Händewaschen wissenschaftlich betrachtet

Einer wissenschaftlichen Studie zufolge waschen sich nach einem Toilettengang auf Raststätten nur 32% der Männer die Hände mit Wasser und Seife. Bei den Frauen sinds immerhin 64%. Frage am Rande: Wie kommt man an solche interessanten Jobs?

Ein wenig erhöhen lassen sich die Zahlen durch Hinweisschilder. Seif es ab oder iss es später wirkt zum Beispiel bei Männern sehr gut. Frauen reagieren eher auf sachliche Argumente wie Wasser tötet keine Keime.

Mein Vorschlag für einen Frauen-Spruch: Häufiges Händewaschen strafft den Busen – aber dann müsste man auf einer Autobahnfahrt mit Frau an Bord vermutlich an jeder Raststätte anhalten. Nee, vielleicht doch keine so gute Idee.

Mental halte ich es mit Harald Schmidt: Warum sollte ich mir die Hände waschen? Ich habe doch nichts Ekeliges angefasst! Aus Anstandsgründen tu ich es natürlich trotzdem.

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Abwrackprämie angeblich doch umweltfreundlich

Einer Gefälligkeitsstudie des Instituts für Energie- und Umweltforschung  in Heidelberg zufolge, ist die albernerweise Umweltprämie getaufte Abwrackprämie nun doch ganz doll umweltfreundlich – weil die neuen Autos weniger Schadstoffe ausstoßen als die abgewrackten.

Ganz, ganz tolle Studie! Hoffentlich hat diese Binsenweisheit keine Steuergelder gekostet!

Ich denke nämlich, dass die vorzeitig abgewrackten Autos auch bei einer unrealistischen Restnutzungsdauer von 20 Jahren gar nicht mehr soviele Schadstoffe hätten ausstoßen können, wie bei der Herstellung der entsprechenden Anzahl von Neuwagen entstehen.

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Porsche 911: Aus der Traum!

Schon als Kind habe ich davon geträumt, irgendwann einmal einen Porsche 911 zu fahren. Vorzugsweise in weinrot-metallic und mit fettem Heckspoiler.

Nun, der Lack ist ab, der Traum ist aus. Weil Porsche ernsthaft überlegt, seinem Chef Wendelin Wiedeking für ein paar Jahre Betriebszugehörigkeit eine halbe Milliarde Deutschmarks Abfindung in den Arsch zu blasen. So einem verrotteten und komplett weltfremden Schweine-Imperium werde ich mein Geld bestimmt nicht in den Rachen schmeißen.

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Abwrackprämie: Vorsicht, Versicherungsfalle!

Ich wechsel zwar alle paar Jahre auf die jeweils günstigste Autoversicherung, aber einen Neuwagen kaufe ich mir im Schnitt bloß alle 18 Jahre. Und so kam es, dass ich aus Anlass der Abwrackprämie in eine böse Versicherungsfalle gestolpert bin.

Seit dem Kauf meines Neuwagens Anfang April wartete ich auf die Formulare zur Abwrackprämie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, um meinen alten Wagen prämiengerecht zu verschrotten. Die Papiere hatte ich auch prompt vorgestern im Briefkasten, schlappe zweieinhalb Monate später.

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Abwrackprämie: Erst verschrotten, dann abmelden?

Am Stichtag 30. Juni habe ich meinen 18 Jahre alten Ford Fiesta XR2i mit nur etwas über 160.000 Kilometer aufm Tacho beim Straßenverkehrsamt Neuss abgemeldet und zum Verschrotter in Duisburg gefahren, damit ich für meine geliebte Rennsemmel *schnief!* keine Steuern und Versicherung mehr zahlen muss.


Neues Auto, altes Auto

Auf die notwendigen Papiere habe ich lange genug vergeblich gewartet, nämlich seit Anfang April, und eine E-Mail-Anfrage Anfang der Woche bei der BAFA, dem Bundes-Amt für die Fucking Abwrackprämie, ergab sinngemäß: Janz ruhig, et läuft!

Das Straßenverkehrsamt Neuss kann ich nicht wirklich empfehlen: Es gibt keinen Informationsschalter, an dem vorab die Vollständigkeit der Papiere geprüft wird, und es wird auch schalter-technisch nicht zwischen An- und Abmeldung eines Autos unterschieden. Man zieht eine Nummer  und wartet dann. Das kenne ich vom Straßenverkehrsamt Duisburg ganz anders.

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Neue Schnapsidee: Altersgrenzen für Internetseiten

Nachdem CDU und SPD letzte Woche das Gesetz zur Sperrung missliebiger Internetseiten verabschiedet und sich damit für mündige Internet-Nutzer endgültig disqualifiziert haben, scheinen die Dämme für weitere Schnapsideen gebrochen.

CDU-Minister Armin Laschet fordert allen Ernstes Altersgrenzen für Internetseiten. Diese Altersgrenzen sollten durch eine unabhängige Stelle festgelegt werden, wenn die Anbieter der Internetseiten das nicht selbst tun. (Quelle: DerWesten)

Bei rund 1,5 Millionen neuer Internetseiten pro Tag ein Job mit Zukunft, würde ich sagen. Als unabhängige Stelle schlage ich das BKA vor. Ich denke da vor allen Dingen an die armen Polizisten, die sich jetzt den ganzen Tag lang Kinderpornografie anschauen müssen – Zensursula sei Dank!

Etwas Wahres hat Internet-Analphabet Armin Laschet allerdings auch gesagt:
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Klonfleisch: Aus deutschen Labors frisch auf den Tisch

Na, heute mal wieder einen Klon gefrühstückt? Diese rhetorische Frage kann man sich demnächst wohl schenken, weil sie fleischgewordene Realität ist. Die EU-Agrarminister haben sich nämlich auf ein Zulassungsverfahren für Fleisch und Milch von Nachkommen geklonter Tiere geeinigt. (Quelle: taz)

Dass Klonen den natürlichen Selektionsmechanismus Survival of the Fittest ausschaltet, halte ich ein Stück weit für bedenklich. Man denke nur an Klonschaf Dolly, das erste Säugetier, das durch ein Klonverfahren erzeugt wurde und schwer erkrankt vorzeitig starb. (Quelle: Wikipedia) Ich frage mich, auf welchem Dönerspieß Dolly wohl gelandet ist?

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Vorteile: Kein Zuchtvieh mehr, das das Ozonloch aufpupst oder die Rheinwiesen vollscheißt.

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Alter Falter! von der Bundesrepublik Deutschland enteignet?

Gestern, zum spätest möglichen Zeitpunkt, habe ich meine Aktien der Bad-Bank Hypo Real Estate schweren Herzens mit großem Verlust an den Bund verkauft. Alle bis auf eine. Damit ich irgendwann ungläubig mitheulen kann:

Die Bundesrepublik Deutschland hat mich enteignet!

So etwas Ähnliches habe ich bereits mitgemacht. Allerdings wurde ich damals nicht von der Bundesrepublik Deutschland enteignet sondern von der Telekom. Quasi. Ungefragt wurden meine Anteile an T-Online nämlich zu miserabelstem Kurs in miserable Telekom-Aktien umgetauscht.

Naja, Telekom halt. Aber Bundesrepublik Deutschland? Das ist doch schon ein etwas anderes Kaliber.

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Ich wrack ab: Auch ohne Fahrzeugschein!

Auch wenn ich die Umweltprämie, wie die Abwrackprämie tatsächlich immer noch offiziell heißt, für einen schlechten Scherz halte: Ich mache mit! Ich wracke ab! Mein 17 Jahre altes Alter-Falter!-Mobil nämlich, einen schwarzen Ford Fiesta XR2i mit 105 PS, den ich auf rund 166.000 Kilometern richtig lieb gewonnen habe. Schnief!

Kleines Problem: Ich habe meinen Fahrzeugschein verbummelt. Und der ist ja zwingend notwendig, um die Umweltprämie in Höhe von – noch! – 2500 Euro einzusacken*. Meinen Fahrzeugbrief habe ich dafür mittlerweile wiedergefunden.

Bei der BAFA, dem BundesAmt for the Fucking Abwrackprämie , war telefonisch kein Durchkommen. Und das Fräulein vom hiesigen Bezirksamt meinte allen Ernstes, ich müsste dann wohl einen flammneuen ZB I beantragen, wie der Fahrzeugschein neudeutsch heisst.

Vor lauter Verzweiflung habe ich sogar ein Kontaktformular auf der Internetseite der Stadt Duisburg ausgefüllt, ohne echte Hoffnung, noch vor Weihnachten eine sinnvolle Antwort zu erhalten. Doch die Antwort kam: Knapp, präzise und schnell. Per E-Mail um 17:49 Uhr am gleichen Tag! Und das vom Straßenverkehrsamt, dessen Zulassungsstelle an zwei Tagen in der Woche schon um 13 Uhr die Pforten schließt. Respekt!

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Internet-Lotto ab April 2009 komplett verboten

Seit 2009 ist Internet-Lotto in Deutschland verboten, alle vorher abgeschlossenen Abo-Spielaufträge waren aber weiterhin gültig. Jetzt schreibt mir Westlotto.de per E-Mail: “Eine weitere Spielabwicklung nach dem 01.04.2009 ist in der bisherigen Form nicht mehr möglich.”

Ich bin begeistert! Darf ich jetzt wieder alle paar Wochen zur Lottobude rennen?

“In den kommenden Tagen erhalten Sie zusätzlich per Post weitere Informationen von uns. Mit diesem Schreiben erhalten Sie auch ein Angebot der Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG für den Abschluss eines passenden neuen Abos.”

Naja, wenn man auch offline einen Lotto-Dauerschein spielen kann, soll es mir recht sein – aber verstehen tu ich die Maßnahme nicht: “Auf Grund einer ordnungsrechtlichen Entscheidung der Lotterieaufsichtsbehörden müssen nun auch Abo-Spielaufträge eingestellt werden, die vor dem 01.01.2009 im Internet vermittelt worden sind.”

Interessanterweise kommen in der aktuellen E-Mail die Begriffe Glücksspielsucht, Jugendschutz und Spielerschutz gar nicht mehr vor, obwohl genau damit doch das Internet-Lotto-Verbot begründet wird.

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