twitter-Profil der Tower Bridge hat aktuell tatsächlich 1.564 Followers! Das sind hoffentlich in erster Linie andere Klappbrücken. Oder zumindest ähnlich intelligente Daseinsformen.

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Twitter gefährdet Bundestagswahl

Politiker von CDU und SPD – also Menschen, die sich mit dem Internet besonders gut auskennen – fürchten, dass Twitter die Bundestagswahl anfechtbar macht, die Wahl also unter Umständen bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag wiederholt werden muss.

Ursache sind die sogenannten Exit-Polls: Wähler werden nach Verlassen der Wahllokale befragt, was sie denn so gewählt haben. Diese Umfragen sagen den Wahlausgang relativ zuverlässig voraus und die Ergebnisse dieser Exit-Polls werden den Politikern frühzeitig gesteckt, dürfen aber eigentlich nicht vor Schließung der Wahllokale um 18:00 Uhr bekannt gegeben werden.

Eigentlich! Denn jetzt gibts ja Twitter.

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Das Ding, das früher mal Michael Jackson war, ist tot

Ich habe gestern das rund einstündige Sterben des Dings, das früher mal Michael Jackson war, live mitverfolgt, weil ich zum passenden Zeitpunkt Twitter aufgerufen hatte. Promi-Blogger Perez Hilton war glaub ich der erste, der verkündete: Michael Jackson ist tot! – Da lag der aber noch im Koma.

Und so ging es dann auf Twitter hin und her: Michael Jackson ist tot! – O My God! Michael Jackson ist tot? – Nein, erst ist noch nicht tot. Er liegt im Koma. – Jetzt ist er aber tot! – Nein, das wurde noch nicht offiziell bestätigt. – O My God! Michael Jackson ist tot? – Nein, noch nicht. – Doch. – Nein. – Doch, jetzt ist er tot. – Na gut.

Bevor Twitter gewohnt zuverlässig zusammenbrach, konnte Borat noch feixen:
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Eigene Facebook-URL anlegen

Nutzt jemand Facebook? Ich nicht.

Aber seit heute morgen 6:00 Uhr deutscher Zeit kann man sich als Facebook-User eine eigene URL aussuchen, nach dem Schema:

http://www.facebook.com/eigene-url

Einfach bei Facebook einloggen und auf http://www.facebook.com/username/ gehen – oder umgekehrt.

Für alle Fälle, zum Beispiel weil jemand unbedingt meine Freundin werden will, habe ich mir mal die URL http://www.facebook.com/alterfalter gesichert.

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Yahoos Top-Suchbegriffe 2008

“Scheiß Wetter“, dachte ich, als ich den Routenplaner aufrief. Ich hatte die Aufgabe, Erotik-Grußkarten an alle Einträge im Telefonbuch einer deutschen Großstadt zu versenden. Zumindest habe ich mein Horoskop so verstanden. Im Wikipedia-Chat empfahl man mir Berlin – wegen der schönen Immobilien.

In diesen vier Sätzen habe ich die zehn häufigsten Yahoo-Suchbegriffe des Jahres 2008 verbraten, nämlich:

  1. Wetter
  2. Routenplaner
  3. Grußkarten
  4. Erotik
  5. Telefonbuch
  6. Horoskop
  7. Wikipedia
  8. Chat
  9. Berlin
  10. Immobilien

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Der überflüssigste Firefox-Button

Alle paar Tage dasselbe: Man startet Firefox und wird darauf aufmerksam gemacht, dass für einige Add-ons Updates vorliegen. Sicherheitsbewusst wie man ist, installiert man die angebotenen Updates – und wird anschließend mit dem für mich unverständlichen Hinweisfenster konfrontiert:

Firefox hat neue Add-on-Updates installiert. Fortfahren oder was?

Update erfolgreich beendet. Fortfahren oder was?

Der Laie kommt ins Grübeln: Welchen Button soll er jetzt bloß drücken? Fortfahren etwa? Und wo ist der Button fürs Abbrechen?

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Vorsicht vor Online-Adventskalendern!

Die Abofallensteller von my-adventskalender sind dieses Jahr noch nicht am Start, aber die Zeitschrift CHIP ist anlässlich des heutigen 1. Advents schon mal vorangeprescht und hat ihren alljährlichen Online-Adventskalender einen Tag früher als üblich geöffnet.

“Der Download-Adventskalender von CHIP Online beginnt diesmal schon am 1. Advent. Völlig kostenlos gibt es mit MP3videoraptor gleich einen echten Kracher” schwärmt CHIP.

Mit dem normalerweise kostenpflichtigen MP3videoraptor soll man sich ganz einfach MP3s und Videos aus dem Netz herunterladen können – als ob man dafür kostenpflichtige Software benötigen würde. Nun ja.

“Hinweis: Im Vergleich zur im Handel angebotenen MP3videoraptor-Version ist die Adventskalender-Ausgabe im Funktionsumfang etwas eingeschränkt. Nichtsdestotrotz bannt die Software in kurzer Zeit tausende von MP3s auf Ihre Festplatte.” (Zitat CHIP)

Tatsächlich lassen sich mit der kostenlosen CHIP-Adventskalender-Vollversion von MP3videoraptor weder MP3s noch Videos downloaden. Wirklich ein echter Kracher! Hat da jemand bei CHIP eventuell den 1. Advent mit dem 1. April verwechselt?

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Ausspioniert werden für 5,55 Cent am Tag

Wer sich beim Internet-Surfen gerne ausspionieren läst, kann pro Vierteljahr 5 Euro verdienen: Durch Teilnahme am Nielsen-NetRatings-Programm.

Nielsen ist ein großes Marktforschungs-Institut aus den USA, das neben Fernseh-Einschaltquoten unter anderem auch das Surf- und Kaufverhalten von Internet-Nutzern misst.

Zur Teilnahme am sogenannten Online Panel ist die Installation einer Software notwendig, was nur bei ausgeschaltetem Antiviren-Programm gelingt, da sie korrekterweise als Spyware erkannt wird.

Um als aktiver User gewertet zu werden und automatisch am Nielsen-Prämienprogramm teilzunehmen, genügt es, mindestens einmal in 30 Tagen mit gestarteter Nielsen-Software online zu gehen. Das hat mir bereits einen 10-Euro-Gutschein für Amazon beschert.

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LastSharp rippt Last.fm – jetzt in der Onkel-Otto-Version

LastSharp ist die schärfste Erfindung seit Last.fm. Das Windows-Programm rippt nämlich Songs von Last.fm auf die eigene Festplatte, inklusive Cover und ID3-Tags. Nur die Track-Nummern werden leider nicht übertragen, aber das ist wohl ein Bug oder Feature von Last.fm.

Letztens hatte mein Besucher Onkel Otto angemerkt: I’m missing the proxy settings!

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