Abwrackprämie: Vorsicht, Versicherungsfalle!

Ich wechsel zwar alle paar Jahre auf die jeweils günstigste Autoversicherung, aber einen Neuwagen kaufe ich mir im Schnitt bloß alle 18 Jahre. Und so kam es, dass ich aus Anlass der Abwrackprämie in eine böse Versicherungsfalle gestolpert bin.

Seit dem Kauf meines Neuwagens Anfang April wartete ich auf die Formulare zur Abwrackprämie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, um meinen alten Wagen prämiengerecht zu verschrotten. Die Papiere hatte ich auch prompt vorgestern im Briefkasten, schlappe zweieinhalb Monate später.

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Schamlippen-Verkleinerung im Fernsehen

Heute Abend um 23:30 Uhr läuft auf RTL die Sendung Operation Intimbereich – Der Schnitt im Schritt, in der sich eine gelernte Hotelkauffrau, die auch als Domina arbeitet, die inneren Schamlippen verkleinern lässt.

Weil die inneren Schamlippen immer so vorwitzig zwischen den äußeren Schamlippen hervorlugen.

Was natürlich erst besonders auffällt, seitdem sich alle selbstbewussten Frauen der Porno-Industrie unterjocht haben und sich die Scham rasieren – Wegbereiter All Ladies Shaved alias ALS lässt grüßen.

Die Frage ist: Wohin mit dem ganzen Abfall?

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Die Tower Bridge in London twittert

Dämlich aber wahr – oder beinhart gelogen, wie Cherno Jobatey formulieren würde:

Die Londoner Tower Bridge twittert!

Und was sie nicht alles zu sagen hat:

Ich gehe auf für Schiff Sowieso, das flußabwärts fährt.

Ich schließe hinter Schiff Sowieso, das flußabwärts gefahren ist.

Und das Twitter-Profil der Tower Bridge hat aktuell tatsächlich 1.564 Followers! Das sind hoffentlich in erster Linie andere Klappbrücken. Oder zumindest ähnlich intelligente Daseinsformen.

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Abwrackprämie: Erst verschrotten, dann abmelden?

Am Stichtag 30. Juni habe ich meinen 18 Jahre alten Ford Fiesta XR2i mit nur etwas über 160.000 Kilometer aufm Tacho beim Straßenverkehrsamt Neuss abgemeldet und zum Verschrotter in Duisburg gefahren, damit ich für meine geliebte Rennsemmel *schnief!* keine Steuern und Versicherung mehr zahlen muss.


Neues Auto, altes Auto

Auf die notwendigen Papiere habe ich lange genug vergeblich gewartet, nämlich seit Anfang April, und eine E-Mail-Anfrage Anfang der Woche bei der BAFA, dem Bundes-Amt für die Fucking Abwrackprämie, ergab sinngemäß: Janz ruhig, et läuft!

Das Straßenverkehrsamt Neuss kann ich nicht wirklich empfehlen: Es gibt keinen Informationsschalter, an dem vorab die Vollständigkeit der Papiere geprüft wird, und es wird auch schalter-technisch nicht zwischen An- und Abmeldung eines Autos unterschieden. Man zieht eine Nummer  und wartet dann. Das kenne ich vom Straßenverkehrsamt Duisburg ganz anders.

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Twitter gefährdet Bundestagswahl

Politiker von CDU und SPD – also Menschen, die sich mit dem Internet besonders gut auskennen – fürchten, dass Twitter die Bundestagswahl anfechtbar macht, die Wahl also unter Umständen bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag wiederholt werden muss.

Ursache sind die sogenannten Exit-Polls: Wähler werden nach Verlassen der Wahllokale befragt, was sie denn so gewählt haben. Diese Umfragen sagen den Wahlausgang relativ zuverlässig voraus und die Ergebnisse dieser Exit-Polls werden den Politikern frühzeitig gesteckt, dürfen aber eigentlich nicht vor Schließung der Wahllokale um 18:00 Uhr bekannt gegeben werden.

Eigentlich! Denn jetzt gibts ja Twitter.

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Das Ding, das früher mal Michael Jackson war, ist tot

Ich habe gestern das rund einstündige Sterben des Dings, das früher mal Michael Jackson war, live mitverfolgt, weil ich zum passenden Zeitpunkt Twitter aufgerufen hatte. Promi-Blogger Perez Hilton war glaub ich der erste, der verkündete: Michael Jackson ist tot! – Da lag der aber noch im Koma.

Und so ging es dann auf Twitter hin und her: Michael Jackson ist tot! – O My God! Michael Jackson ist tot? – Nein, erst ist noch nicht tot. Er liegt im Koma. – Jetzt ist er aber tot! – Nein, das wurde noch nicht offiziell bestätigt. – O My God! Michael Jackson ist tot? – Nein, noch nicht. – Doch. – Nein. – Doch, jetzt ist er tot. – Na gut.

Bevor Twitter gewohnt zuverlässig zusammenbrach, konnte Borat noch feixen:
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Miley Cyrus: Ein neuer Tag, ein neues Skandalfoto

Das neue Miley-Cyrus-Skandalfoto wurde ausnahmsweise mal nicht von ihr selbst ins Internet gestellt, sondern vom Filmproduzenten Adam Shankman. Das Foto zeigt den alten Mann hinter der jungen Frau und Miley Cyrus guckt, als wenn sie denken würde: Lass stecken!

Ein Fall für das deutsche Bundeskriminalamt? Das möge Zensursula von der Leyen entscheiden.
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Neue Schnapsidee: Altersgrenzen für Internetseiten

Nachdem CDU und SPD letzte Woche das Gesetz zur Sperrung missliebiger Internetseiten verabschiedet und sich damit für mündige Internet-Nutzer endgültig disqualifiziert haben, scheinen die Dämme für weitere Schnapsideen gebrochen.

CDU-Minister Armin Laschet fordert allen Ernstes Altersgrenzen für Internetseiten. Diese Altersgrenzen sollten durch eine unabhängige Stelle festgelegt werden, wenn die Anbieter der Internetseiten das nicht selbst tun. (Quelle: DerWesten)

Bei rund 1,5 Millionen neuer Internetseiten pro Tag ein Job mit Zukunft, würde ich sagen. Als unabhängige Stelle schlage ich das BKA vor. Ich denke da vor allen Dingen an die armen Polizisten, die sich jetzt den ganzen Tag lang Kinderpornografie anschauen müssen – Zensursula sei Dank!

Etwas Wahres hat Internet-Analphabet Armin Laschet allerdings auch gesagt:
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Klonfleisch: Aus deutschen Labors frisch auf den Tisch

Na, heute mal wieder einen Klon gefrühstückt? Diese rhetorische Frage kann man sich demnächst wohl schenken, weil sie fleischgewordene Realität ist. Die EU-Agrarminister haben sich nämlich auf ein Zulassungsverfahren für Fleisch und Milch von Nachkommen geklonter Tiere geeinigt. (Quelle: taz)

Dass Klonen den natürlichen Selektionsmechanismus Survival of the Fittest ausschaltet, halte ich ein Stück weit für bedenklich. Man denke nur an Klonschaf Dolly, das erste Säugetier, das durch ein Klonverfahren erzeugt wurde und schwer erkrankt vorzeitig starb. (Quelle: Wikipedia) Ich frage mich, auf welchem Dönerspieß Dolly wohl gelandet ist?

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Vorteile: Kein Zuchtvieh mehr, das das Ozonloch aufpupst oder die Rheinwiesen vollscheißt.

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