Der Soundtrack meines Sommers

Huch, hatten wir dieses Jahr schon Sommer? datenschmutz.net meint, ja: „…der Sommer ist eindeutig vorbei, im besten Fall folgt ein milder Herbst. Der Popjournalist und Musikliebhaber in mir möchte von seinen LeserInnen wissen: was war Ihr/euer persönlicher Soundtrack des Sommers? Welche Beats erinnern an die Tage, an denen das Thermometer weit über 30 Grad geklettert ist?“ – Na gut, vielleicht meint er ja Fahrenheit.

Diesen Sommer habe ich versucht, mir die neuen Langspielplatten von Megadeth und Velvet Revolver schönzuhören. In beiden Fällen ist es mir knapp missglückt.

„United Abominations“ von Megadeth geht mächtig los mit „Sleepwalker“ und „Washington Is Next!“, verflacht dann aber ein bisschen und wird am Ende zu sehr dominiert von der Neuauflage ihrer Hammerballade „A Tout Le Monde“, die mit weiblichem Background-Gesang angereichert und, im Vergleich zum Original auf „Youthanasia“ aus dem Jahr 1994, ums Anderthalbfache beschleunigt wurde. Eingerahmt wird das neue „A Tout Le Monde“ von den schwächeren Songs „Play for Blood“ und „Amerikhastan“, so dass man immer versucht ist, die Skip-Tasten zu benutzen.

„Libertad“ von Velvet Revolver ist zwar gute Rock-&-Roll-Hausmannskost, aber von einer „Supergroup“, die zu mehr als der Hälfte aus Guns N‘ Roses besteht, hatte ich mir mehr erwartet. Dass mit „She Builds Quick Machines“ einer der mittelmässigeren Songs als Single ausgekoppelt wurde, passt ins Bild. Hoffen wir also darauf, dass Axl Rose demnächst mal wieder Geld braucht und es zu einer Wiedervereinigung kommt.

Megadeth – A Tout Le Monde (2007)

Velvet Revolver – She Builds Quick Machines

Wer an der Blogparade von datenschmutz.net teilnehmen möchte: Sie läuft noch bis zum 2. November 2007.

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