Ich kann die Begeisterung für das neue Facebook-Plagiat Google+ noch nicht ganz nachvollziehen. Was vermutlich daran liegt, dass ich Facebook nicht intensiv genug nutze.
“Neuigkeiten” heißen bei Google+ “Stream”, ansonsten funktioniert es ähnlich. Auch optisch könnte man Google+ und Facebook für Zwillinge halten.
Für das Senden von Direktnachrichten gibt es bei Google+ noch keinen eigenen Button, sondern man muss den Empfängernamen mühsam per Hand eintippen und zusätzlich die voreingetragenen “Kreise” rauslöschen. Sonst schickt man eine vertrauliche Direktnachricht auch an eben jene “Kreise”. Ein Pluspunkt für Facebook!
In Kreise steckt man die Leute, die bei Facebook “Freunde” heißen. Im Gegensatz zu Facebook muss man bei Google+ nicht gegenseitig “befreundet” sein, um sich am virtuellen Leben anderer Leute zu ergötzen. Man folgt ihnen einfach, indem man sie in einen seiner Kreise einträgt. Ähnlich wie bei Twitter also.
Ich habe mir für den Anfang vier Kreise eingerichtet: “Bekannte”, “Unbekannte”, “Prominente” und einen leeren Kreis. Dem kann man beispielsweise Test-Nachrichten schicken, um zu gucken, wie sie bei echten Empfängern rauskommen. Oder als Ablage für Artikel anderer Google-Plusser, zum Wiederfinden und später Lesen.
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