Annemarie Eilfeld bei DSDS ausgeschieden

War es tatsächlich der peinliche Auftritt mit lebendiger Schlage, der Annemarie Eilfeld den Einzug ins Finale von Deutschland sucht den Superstar gekostet hat? Ich denke: Nein.

Was Annemarie Eilfeld definitiv geschadet hat, ist die Affäre mit Oliver Pocher, die ihr von der Bild-Zeitung zwei Tage vorher angedichtet wurde. Mit einer ähnlichen Aktion hatte die Bild-Zeitung ja bereits den schwulen Ex-Friseur Benny Kieckhäben abgeschossen.

Annemarie Eilfeld, die Schlange und das Aus, Screenshot (c) www.rtl.de
Annemarie Eilfeld mit “Maneater”

Bei Deutschland sucht den Superstar rufen schließlich nicht nur diplomierte Musikjuroren an, um den tatsächlich besten Sänger ins Finale zu wählen, sondern in erster Linie irgendwelche verlorene Seelen, die das, was sie für Liebe halten, auf eins ihrer Idole ausm Fernseher projizieren. Und wenn der Star ihrer feuchten Träume mit jemand anderem rummacht, platzt halt schon mal die eine oder andere Illusion.

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Benny Kieckhäben bei DSDS ausgeschieden

Eigentlich guck ich mir so einen Dreck wie Deutschland sucht den Superstar ja nicht live und in Farbe an. Allein schon wegen der zahlreichen Werbeunterbrechungen, die diesmal insgesamt gefühlte 60 Minuten dauerten.

Aber am Samstag wurde ich von meiner 11-jährigen Nichte quasi zum DSDS-Gucken gezwungen, da sie nicht alleine vor dem Fernseher hocken wollte, während sie nebenbei mit ihrer Nintendo DS in der Hand irgendwelche Pixelfiguren großzog.

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Susan Boyle, die neue Paul Potts

Zwei Jahre nach der erfolgreichen Vermarktung des walisischen Handy-Verkäufers Paul Potts als Opernsängerdarsteller haben die Macher von Britain’s Got Talent , der englischen Ausgabe von Deutschland sucht den Superstar Das Supertalent, eine neue Schmonzette aus dem Ärmel geschüttelt:

Die 47-jährige arbeitslose Susan Boyle aus Schottland, nach eigenen Angaben noch unberührt – und jeder, der das Video gesehen hat, glaubts ihr sofort – versetzt die zunächst skeptische Jury mit I Dreamed A Dream aus dem Musical Les Miserables in ungläubiges, augenwässerndes Verzücken.

Zugegeben, der Ausschnitt mit Susan Boyle macht Spaß. Und bei passendem Alkoholpegel eventuell sogar Gänsehaut. Auch wenn man ständig das Gefühl hat: Das kenne ich doch irgendwoher? Mal gucken, was die Telekom draus macht.

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Ich bin ein Schwanz – holt mich hier raus!

Heute Abend um 22:15 Uhr startet bei RTL die vierte Staffel der Ekel-Show Ich bin ein Star – holt mich hier raus!

Und ich bin halbwegs stolz darauf, noch keine einzige Folge der vorangegangenen drei Staffeln komplett gesehen zu haben – auch wenn das Medienmagazin DWDL.de schreibt, dass der Bildungsgrad der Zuschauer von Ich bin ein Star – holt mich hier raus! überdurchschnittlich hoch sei. Ebenso wie die Produktionsqualität und der Unterhaltungswert der Sendung.

Tut mir leid, für mich sind diese Aussagen eigentlich nur ein Indiz dafür, dass die Fernsehforschung in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt. Ich schlage mich da eher auf die Seite der Spießer, der selbsternannten Qualitätswächter, intellektuellen Kritiker und Apostel mit falscher Doppelmoral, die behaupten, sie würden sich so einen Dreck wie Ich bin ein Star – holt mich hier raus! nie im Leben freiwillig angucken – und dann eventuell doch kurz mal reinzappen.

Klar: Sonja Zietlow, Giulia Siegel oder Gundis Zambo würde ich gerne mal nackt sehen – auch wenn sie auf meiner diesbezüglichen Prioritäten-Liste nicht ganz oben stehen. Aber anderen Leuten, und mögen sie noch so ex-prominent sein, beim Baden in Maden zuzugucken oder beim Verspeisen von Tier-Hoden, ist für mich definitiv kein hervorragendes, sehr vergnügliches Fernsehen, das, souverän konsumiert, einfach der Zerstreuung dient, wie DWDL.de schreibt. Sowas ekelt mich bloß, da schalte ich weg. Und seh mir einen Porno an. Zum Beispiel.

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Schmidt & Pocher demnächst ohne Pocher

Im April 2009 trennen sich die Wege von Harald Schmidt und Oliver Pocher. Zumindest ist dann Schluss mit ihrer Sendung Schmidt & Pocher. Das verkündete Harald Schmidt & Oliver Pocher am Wochenende Fred Kogel, Freund von Harald Schmidt und Geschäftsführer ihrer Firma Kogel  & Schmidt GmbH.

Zwar ist die werberelevante Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wegen Oliver Pocher beim Durchzappen wohl öfters mal bei Schmidt & Pocher hängengeblieben, munkelt man, aber “Schmidt spielt im Duo sein Potential nicht aus” (Zitat Kogel). Bedeutet vermutlich im Klartext: Geteilte Pointen sind nur halb soviele Pointen für Harald Schmidt. Außerdem strahlt Das Erste zur Sendezeit von Schmidt & Pocher ja eh keine Werbung aus.

Nee, Harald Schmidt ist nicht fernsehmüde. Im Gegenteil. Er will die Anzahl seiner Sendungen noch weiter erhöhen. Soll er gesagt haben. Harald Schmidt & Oliver Pocher. Das ist wohl auch dringend notwendig, wenn er beabsichtigt, als erste deutsche David-Letterman-Kopie bundesrepublikanische Fernsehgeschichte zu schreiben. Seine Sat1-Sendungen liegen jetzt ja schon arg weit zurück.

Ich vermute, Harald Schmidts Gründe für die Trennung von Oliver Pocher und seine angekündigte Fernsehoffensive sind viel profaner:

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Stromberg demnächst im Kino?

Die amerikanische Internetseite The Hollywood Reporter berichtete gestern über einen Stromberg-Film, der irgendwann demnächst ins Kino kommen soll. Stromberg-Autor Ralf Husmann würde das Drehbuch für den Film schreiben – ach nee? Riesenüberraschung! -, der als Finale einer vierten Stromberg-Staffel geplant sei.

Das Medienmagazin DWDL.de bestätigt heute die Vorarbeiten an einem Stromberg-Film, munkelt aber, dass das Ganze eventuell ein Missverständnis ist und ProSieben das Werk lediglich als Fernsehfilm ausstrahlt.

Wobei sich ProSieben nicht zu den Film-Spekulationen äußert und stattdessen über DWLD.de verbreiten lässt, dass jetzt im Winter Stromberg-Staffel 4 gedreht wird.

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Götz George alias Horst Schimanski ist 70

Götz George ist am Mittwoch 70 Jahre alt geworden – herzlichen Glühstrumpf! Aus diesem Anlass laufen in den nächsten Wochen auch erfreulich viele Schimanskis im Fernsehen.

Wer den Sender EinsFestival nicht per Kabel (?) oder Satellit empfängt, kann die entsprechenden Sendungen auch übers Internet mit Zattoo betrachten.

Die Sendedaten habe ich der sehr empfehlenswerten elektronischen Programm-Zeitschrift TV-Browser entnommen.

Götz George im Fernsehen:

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Telekom-Werbespot mit Paul Potts

“Wo man singet, lass dich ruhig nieder,
Ohne Furcht, was man im Lande glaubt;
Wo man singet, wird man nicht beraubt:
Bösewichter haben keine Lieder.”

Diese Weisheit des Dichters Johann Gottfried Seume wird von der Telekom gerade mal wieder aufs Trefflichste widerlegt. Die hat nämlich Paul Potts, Englands gesuchtesten und gefundenen Superstar, für ihren neuen Werbespot engagiert.

Paul Potts singt für die Telekom

http://de.youtube.com/watch?v=ZkaHOQQayTI

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Tatort: 700. Folge als Livestream in der Mediathek von Das Erste

Jeden Sonntag ab 20:15 Uhr:

Tatort-Livestream

in der Mediathek von Das Erste.

Tatort-Stream in voller Länge: Kein Entkommen. Immer nur von 20:00 bis 6:00 Uhr.

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Heute ab 20:15 Uhr kann man die 700. Folge der Reihe Tatort live im Internet verfolgen, in der Mediathek von “Das Erste”. Ganz schön modern für so eine alte Anstalt – und eigentlich ein guter Grund, die GEZ-Gebühren mal wieder zu erhöhen.
Mich würde interessieren, wer von diesem Angebot Gebrauch macht und wie hoch die Zugriffszahlen sein werden. Ich denke, dass vor allen Dingen ausgewanderte Deutsche, sonstige Ausländer mit Deutschland-Interesse und Tatort-Junkies ohne Fernseher den Tatort-Livestream verfolgen werden. Also in erster Linie Leute, die keine GEZ-Gebühren zahlen.

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