Vier Wochen nach “Alter Falter!” (siehe Artikel vom 24.05.2007) berichtet heute auch die Online-Ausgabe meiner favorisierten Nachrichtenpostille “Der Spiegel” unter dem Titel “Spammer bringen dumme Anleger auf Kurs” über das Geld verdienen mit Spam-E-Mails. Der Spiegel-Artikel endet mit dem Satz: “Ob man aber überhaupt die Identität des Absenders feststellen könne, sagt Bafin-Sprecherin Anja Neukötter, daran habe sie ihre Zweifel.”
Noch einmal, liebe Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht: Es geht nicht darum, die Identität der Spamversender ausfindig zu machen, sondern denjenigen zu fassen, der sich der Rechner der Spamversender bedient. Und das wird jemand sein, der sich vor Kurzem oder Längerem mit dem per Spam beworbenen Wertpapier eingedeckt hat. Das schränkt den Täterkreis doch sehr stark ein.



Viele Vorwürfe, die dem mehrfachen Gewinner aller bedeutenden Oscars der Science-Fiction-Literatur häufig zu unrecht gemacht wurden, treffen auf sein Erstlingswerk zu: farblose Charakterisierungen, eindimensionale Handlung, oberlehrerhafte Kommentare. Dabei handelt es sich bei "Rocket Ship Galileo" um ein sogenanntes "Juvenile", ein Buch für Jugendliche und junge Erwachsene, was die Sache wieder ein wenig relativiert. Genau wie bei "Starship Troopers" aus dem Jahr 1959 übrigens, das als Jugendbuch geschrieben und als Erwachsenenbuch vermarktet wurde und das mit dem brillanten Film von Paul Verhoeven aus dem Jahr 1997 bis auf den Titel nicht viel gemein hat.