Verdammte Axt: Bundespräsident Horst Köhler zurückgetreten

Bundespräsident Horst Köhler ist heute überraschend zurückgetreten! Angeblich wegen der Kritik an seinen Afghanistan-Äußerungen. Ich vermute, er hat sich bloß über das Video Kohl und Köhler in der Harald-Schmidt-Show geärgert (Alter Falter! berichtete).

Schmollen und Beleidigtsein sind in der Politik ja gerade groß in Mode. So verweigert sich die FDP in Nordrhein-Westfalen bekanntlich einer Ampel-Koalition, weil SPD und Grüne die Chuzpe hatten, ein Pseudo-Gespräch mit den Linken zu führen. Dabei würde eine Ampel-Koalition der NRW-FDP die Chance geben zu zeigen, dass sie im Gegensatz zur Bundes-FDP in der Lage ist, zu regieren. Naja.

Was passiert nun mit Horst Köhler? Ich vermute, er wird Vorstandsmitglied in einem der Handvoll Mineralöl-Konzerne, die in Deutschland nach Belieben die Benzinpreise bestimmen können, unabhängig von Angebot und Nachfrage oder Ölpreis und Dollarkurs, da das Bundeskartellamt in schöner Regelmäßigkeit feststellt, dass es keine Preisabsprachen zwischen den Konzernen gibt und Horst Köhler die Benzinpreise in Deutschland eh für viel zu niedrig hält.

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Anonymer Browsen: Deaktivierungs-Add-on für Google Analytics

Google Analytics ist ein mächtiges Statistik-Tool von Google, das Webmastern die wichtigsten Fragen des Lebens beantwortet – zumindest, was die Besucher der eigenen Homepage betrifft. Zum Beispiel: Wo kommen sie her? Wo gehen sie hin? Und welches Betriebssystem nutzen sie dabei?

Jetzt hat Google ein Browser-Add-on herausgebracht, mit dem sich diese Spuren von vornherein vermeiden lassen: Das Deaktivierungs-Add-on für Google Analytics, erhältlich für aktuelle Versionen der Browser Chrome, Firefox und Internet-Explorer, die in den letzten 30 Tagen immerhin von 90,63% der Besucher von Alter Falter! genutzt wurden. 4,53% surften mit Apples Safari, 3,40% mit Opera. Alle anderen Prozentzahlen haben eine Null vor dem Komma, angeführt von der Playstation 3 mit 0,42%.

Ich halte das Deaktivierungs-Add-on für Google Analytics für eine hübsche Marketing-Idee von Google, um ihr Image der gefräßigen Datenkrake ein Stück weit abzuschwächen. Ob es Otto-Normalsurfer tatsächlich Vorteile bringt, bleibt abzuwarten. Nicht, dass demnächst alle Webseiten für Playstation 3 optimiert werden.

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LOST in 3 Minuten

Ich habe mir diese Woche die letzten 3 Folgen von LOST angeguckt bzw. die vorletzte Folge und die Doppelfolge The End der vielgepriesenen Fernsehserie, die in 6 Staffeln das Schicksal von Überlebenden eines Flugzeugabsturzes auf einer tropischen Insel erzählt.

So habe ich das auch bei Monk gemacht. Bei Monk hatte ich anschließend das Bedürfnis, die komplette Serie zu sehen. Das habe ich im Fall von LOST nicht verspürt.

Wer ebenfalls keine Lost hat, sich die komplette Serie anzugucken, oder wer 6 Staffeln lang nicht verstanden hat, worum es in LOST eigentlich geht, dem empfehle ich das YouTube-Video LOST In 3 Minutes. Wer sich die Spannung bewahren will, guckt es sich natürlich nicht an.
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Was man mit Google AdSense verdient

Pfingstmontag hat Google ein langjähriges Geheimnis gelüftet, nämlich was man als Webmaster mit Google AdSense verdient – “in the spirit of greater transparency”, wie es im offiziellen AdSense-Blog heißt, im Sinne einer größeren Transparenz also.

Trommelwirbel!

68% der Einnahmen aus den normal auf Webseiten platzierten AdSense-Anzeigen werden an die Webmaster, die sogenannten AdSense-Publisher, ausbezahlt. Das Produkt nennt sich auf Publisher-Seite AdSense für Content-Seiten und ist mit Abstand die größte Einnahmequelle für Webmaster.

Daneben gibt es noch AdSense für Suchergebnisseiten, bei denen 51% der Einnahmen an die Webmaster ausgeschüttet werden. Bei den anderen Produkten, AdSense für Smartphones oder AdSense für RSS-Feeds etwa, schweigt Google sich weiterhin aus. Aber diese Einnahmen sind proportional auch vernachlässigbar gering.

Der Teil der Einnahmen, den Google für sich behält, wird nicht etwa in die Ferraris und Traumvillen der Firmengründer und Manager gesteckt, sondern daraus werden im Wesentlichen die Kosten für Erhalt und Weiterentwicklung des Anzeigen-Geschäfts bestritten.

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Google-Gadget: Lena Meyer-Landrut gewinnt in Oslo

Lena Meyer-Landrut, unser Luder für Oslo, gewinnt den Eurovision Song Contest 2010. Das prognostiziert zumindest das Google-Eurovision-Gadget aufgrund von Suchanfragen.

Ich bin gespannt, wie treffsicher das Tool ist. Vielleicht lassen sich mit dieser Technik demnächst ja auch andere Großereignisse wie Fußball-Weltmeisterschaften oder Bundestagswahlen exakt vorhersagen, so dass man auf die eigentlichen Events getrost verzichten kann.

Per Klick auf den Interpreten werden die jeweiligen YouTube-Videos abgespielt – sehr schick.

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Wer kennt dieses Lied?

Bei YouTube gibt es die hübsche Funktion AudioSwap. Ein hochgeladenes Video, das gegen die YouTube-Spielregeln mit urheberrechtlich geschützter Musik hinterlegt wurde, an der man nicht die notwendigen Rechte zur weltweiten Verbreitung übers Internet besitzt, kann mit einem Track aus dem AudioSwap-Pool versehen werden, um einer YouTube-Videosperre oder -Kontolöschung vorzubeugen. Diese Titel, im Gegensatz zu gekauften CDs oder MP3s, sind extra zur Verwendung auf YouTube lizensiert, eignen sich also etwa auch dafür, Stummfilme musikalisch zu untermalen.

Blöd ist nur, wenn man vergisst, welches neue Musikstück man seinem Video per AudioSwap verpasst hat, weil Informationen zum Interpreten oder Songtitel nicht gespeichert werden. Einer entsprechenden Anfrage im offiziellen YouTube-Forum habe ich meinen derzeitigen Ohrwurm zu verdanken. Ich dachte noch: Was Google nicht findet, existiert auch nicht – aber Fehlanzeige!

Während meiner erfolglosen Recherche nach Textschnipseln habe ich das Stück so oft gehört, dass es mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Jetzt hätte ich gerne gewußt, wie das Lied heißt und wer es singt. Für die rausgehörten Lyrics lege ich meine Hand nicht ins Feuer. Statt “The way you kiss me now” könnte es auch “… kiss me numb” heißen. Und die Geschichte mit dem Teufel am Schluss kommt mir auch ein bisschen Spanisch vor.
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Offenes W-Lan schützt vor Schadensersatzansprüchen

Wer immer noch so dumm ist, urheberrechtlich geschütztes Material über P2P-Börsen wie eMule oder BitTorrent herunterzuladen, kann beim Erwischtwerden seinen finanziellen Schaden auf 100 Euro Abmahngebühr pro Unterlassungserklärung begrenzen, in dem er sich ein offenes W-Lan-Netzwerk einrichtet.

Das ist keine Aufforderung zur Begehung von Straftaten, sondern meine unmaßgebliche Interpretation des heutigen BGH-Urteils.

Die klagende Musikgesellschaft und ihre Blödmannsgehilfen feiern das Urteil trotzdem als Sieg. Ich frage mich: Warum? Schließlich ist das Geschäftsmodell der Musikindustrie, Musikliebhaber mit krimineller Ader auf horrenden Schadensersatz zu verklagen, damit erst mal kräftig erschüttert. Richtig so!

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Kohl und Köhler – Harald Schmidt deckt auf

Mit seiner gestrigen Sendung hat sich Harald Schmidt in die unverdiente Sommerpause verabschiedet. Aber – wow! – war das eine geile Sendung!

Erst schmiert sich Harald Schmidt mit Marmelade voll, weil Richard von Weizsäcker in einem Einspieler die Begriffe Blackberry und Blueberry verwechselt und mittendrin präsentiert er den Ausschnitt einer Rede von Bundespräsident Horst Köhler. Darin grüßt unser Bundeshorst Helmut Kohl und seine Frau.

Dumm und Dümmer? Nein: Kohl und Köhler!

Ich gucke mal in eine Kamera… Da! Wenn der Helmut Kohl – äh – heute zuschaut, möchte ich ihm – ich bin überzeugt: auch im Namen von Ihnen allen – ganz herzliche Grüße, die besten Wünsche übermitteln. Wir sind in Gedanken bei ihm – und in seiner Frau!

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Fernsehaufnahme auf DVD brennen

Über Ostern hatte mich mein Bruder gebeten, Keinohrhasen ausm Privatfernsehen aufzuzeichnen und auf DVD zu brennen, weil er und meine 12-jährige Nichte die Fortsetzung gerade im Kino gesehen haben, zur Ausstrahlung des ersten Teils aber auf Achse wären. Kein Problem, dachte ich, eine Anleitung dazu finde ich bestimmt auf Alter Falter! – Aber Pustekuchen! Deswegen dieser Artikel.

Ich brenn schon lange keine DVDs mehr, sondern gucke mir meine Videos über diverse Media-Player auf dem Fernseher an. Meine Empfehlung: Der WD TV HD Mediaplayer von Western Digital, der sogar MKV-Dateien abspielt, mit DVD-Dateien – Ironie des Schicksals? – allerdings seine Probleme hat.

(Update: Mein aktuelles Lieblingsspielzeug ist der O!Play Air von Asus. Der spiet auch DVD-Menüs ab und kann sogar WLAN.)

Ein prima Ein-Klick-Programm, das aus Videos aller Art DVD-Dateien erstellt, ist der Free Video to DVD Converter. Hier muss man eigentlich bloß aufpassen, dass man sich bei der Installation nicht ungewollt eine Toolbar auf den Rechner holt. Also: Haken raus! Am Besten alle drei.

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