I Am Legend: Will Smith allein in New York – Versuch einer Filmkritik, ohne zuviel zu verraten
Die Ausgangslage könnte bekannt sein, schließlich ist “I Am Legend” mit Will Smith das Remake von “Der Omega-Mann” mit Charlton Heston, der ein Remake von “The Last Man on Earth” mit Vincent Price ist. Und wenn man sich den Titel einmal genauer durch den Kopf gehen lässt, sollte sich sogar das Ende erahnen lassen.
Will Smith allein in New York. Als einziger Überlebender einer Epidemie, die die übrige menschliche Erdbevölkerung im Jahr 2009 dahingerafft hat. Die ganze menschliche Erdbevölkerung? Nein, ein kleiner Teil der Population hat sich in Zombies verwandelt, die ihre Existenz im Dunkeln fristen.
Will Smith alias Virenforscher Robert Neville vertreibt sich die Zeit mit Shrek gucken, Bob Marley hören, Golf spielen, Virenforschung und Gassigehen. Außerdem macht er Jagd auf Tiere und Zombies. Hauptsächlich zu Forschungszwecken.
Das menschenleere, von der Natur teilweise zurückeroberte New York, ist eine Schau für sich. Wobei man heutzutage natürlich nie weiß: Was ist echt? Was ist computergeneriert? Was ist reinkopiert? Was ist Gemälde?
Nun, ein Teil der Außenaufnahmen muß zumindest Partikel von Realität enthalten. In einem Fernsehinterview hat Will Smith nämlich erzählt, dass für die Dreharbeiten so mancher Straßenzug New Yorks gesperrt werden musste, was den einen oder anderen New Yorker so erboßt hat, dass sie den Schauspieler seitdem nur noch per Stinkefinger grüßen.
Bis auf einen Logikfehler ist mir nichts aufgefallen, was mir den Spaß an “I Am Legend” gründlich verdorben hätte: Warum mache ich das Licht aus, wenn ich von lichtscheuen Gestalten schon längst entdeckt und eingekreist wurde? Eben.
Was könnte man “I Am Legend” sonst noch ankreiden? Dass er die Vorgeschichte des Films, die Epidemie, nur punktuell und durch kurze Rückblenden beleuchtet? Sicher, eine detaillierte Schilderung der Epidemie wäre sehr interessant gewesen – aber auch ein anderer Film.
Nein, ich bin ganz froh, die zahlreichen Vorwarnungen ignoriert zu haben. Ich habe mich an keiner Stelle des Films gelangweilt oder übermäßig geärgert. Ein Satz, der in diesem Zusammenhang nicht fehlen darf: “I Am Legend” ist gutes amerikanisches Popcorn-Kino. Mein Oscar-Favorit für die beste weibliche Nebenrolle: Die süße Schäferhündin Samantha.
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6 Kommentare zu “I Am Legend: Will Smith allein in New York – Versuch einer Filmkritik, ohne zuviel zu verraten”
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Gute und detaillierte Zusammenfassung auf Spiegel.de, auch wenn dort aus meiner Sicht die falschen Schlüsse gezogen werden. Sollte man sich – sofern geplant – erst nach einem Kinobesuch durchlesen:
http://www.spiegel.de/kultur/k.....84,00.html
Also ich werd mir den Film wohl nur wegen Will Smith anschauen, denn ansonsten finde ich die Story ziemlich abgedroschen.
Für Will-Smith-Fans ist der Film natürlich der absolute Traum: Kaum störende Nebendarsteller sondern 99% Will Smith. Und viele Nahaufnahmen. :-)
Also was mich angeht fand ich den film einfach nur Spitze. Sensationelle aufnahmen vom nicht mehr gepflegten menschenleeren New York, rasante Verfolgungsfahrten um mal ein Tier zu erlegen. spannung pur. Lediglich das ende hätte ein wenig mehr ausführlichkeit haben können. Ankunft in der Kolonie und ein wenig mehr über das ende der Epidemie – das fand ich war der Wermutstropfen. Dennoch – alles in allem ein echt gelungener Streifen den man sich auch noch ein zweitesmal anschauen kann.
Ich hatte mich auf den Film gefreut… Allerdings fand ich alles außer Will Smith sehr sehr schwach.. Gott sei Dank bin ich dafür nicht extra ins Kino!
[...] den 33 Science-Fiction-Filmen, die 2008 in Deutschland Premiere hatten, habe ich nur I Am Legend mit Will Smith im Kino gesehen und immerhin 5 1/2 Filme auf DVD oder sonstwo. Bei der halben [...]