Werbung und Datenschutz: Google AdSense

Wer auf seinen Internetseiten Google AdSense zur Schaltung von Werbung benutzt, füttert seine Besucher seit heute unter Umständen mit DoubleClick-Cookies. Google empfiehlt betroffenen Seitenbetreibern deshalb eine Aktualisierung ihrer Datenschutzbestimmungen.

Dort ist auch ein entsprechender Formulierungsvorschlag hinterlegt. Wer mag, darf den leicht modifizierten Text aus meinem Impressum verwenden – natürlich auf eigenes Risiko!

Für Surfer mit Cookiephobie bietet Google ein Plugin für Firefox und Internet Explorer an, mit dem sich DoubleClick-Cookies dauerhaft deaktivieren lassen.

Im Datenschutz-Center informiert Google recht ausführlich über das Thema Werbung und Datenschutz. Mit der dortigen Schaltfläche oben rechts lassen sich die DoubleClick-Cookies für die aktuelle Browser-Sitzung deaktivieren.

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Nee, wie affig: Sex für Papayas

Wissenschaftler vom Leipziger Max-Planck-Institut vermuten, dass Schimpansen nicht nur im Hier und Jetzt leben, sondern Erlebnisse aus der Vergangenheit in ihr gegenwärtiges Handeln mit einbeziehen, um daraus in Zukunft Kapital zu schlagen.

Konkret: Männliche Schimpansen teilen ihre Jagdbeute mit weiblichen Schimpansen, um jetzt oder später Sex mit ihnen zu haben.

Und ganz narrisch sind weibliche Schimpansen wohl auf Papayas.

Was mich verwundert: Als nächstes wollen die Forscher herausfinden, ob dieses affige Verhalten auch auf den Menschen übertragbar ist.

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Ich wrack ab: Auch ohne Fahrzeugschein!

Auch wenn ich die Umweltprämie, wie die Abwrackprämie tatsächlich immer noch offiziell heißt, für einen schlechten Scherz halte: Ich mache mit! Ich wracke ab! Mein 17 Jahre altes Alter-Falter!-Mobil nämlich, einen schwarzen Ford Fiesta XR2i mit 105 PS, den ich auf rund 166.000 Kilometern richtig lieb gewonnen habe. Schnief!

Kleines Problem: Ich habe meinen Fahrzeugschein verbummelt. Und der ist ja zwingend notwendig, um die Umweltprämie in Höhe von – noch! – 2500 Euro einzusacken*. Meinen Fahrzeugbrief habe ich dafür mittlerweile wiedergefunden.

Bei der BAFA, dem BundesAmt for the Fucking Abwrackprämie , war telefonisch kein Durchkommen. Und das Fräulein vom hiesigen Bezirksamt meinte allen Ernstes, ich müsste dann wohl einen flammneuen ZB I beantragen, wie der Fahrzeugschein neudeutsch heisst.

Vor lauter Verzweiflung habe ich sogar ein Kontaktformular auf der Internetseite der Stadt Duisburg ausgefüllt, ohne echte Hoffnung, noch vor Weihnachten eine sinnvolle Antwort zu erhalten. Doch die Antwort kam: Knapp, präzise und schnell. Per E-Mail um 17:49 Uhr am gleichen Tag! Und das vom Straßenverkehrsamt, dessen Zulassungsstelle an zwei Tagen in der Woche schon um 13 Uhr die Pforten schließt. Respekt!

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Steve Hely und Vali Chandrasekaran: Die Wette

Es begann mit der E-Mail einer Marketing-Agentur, ob ich Interesse daran hätte, ein Buch vor seiner offiziellen Veröffentlichung zu lesen. Naja, ich kann mir Spannenderes vorstellen. Zum Beispiel den neuen Porsche 911 vor seiner Premiere 6 Monate lang Probe zu fahren. Trotzdem nahm ich den Mauszeiger vom Junk-Button und schrieb zurück, dass ich mich mit 1000-Seiten-Wälzern sehr schwer täte, vor allen Dingen, wenn mich das Thema nicht interessiert.

Wie sich bereits in der zweiten E-Mail herausstellte, sollte es sich um das Buch The Ridiculous Race von Steve Hely und Vali Chandrasekaran handeln, zwei amerikanischen Fernseh-Autoren, die unter anderem für die Late Show with David Letterman (Hely) und My Name Is Earl (Chandradingenskirchen) schreiben. Beide TV-Shows gucke ich sehr gerne im frisch ausgestrahlten Original, wenn sie mir ab und an mal jemand illegalerweise aus dem Usenet herunterlädt und auf USB-Stick kopiert. Was ich natürlich aufs Schärfste verurteile! Immer wieder.

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Das Wattestäbchen-Phantom

Ist das ‘ne tolle GeschichteStern.de Da ist ja wohl noch kein Hollywood-Autor drauf gekommen:

Aufgrund von verunreinigten Wattestäbchen jagt die Polizei monatelang seit Mai 1993 Spiegel.de ein weibliches Phantom, das in 40 Straftaten verwickelt sein soll: Autodiebstahl, Messerstecherei, Mord – um nur ein paar zu nennen. Jetzt stellt sich heraus, dass die an den jeweiligen Tatorten gefundenen DNA-Spuren mit großer Wahrscheinlichkeit nicht Spiegel.de von der mutmaßlichen Täterin stammen, sondern von einer schlampigen Wattestäbchen-Verpackerin.

Ich frage mich, wieviele unschuldige Wattestäbchen-Verpackerinnen aufgrund ähnlicher Fahndungspannen hinter Gittern sitzen oder bereits per Giftspritze oder elektrischem Stuhl gemeuchelt wurden.

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Hey You! Watch this: Madness auf YouTube!

Nur eine Woche, nachdem Monty Python im November 2008 mit großem Hallo ihren YouTube-Channel umgestrickt hatten (Alter Falter! berichtete), sind auch Madness, quasi die Monty Pythons der Popmusik, mit eigenem YouTube-Channel an den Start gegangen: MadtubeMTV.

Von der Öffentlichkeit bislang allerdings ziemlich unbeachtet, wie die mauen Zugriffszahlen belegen: Cardiac Arrest etwa wurde bis gerade eben nur schlappe 590 mal aufgerufen. Ein Stück weit mysteriös, da sich alle Madness-Videos embedden lassen.

Auf MadtubeMTV gibts 28 offizielle Musikvideos der ollen Ska-Truppe zu sehen – also vermutlich alle -, in prima YouTube-Qualität (HQ18), in der Regel mit einem gespielten Witz vorweg. Naja, sofern man bei YouTube-Videos von Qualität sprechen kann: MPEG4-Video (H264) mit 480x360er Auflösung und AAC-Audio (44100Hz stereo, 125Kbps). Sehen auf meinem iPod Nano aber todschick aus und klingen auch gut.

In diesem Sinne:

Hey you, don’t watch that
Watch this!
This is the heavy heavy monster sound
The nuttiest sound around

Madness: Night Boat To Cairo

http://www.youtube.com/watch?v=nr_HVvahons

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Internet-Lotto ab April 2009 komplett verboten

Seit 2009 ist Internet-Lotto in Deutschland verboten, alle vorher abgeschlossenen Abo-Spielaufträge waren aber weiterhin gültig. Jetzt schreibt mir Westlotto.de per E-Mail: “Eine weitere Spielabwicklung nach dem 01.04.2009 ist in der bisherigen Form nicht mehr möglich.”

Ich bin begeistert! Darf ich jetzt wieder alle paar Wochen zur Lottobude rennen?

“In den kommenden Tagen erhalten Sie zusätzlich per Post weitere Informationen von uns. Mit diesem Schreiben erhalten Sie auch ein Angebot der Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG für den Abschluss eines passenden neuen Abos.”

Naja, wenn man auch offline einen Lotto-Dauerschein spielen kann, soll es mir recht sein – aber verstehen tu ich die Maßnahme nicht: “Auf Grund einer ordnungsrechtlichen Entscheidung der Lotterieaufsichtsbehörden müssen nun auch Abo-Spielaufträge eingestellt werden, die vor dem 01.01.2009 im Internet vermittelt worden sind.”

Interessanterweise kommen in der aktuellen E-Mail die Begriffe Glücksspielsucht, Jugendschutz und Spielerschutz gar nicht mehr vor, obwohl genau damit doch das Internet-Lotto-Verbot begründet wird.

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Blog-Parade: Perry Rhodan

Aus Anlass des Erscheinens von Perry-Rhodan-Heft Nr. 2.500 veranstaltet mein Vorstandskollege Ralf aus dem Science Fiction Club Deutschland e. V. die Blog-Parade 2.500 Hefte Perry Rhodan.

Teilnehmen an der Blog-Parade kann man noch bis zum 28. März 2009. Unter allen Teilnehmern wird ein niegelnagelneuer Plüsch-Gucky verlost!

Zu den Fragen:

Kennst Du überhaupt Perry Rhodan?

Ja klar!

Welcher Band war der erste Roman, den Du von Perry Rhodan gelesen hast?

Puh, keine Ahnung. Das muss ein Heft aus der zweiten Hälfte des Zyklus Meister der Insel gewesen sein, also Heft Zweihundertnochwas.

Liest Du heute Perry Rhodan?

Nein.

Welche(r) Roman(e) hat Dich von allen besonders beeindruckt?

Natürlich Heft Nr. 1.000: Der Terraner. Und das erste Heft des Aphilie-Zyklus, Nr. 700. Zumindest hatte ich das mal meinem Vater zugesteckt, um ihm meine Begeisterung für Perry Rhodan verständlich zu machen. Hat mein Vater aber nie gelesen.

Hast du eine Lieblingsfigur und was gefällt Dir besonders an ihr?

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Politiker laufen Amok: Waffen oder Killerspiele verbieten?

Privaten Waffenbesitz und/oder Killerspiele komplett zu verbieten, ist gleichermaßen unrealistisch und deswegen eine beliebte Forderung von Politikern, die es mangels Intelligenz und/oder Leistung nicht anders in die Schlagzeilen schaffen.

Angeblich nutzt das amerikanische Militär Killerspiele, um seinen Soldaten die natürliche Hemmschwelle vor dem Töten abzutrainieren. Mit Erfolg, wie man munkelt. Das hat mich als Fan der Fantasy-Egoshooter Doom, Quake und Unreal Tournament doch ein Stück weit betroffen gemacht und sich sogar kurzzeitig negativ auf meine Frag-Statistik ausgewirkt.

Let’s face it: Durch Killerspiele ist noch keiner gestorben. Von vereinzelten Lagerarbeitern einmal abgesehen, die durch umstürzende Killerspiele-Paletten erschlagen wurden.

Was Amokläufe aber erst so richtig gefährlich macht, sind Waffen und Munition. Die gehören halt nicht in Kinderhände. Und hier ist auch noch ausreichend Gelegenheit für zahlreiche weitere Verschärfungen der Waffengesetze.

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