Nein, SALT ist nicht pornografisch und – trotz der hübschen Angelina Jolie in der Hauptrolle – in keiner Szene sexuell aufreizend. Ganz im Gegenteil wurde sehr darauf geachtet, SALT möglichst kinderfreundlich zu gestalten. Es wird zwar ermordet und gestorben, was das Zeug hält, aber nie sonderlich explizit, blutig oder brutal. Echte Grausamkeiten bleiben dem Zuschauer erspart.
Das Schielen der Produktion auf eine möglichst niedrige Altersfreigabe gerät in SALT zu einem unangenehmen Dauerzustand. Zumindest in Duisburg wurde der Film von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft angeblich für Blagen ab 12 Jahren freigegeben, auf der offiziellein Homepage von Sony Pictures Deutschland steht noch was von FSK 16.
SALT ist im übertragenen Sinne pornografisch: In der freizügigen Zurschaustellung Kalter-Krieg-Klischees, die jeder kennt, die aber niemanden interessieren. Und um im Bild zu bleiben: Jeder Porno hat eine intelligentere Handlung als SALT. Trotzdem fasst Angelina Jolie alias Evelyn Salt die Geschichte am Schluss für die lieben Kleinen noch einmal kurz zusammen, bevor der Film mit einem Cliffhanger endet.
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