Von LinkAds gekündigt und stolz darauf!

Was tut ein Webmaster nicht alles, um Besucher auf seine Webseite zu locken? Beiträge über Pamela Anderson schreiben zum Beispiel. Vergebt mir, eine Jugendsünde! Aber: Wer auf Google Deutschland nach “Pamela Anderson ungeschminkt” sucht, findet meine Seite zur Zeit unter den Top 10. Wobei ich das Wörtchen “ungeschminkt” dem Kommentar eines Lesers zu verdanken habe – ich selber wußte gar nicht, dass Pamela sich schminkt…

Das Firefox-Plugin NoScript, das unbekannte oder gesperrte Scripte blockt, ist eine wahre Fundgrube für Webmaster, zeigt es einem doch, welche Scripte auf anderen Internetseiten eingebaut sind, und in der Mehrzahl verbergen sich Partnerprogramme dahinter. So bin ich auf LinkAds aufmerksam geworden, einen Link-Exchange-Service, bei dem kein Geld fliesst sondern Links getauscht werden.

Ein Account auf LinkAds.de ist schnell eingerichtet: Einen maximal 16 Zeichen langen Text als Linkbeschreibung für die eigene Seite eintragen, seiner Seite eine Kategorie zuweisen, mindestens drei Kategorien auswählen, auf welchen Seiten der eigene Link erscheinen soll, maximal drei Kategorien auswählen, welche Seiten auf der eigenen Seite nicht erscheinen sollen, anschließend den entsprechenden HTML-Code auf seiner Seite gut sichtbar einbauen, ohne dass der Besucher scrollen muss – fertig.

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Kirchenaustritt – Folge 1: Beim Amtsgericht

Heute war ich (evangelisch, ledig, Nordrhein-Westfalen) beim zuständigen Amtsgericht, um meinen Kirchenaustritt in die Wege zu leiten. Das ist wohl das Schwierigste beim Kirchenaustritt: Herauszufinden, welches Amtsgericht für einen zuständig ist. Ein Blick auf die Homepage der Heimatgemeinde sollte einem dabei helfen, ansonsten mal beim nächsten Amtsgericht, Einwohnermeldeamt oder Bürgerzentrum anfragen.

Zuerst habe ich bei der Gerichtskasse, die zum Glück im selben Gebäude war, 30 Euro in 3 Justizkostenmarken a 10 Euro eingetauscht. Die sehen aus wie Briefmarken: Motiv (ohne Lesebrille für mich schwer zu erkennen, ich glaub ein stilisierter Pumakopf, ganz in blau gehalten), Jahreszahl (2005 oder 2006) und Wertangabe.

Auf zum zuständigen Sachbearbeiter. Der fragt mich – ganz emotionslos, eventuell ein bekennender Atheist? – nach Religion und Personalausweis, den ich ihm rüberreiche. Zwei Minuten Kampf mit dem Computer, dann werden diverse Formulare ausgedruckt. Auf eins davon werden die Justizkostenmarken geklebt, ein anderes, mit meinen persönlichen Daten drauf, unterschreibe ich. “In drei, vier Wochen erhalten Sie eine Bescheinigung per Post. Die müssen Sie zusammen mit ihrer Lohnsteuerkarte beim Einwohnermeldeamt vorlegen”, werde ich aufgeklärt. Alles klar, vielen Dank, Tschö!

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Friedrich-Merz-Spezial-Dragees: Nebeneinkünfte von Politikern weiterhin erlaubt

Heute entscheidet das Bundesverfassungsgericht endgültig darüber, ob Politiker ihre Nebeneinkünfte tatsächlich offenlegen müssen, wie es ein seit 2005 auf Eis liegendes Gesetz von ihnen verlangt. Friedrich Merz und acht andere Politiker hatten dagegen geklagt. Abgewägt werden also das Interesse von Einzelnen, ihr Mandat stickum zur Gewinnmaximierung zu nutzen und das Interesse ihrer Wähler, sich doch bitte hauptsächlich um Wählerinteressen zu kümmern.

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Stiftung Warentest testet MP3-Player – Alter Falter! testet den MP3-Player-Test von Stiftung Warentest

Stiftung Warentest nimmt im aktuellen Juli-Heft 19 kleine MP3-Player unter die Lupe. Genauer: “MP3-Spieler” oder “Musikspieler im Westentaschenformat” – soviel Deutsch muß für die Stiftung Warentest und seine Westen tragende Leserschaft wohl sein. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist der Test für die Tonne. Aber eins nach dem anderen.

Ton:

Stiftung Warentest testet den Klang über die mitgelieferten und einen hochwertigen Kopfhörer. Gar nicht verkehrt. Aber dass die Tests mit den mitgelieferten Kopfhörern ins Endergebnis einfließen, ist schlecht, da die mitgelieferten Ohrstöpsel in der Regel nichts taugen und eh gegen hochwertige ausgetauscht werden. Dass die Störwirkung nach außen in die Ton-Wertung eingeht, finde ich wieder gut – allerdings schweigt sich Stiftung Warentest darüber aus, mit welchen Kopfhörern sie die Störwirkung getestet hat. Das ist schlecht.

Akkubetrieb:

Die Bestnote “sehr gut” für das Kriterium Akkulaufzeit vergibt die Stiftung Warentest im Test nur ein einziges Mal, für ein Auslaufmodell von Sony, das eine illusorisch anmutende Akkulaufzeit von 47 Stunden haben soll. Wer braucht sowas? Wer, bitte schön, hört 47 Stunden Musik oder Hörspiele, ohne einmal an einem PC oder an einer Steckdose vorbeizukommen? Vielleicht Sahara-Touristen, die sich verirrt haben? Die sind doch schneller vertrocknet als der Akku aufgebraucht ist. Für eine Akkulaufzeit von 26 Stunden gibt es nur noch ein “gut”, für satte 13 Stunden bereits ein “befriedigend”. Vollkommen weltfremd!

Ein weiteres Kriterium, das in die Note Akkubetrieb einfließt, ist, ob sich Akku oder Batterien wechseln lassen. Ich denke, dass viele MP3-Player-Akkus ihre Besitzer überleben werden – nicht nur die Sahara-Touristen aus meinem Beispiel. Lasse ich als Kriterium deswegen nicht gelten.

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AVIs mit VBR-Audio mit VirtualDubMod zusammenfügen

Wer zwei bildtechnisch identische AVI-Dateien mit variabler Audio-Bitrate zusammenfügen will, sollte das als erstes mit dem kostenlosen Windows-Programm VirtualDubMod probieren:

  • “File | Open video file…”
  • erstes AVI auswählen
  • “Automatically load linked segments” abwählen
  • auf “Öffnen” klicken

(bei mir steht tatsächlich “Öffnen” anstatt “Open” – na gut). Die folgende Warnung mit “Nein” (sic!) bestätigen:

—————————
VBR audio stream detected
—————————
VirtualDub has detected an improper VBR audio encoding in the source AVI file (audio stream 1). The current preference is to rewrite the audio header with standard CBR values during processing for better compatibility. This may introduce up to xxxxx ms of skew from the video stream. If this is unacceptable, decompress the *entire* audio stream to an uncompressed WAV file and recompress with a constant bitrate encoder. (bitrate: xxx.x ± xx.x kbps)

Do you still want to rewrite the header?
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Ja Nein
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Weiter gehts: Weiterlesen

Atze Schröder in seiner komischsten Rolle?

Idee für eine Komödie: Deutschlands berühmtester Perückenträger verklagt fälschlicherweise den Domaininhaber von Lexikon.de wegen einem Artikel auf Lexikon.org, in dem sein bürgerlicher Name genannt wurde, zieht, nachdem er seinen saublöden Fehler erkannt hat, die Klage zurück, will aber, dass der beinahe Angeklagte die Verfahrenskosten zahlt. Eine irre Rechtsanwaltsklamotte mit Klosprüchen wie: “Was sind 1000 Rechtsanwälte aneinandergekettet auf dem Meeresgrund? Ein guter Anfang!”

Ach, das gibts schon? In echt? Stimmt, zumindest so ähnlich: Atze Schröder darf jetzt für ein Verfahren gegen Arne Klempert (bürgerlicher Name ist der Redaktion bekannt) bezahlen, das gar nicht stattgefunden hat. Der Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland e. V. berichtet in seinem Blog RecentChanges darüber. Nach meinem gesunden Volksempfinden: Recht so!

Externer Link:
RecentChanges: Atze muss zahlen

DVD-Images mit VLC media player abspielen

Ich hätte es nicht geglaubt, aber es funktioniert tatsächlich: DVD-Images im ISO-Format lassen sich mit dem kostenlosen VLC media player vom Software-Projekt VideoLAN abspielen.

Den VLC media player gibt es für jedes Betriebssystem. So stehts zumindest auf der VideoLAN-Homepage. MAC OS 9 gehört übrigens nicht dazu. Steht auch auf der VideoLAN-Homepage.

Eine Alternative für alle, die zu dumm oder zu faul sind, die DAEMON Tools zu installieren? Oder für Leute ohne Windows? Egal. Vielen Dank für den Tipp an den “Beobachter”.

Interne Links:
DAEMON Tools: Image-Dateien mounten statt brennen
IMG-Datei brennen mit Nero

Externer Link:
Homepage VideoLAN

Update! 17.03.2007!

Heise berichtet heute über eine Sicherheitslücke im VLC media player: “Die Schwachstelle betrifft den VLC Mediaplayer 0.8.6c bis hin zur aktuellen Fassung 0.8.6e. Nutzer der Software sollten Untertitel-Dateien zu Filmen aus dubiosen Quellen sicherheitshalber umbenennen, damit der VLC Mediaplayer sie nicht beim Abspielen automatisch öffnet.”

Wie findest Du mich…? – Über Google natürlich!

Gerne nehme ich Baynados Blogstöcken zum Thema “witzige Suchbegriffe” auf. Konkret geht es darum, über welche merkwürdigen Suchbegriffe die eigene Internetseite so gefunden wird. Eine große Hilfe dabei ist mir das WordPress-Plugin semmelstatz vom kopfhoch-studio, das mir unter anderem die neuesten 99 Suchbegriffe und die dazugehörigen Suchmaschinen anzeigt, über die meine Seite www.alterfalter.de gefunden wird.

Aktuell kommen von den letzten 99 Suchanfragen 97 über Google und 2 über die T-Online-Suche. Macht also durchaus Sinn, auch einen Blick ins eigene Google-Archiv zu werfen.

Vorausschicken möchte ich, dass die Besucher meiner Seite grundsätzlich sehr diszipliniert sind und nur genau das finden, was sie auch gesucht haben…

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Heia Safari! Apples Beta-Browser für Windows klammheimlich repariert

Großes Hallo, als Apple-Chef Steve Jobs zum Abschluss der letzten Entwicklerkonferenz Anfang Juni 2007 den Apple-Browser Safari 3 in einer Windows-Version ankündigte. Noch größeres Kopschütteln unter Nutzern nichtenglischer Windows-Versionen, wie man um so einen Mist ein so großes Bohei machen kann:

Kaum eine Internetseite wurde vom Safari richtig dargestellt. Im Blog von SELFHTML findet man entsprechende Kommentare, Links und Screenshots zum Marketing-Desaster. Und auch in Klaus’ Blog, den ich über die Suchbegriffe “Heia Safari” ergoogelt habe.

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DAEMON Tools: Image-Dateien mounten statt brennen

Um mit einer Image-Datei zu arbeiten, braucht man nicht jedes Mal einen Rohling brutzeln. Das für den Privatgebrauch kostenlose Windows-Programm DAEMON Tools öffnet Image-Dateien in einem virtuellen CD/DVD-Laufwerk, was den gleichen Effekt hat, als hätte man das Image auf einen Rohling gebrannt und in sein CD- oder DVD-Laufwerk geschoben.

DAEMON Tools unterstützt offiziell die folgenden Image-Datei-Typen:

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