Nokia N900: Vorsicht, Bedienungsanleitung!

Bevor ich euch mit den Funktionen und Fähigkeiten meines neuen Nokia-Handys N900 behellige, möchte ich euch von einer Beinahe-Katastrophe bei der ersten Inbetriebnahme berichten. Ich muss vorausschicken, dass ich mit Handys bislang nicht viel am Hut hatte – was vielleicht auch erklärt, dass ich mich ausgerechnet für das Nokia N900 entschieden habe, was ja weniger Handy als vielmehr Mini-Computer mit Internetzugang ist.

Die Bedienungsanleitung des Nokia N900 ist keine Bedienungsanleitung sondern ein dünnes, kaum 30 Seiten starkes Heftchen mit den Kapiteln Nokia Original-Zubehör, Erste Schritte und Eingeschränkte Herstellergarantie.

Auf Seite 6 des N900-Begleitheftchens wird erklärt, wie man eine SIM-Karte einsetzt. Und auf Seite 11 wird das erste Einschalten des Geräts beschrieben:

1. Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste.

2. Geben Sie nach Aufforderung den PIN- oder Sperrcode ein und wählen Sie Fertig. Der voreingestellte Sperrcode lautet 12345.

Gelesen, getan – falsche PIN!

Zweiter Versuch: 12345 – falsche PIN…

Nochmal in die Anleitung geguckt: “Falls Sie bei gesperrtem Gerät den Code vergessen, sind Servicearbeiten erforderlich, die mit zusätzlichen Kosten verbunden sein können. Weitere Informationen erhalten Sie bei einem Nokia Care-Servicepunkt oder beim Verkäufer des Geräts.”

Na großartig! Kann ich mein neues Spielzeug also gleich wieder nach Finnland oder Rumänien zurückschicken?

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Nokia N900 – ich habs!

Als Vorbesteller im Nokia Online Shop bin ich seit Dienstag stolzer Besitzer des Nokia N900, dem Mini-Computer mit Telefon-Option. Oder dem iPhone-Killer, wie Andersgläubige auch sagen.

599 Ocken sind zwar eine Stange Geld – aber nur 20 Cent mehr als der mickrigste Tarif fürs aktuelle iPhone mit gleichgroßem Speicher, nämlich 32 Gigabyte, im 2-Jahres-Abo. Und da ist das Apfel-Telefon noch gar nicht mit drin! Das kostet nochmal rund 340 Schleifen extra.

Ich betreibe mein SIM-Lock-freies N900 mit einer SIM-Karte von Simyo und zuschaltbarer Tarif-Option 1 GB. Damit lassen sich für 9,90 Euro 30 Tage lang rund 1000 Megabyte absurfen, während im kleinsten iPhone-Tarif schon nach 200 Megabyte Schicht im Schacht ist.

Das nur mal so als kleiner Teaser fürs dräuende Fest der Liebe.

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Domain-Umzug mit WordPress-Blog – Alter Falter!

Am Wochenende war es soweit: Ich bin mit meinem WordPress-Blog Alter Falter! von MKQ zu ALL-INKL.COM umgezogen. Ein Schritt, den ich lange hinausgezögert hatte, da meine MySQL-Datenbank nach diversen WordPress-Updates, Export-/Import-Experimenten und Plugin-Spielereien in den letzten drei Jahren ziemlich fratze war: Umlaute und scharfes S waren dort beispielsweise teilweise einheitlich als schwarze Karos mit weißen Fragezeichen abgelegt, was sich durch ein simples Suchen und Ersetzen nicht beheben ließ.

Alle Datenbank-Sicherungen mit phpMyAdmin, MySQLDumper oder dem WordPress-Plugin WordPress Database Backup waren also für die Katz, weil ich damit nur die falschen Fehler mit ins neue alte Blog übernommen hätte – vorausgesetzt, die versuchten Datenbank-Importe hätten sich nicht vorher mit einer windigen SQL-Fehlermeldung verabschiedet.

Lösung war für mich die in WordPress eingebaute Import-/Export-Funktion (im Dashboard unter Werkzeuge: Daten importieren, Daten exportieren), die – o Wunder! – Umlaute und scharfe S’ so exportiert und importiert hat, wie sie im Blog angezeigt werden anstatt so, wie sie in der MySQL-Datenbank abgelegt waren.

Kleiner Schönheitsfehler: Von 6.292 Kommentaren wurden bloß 6.212 übernommen – keine Ahnung, welche 80 Kommentare da auf der Strecke geblieben sind.

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FLASH von Robert J. Sawyer – Science Fiction vom Feinsten

Entdeckt habe ich FLASH von Robert J. Sawyer durch die neue amerikanische Fernsehserie FLASHFORWARD, die auf dem im Original gleichnamigen Roman basiert. Roman und Fernsehserie erzählen zwei etwas unterschiedliche Geschichten. In diesem Artikel will ich euch vom Roman FLASHFORWARD bzw. FLASH vorschwärmen, der in den USA bereits 1999 veröffentlicht wurde und auf Deutsch im Heyne-Verlag erst 2008 erschienen ist.

Im Jahr 2009 versuchen Wissenschaftler im Teilchenbeschleuniger CERN in Genf das sagenumwobene Higgs-Boson zu erzeugen, ein wichtiges Bestandteilchen der Elementarteilchenphysik, das man bislang bloß vom Hörensagen kennt. Zeitgleich verliert die komplette Menschheit offenbar für zwei Minuten das Bewußtsein. – Zufall?

In den zwei Minuten des globalen Blackouts kommt es zu zahlreichen Unfällen, zwanzig Millionen Menschen sterben. Durch abstürzende Flugzeuge mit abgeschaltetem Autopiloten bei Start und Landung etwa, bei Autounfällen oder durch simple Treppenstürze, um nur mal drei Todesursachen aufzuzählen.

Die Überlebenden berichten übereinstimmend von Visionen, die exakt 21 Jahre in der Zukunft spielen, also im Jahr 2030. Von Autos, die über dem Boden schweben, von ihrem eigenen, gealterten Spiegelbild, von Fernsehnachrichten, Zeitungsartikeln und Börsenkursen aus dem Jahr 2030. Einige Menschen haben auch keine Visionen, was sie vermuten lässt, dass sie das Jahr 2030 gar nicht erleben werden.

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Mobil surfen und telefonieren mit den Winter-Stars von FONIC


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FONIC, bekannt für seine einfache und faire Kostenstruktur fürs Surfen und Telefonieren, hat vier Produkte zu den Stars dieses Winters erklärt, den sogenannten Winter-Stars, nämlich das Smartphone Palm Pre, das Asus 1005 HGo Netbook 4, das Nokia-Handy 1661 und den FONIC-Surfstick für mobiles Surfen per Netbook oder Notebook.

Alle vier Winter-Stars beinhalten eine FONIC-SIM-Karte. Mit der lässt sich entweder für 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze und ins Festnetz von Europa, USA und Kanada telefonieren (Palm Pre, Nokia 1661) – oder man surft damit für 24 Cent pro Megabyte (Palm Pre, Asus 1005 HGo Netbook 4). Wenig- bzw. Seltensurfer greifen zum FONIC-Surfstick, um pro Kalendertag für 2,50 Euro ins Internet zu gehen.

Was die Winter-Stars von FONIC zu Stars macht, ist ihr vergünstigter Preis. Wer davon profitieren möchte, hat noch bis zum 15. Januar 2010 Gelegenheit, zuzuschlagen.

Palm PreDas schicke Smartphone Palm Pre zum Telefonieren und mobilen Surfen gibt es als Winter-Star schon ab 20 Euro im Monat.

Das Asus EEE PC 1005 HGo Netbook 4 ist sogar bereits ab 15 Euro monatlich erhältlich.

Das Nokia-Handy 1661 kostet im Rahmen der zeitlich befristeten Winter-Stars-Aktion einmalig 35 Euro, der FONIC-Surfstick einmalig 59,95 Euro.

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Selbstmord-Superstar Robert Enke

Als sich Fußball-Nationaltorhüter Robert Enke letzten Dienstag von einem Regional-Express überrollen ließ, wurden zunächst die üblichen Mann-wirft-sich-vor-Zug-Witze gerissen: “Der war nicht zu halten!” oder “Den konnte er nicht mehr an den Pfosten lenken!”. Ähnlich wie beim Pharma-Milliardär Adolf Merckle Anfang des Jahres: “Da hilft auch keine Zugsalbe!”.

Am nächsten Tag trauerte Robert Enkes Ehefrau öffentlich im Rahmen einer Pressekonferenz anstatt still im Familien- und Freundeskreis.

Am Wochenende dann die an ein Staatsbegräbnis erinnernde Trauerzeremonie für Robert Enke im Stadion, mit Politikern und anderen B-Promis.

Am Sonntagmittag begrüßt mich meine Mutter mit den Worten: “Jetzt habe ich die Trauerfeier für Robert Enke verpasst!”.

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Telekom-Werbespot: Paul Potts in Leipzig

Pünktlich zum Jahrestag Deutschland in den Grenzen von 1989 schaltet die Telekom einen neuen Werbespot mit Ex-Handyverkäufer Paul Potts. Gedreht wurde der vom Bonner Telefon-Monopolisten inszenierte Flashmob mit hunderten reisewilligen Ostdeutschen stilecht in den Gemäuern des Leipziger Hauptbahnhofs.

Paul Potts schmettert Beethovens Klassiker Ode an die Freude – ihr wisst schon: “Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Magnesium” und so. Verursacht diesmal eher Lachfalten als Gänsehaut. Als B-Seite schlage ich “Brüh im Lichte dieses Glückes” von Sarah Connor vor – und einer Top-1-Position in den deutschen Single-Charts stünde nichts mehr im Weg.
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Xsight Touch und Xsight Colour: Two For All!

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Xsight Touch (Homepage-Link) und Xsight Colour (Homepage-Link) sind zwei programmierbare, lernfähige Fernbedienungen aus dem Hause One For All, die mir netterweise zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt wurden.

Wer kennt es nicht: Das Fernbedienungen-Chaos. War mir sogar bereits einen Blog-Artikel wert: Ein kleines Quiz: Alle meine Fernbedienungen… Das ist jetzt auch schon wieder länger als zwei Jahre her. Kinder, wie die Zeit vergeht! Und immer noch hampel ich mit zehn bis zwölf Ferndienungen rum.

Ich zähl nochmal kurz zusammen: Im Wohnzimmer fernbediene ich einen Fernseher, einen Satelliten-Empfänger, einen DVD-Player, einen AV-Receiver und den WD-TV-HD-Mediaplayer von Western Digital. Im Schlafzimmer fernbediene ich einen Fernseher, einen Satelliten-Empfänger, einen DVD-Player, einen Festplatten-Rekorder, einen Video-und-DVD-Rekorder und die TrekStor MovieStation. Wahlweise kommen noch ein Video-Rekorder und ein CD-Player dazu, wenn ich mal wieder auf Nostalgie-Trip bin.

2 Standorte, 13 Fernbedienungen – wow! Aber damit ist jetzt Schluss.

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Save.TV per Javascript programmieren

In einem älteren Artikel hatte ich mich darüber aufgeregt, dass sich die kostenlose Variante des Online-Videorecorders Save.TV nur wahnsinnig umständlich und zeitaufwändig programmieren lässt. In einer munteren Diskussion mit mittlerweile weit über 200 Wortmeldungen wurden diverse Lösungsmöglichkeiten erörtert und gemeinsam verfeinert, darunter so schicke Sachen wie ein spezielles Greasemonkey-Script, das ich allerdings noch nicht erfolgreich ausgetestet habe.

Mir gefällt die Javascript-Lösung Easy Record bislang am besten, die “Alter Falter!”-Besucher love4all auf RapidShare zum Download bereitgestellt hat, inklusive Sender-Liste und kurzem Video-Tutorial! Passwort: love4all

Übrigens nicht nervös werden und die Kreditkarte zücken bei der Meldung Diese Datei können Sie nur als Premium-Mitglied runterladen. Einfach Cookies und temporäre Dateien löschen und die Internetverbindung neu aufbauen – oder es zu einer anderen Tageszeit probieren. Oder ihr folgt der Anleitung hier im Artikel.

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Nokia N900: Der iPhone-Killer von Nokia verspätet sich

N900, Nokias tragbarer Touchscreen-PC mit Tastatur, mit dem man auch telefonieren kann, sollte ursprünglich im Oktober 2009 erscheinen. Gestern wurde Nokia N900auf der offiziellen Nokia-Produktseite für das N900 als neuer Auslieferungstermin der 25. November 2009 genannt. Schade! Mit Handys habe ich zwar nix am Hut, aber diese schnuckelige Daddelkiste mit Internetzugang habe ich mir gleich vorbestellt.

Anfang August hatte ich noch ernsthaft überlegt, mir das iPhone zuzulegen, weil T-Mobile für Mitte des Monats eine teils drastische Preiserhöhung für das Apple-Handy angedroht hatte – je nach Vertrag und Ausstattung. Aber dann war mir der Marketing-Trick von T-Mobile doch ein Stück weit zu blöd: Etwas zu kaufen, nur weil es teurer anstatt billiger wird.

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