Am Mittwoch war ich in der Vorpremiere von Star Trek, dem 11. Kinofilm ums Raumschiff Enterprise. Und bis heute weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Der Film ist spannend, meist freiwillig komisch, faszinierend – aber dank einiger Zeit-Paradoxien auch ein Stück weit verwirrend. Und da hilft es herzlich wenig, wenn Ur-Spock Leonard Nimoy gegen Mitte des Films die Geschehnisse noch einmal aus dem Off zusammenfasst. Das Gegenteil ist der Fall, weil unlogisch bleibt unlogisch. Logisch.
J. J. Abrams, Macher von Lost, Cloverfield und Fringe, erzählt in Star Trek XI im Wesentlichen die Geschehnisse unmittelbar vor Beginn von Star Trek TOS (The Original Series), der Fernsehserie mit Kirk, Spock, Pille & Co. aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Und damit er in Zukunft nicht die 5-Jahres-Mission des Raumschiffs Enterprise nachspielen muss, setzt Regisseur J. J. Abrams in Star Trek, wie der elfte Star-Trek-Film folgerichtig offiziell heißt, alles auf Null: Ein Zeitreisender aus der Zukunft verändert die Vergangenheit und schafft damit Platz für neue Abenteuer mit der alten Crew.
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