Lena Meyer wer nochmal?

Ich hatte das ehrlich gesagt bislang für einen schlechten Scherz gehalten, dass Lena Meyer-Landrut nächstes Jahr ihren Titel als Euro-Visionärin verteidigen will. Geäußert im Überschwang der Gefühle. “Sorry, war nur Spaß!” – “Nicht ernst gemeint!”

Aber Pustekuchen! Stefan Raab ist es wohl doch sehr ernst damit, Lena Meyer-Landrut nächstes Jahr noch einmal für Deutschland ins Rennen um den Eurovision Song Contest zu schicken.

Lena Meyer-Landrut: Touch A New Day


http://www.youtube.com/watch?v=6WIEQBeIoS0

Zugegeben, ich fand Lena Meyer-Landrut anfangs ja auch ganz drollig und hatte ihr die Daumen gedrückt: Ihr Lolita-Sexappeal, ihr komisches Englisch, ihre Art zu tanzen, als wenn sie mal dringend auf Toilette muss – das war ein prima Package, wie wir Möchtegern-Marketing-Fuzzis sagen.

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Besucher-Einbruch durch WordPress-Plugin

Da hab ich ja nicht schlecht gestaunt, als ich mir letztens meine Google-Analytics-Daten angeguckt habe: Von über 5.000 Alter-Falter!-Besuchern täglich runter auf um die 600.

Der Einbruch war allerdings bloß optischer Natur: Google-Analytics hat einfach nur noch ungefähr jeden zehnten Besucher gezählt. Als Übeltäter habe ich das WordPress-Plugin CSS-JS-Booster identifiziert. Nach dem Deaktivieren des Plugins haben sich meine Google-Analytics-Daten wieder erholt.

Mag sein, dass ich zu blöd bin, das Plugin gescheit zu konfigurieren oder dass mein von mir verschlimmbessertes WordPress-Theme nicht darauf klarkommt.

Keine Kritik am Plugin also, sondern nur mal so als Tipp, falls ihr euch über merkwürdige Google-Analytics-Daten wundert.

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TV-Tipp: Neil-Young-Konzert auf ARTE

Gestern beim Durchzappen bin ich auf ARTE hängen geblieben: Neil Young im Anzug, mit Cowboy-Hut, Klampfe, Mundharmonika und zahlreichen musikalischen Begleitern auf der Bühne, darunter eine bildhübsche weißhaarige Frau – Country-Legende Emmylou Harris, wie ich hinterher herausgefunden habe – und ein Mann, der als Instrument einen Besen spielt. Alles sehr melodisch, intensiv, laid-back und so faszinierend, dass ich das Konzert bis zum Ende geguckt habe.

Dieses Ereignis werde ich mir heute Abend noch einmal in voller Länge geben: ARTE wiederholt das Konzert in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 00:35 Uhr. Und dann nochmal am 28. Juli 2010 um 3:00 Uhr morgens, das ist die Nacht von Dienstag auf Mittwoch.

Um Neil Young gar nicht zu mögen, bedarf es schon eines sehr begrenzten Musik-Geschmacks, erstreckt sich Youngs Repertoire doch von kitschigen Balladen bis zu brachialen Stromgitarren-Rückkopplungsgewittern. Als Ausrede könnte man höchstens Neil Youngs sehr markante Stimme anführen. Okay, akzeptiert.

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Iron Maiden: The Final Frontier – Das neue Musikvideo

Spannender als der neue Predators, bessere Spezialeffekte und auch viel mehr Science Fiction: The Final Frontier, das neue Musikvideo von Iron Maiden.

Der Song ist so abwechslungsreich wie der aus den Wörtern The Final Frontier bestehende Refrain. Insgesamt aber solide Hausmannskost und gottlob nicht so operettenhaft wie mancher Titel auf den letzten 10 bis 11 Studio-Alben der Eisernen Jungfrau.

Macht mir nicht unbedingt Appetit auf die neue Scheibe. Aber als Fan der zweiten Stunde – entdeckt habe ich die Band eher zufällig bei einer Autogrammstunde zum Erscheinen von Killers im Schwanenmarkt Krefeld – ist das für mich eh ein Pflichtkauf.
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Predators: Im Kino hört dich niemand schreien

Um halbwegs objektiv beurteilen zu können, wie schlecht der neue Predator-Film Predators wirklich ist, sollte man seine Vorgänger Predator und Predator 2 gesehen haben. Die beiden Crossovers mit der Alien Reihe – Alien vs Predator und Aliens vs Predator 2 – muss man dagegen nicht kennen. Die Ereignisse in diesen Filmen hat Produzent Robert Rodriguez nämlich ausdrücklich irgnoriert. Genauso wie offenbar jeden Tipp zum Thema “Wie produziere ich einen guten Film”.

Predator aus dem Jahr 1987, im Mai 2010 auf FSK16 zurückgestuft und damit wieder frei verkäuflich, ist ein typischer Arnold-Schwarzenegger-Äktschn-Fuim. 75 Minuten lang metzeln sich Machos mit Handfeuerwaffen im Dschungel gegenseitig ab, garniert mit ein paar Machosprüchen wie “Ich habe keine Zeit zum Bluten” und “Wenn es blutet, können wir es töten”. Zwischendrin, ähnlich wie in Alien (Slogan: “Im Weltraum hört dich niemand schreien”), wird Arnies Trupp nach dem Zehn-kleine-Afro-Amerikanerlein-Prinzip von einem unsichtbaren Alien dezimiert. Die Unsichtbarkeit des Über-Gegners spart Kosten für Spezial-Effekte und steigert die Spannung. Erst in den letzten 20 Minuten mausert sich Predator zu einem lupenreinen Science-Fiction-Film mit tollen Effekten und einem sichtbaren Monster.

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Livestream Deutschland – Spanien und was tun mit Paul?

Paul ist ein Tintenfisch aus Oberhausen, der den Ausgang aller Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2010 in Südafrika korrekt vorausgesagt hat, indem er sich jeweils – mal mehr, mal weniger zögerlich – auf die mit der deutschen Flagge gekennzeichnete und mit Muscheln gefüllte Fressbox gestürzt hat. Für das heutige WM-Halbfinale Deutschland gegen Spanien prophezeite Tintenfisch Paul auf diese Weise eine frühe Führung und einen Sieg der Spanier.

Für den Fall, dass Paul sich irrt, findet man beispielsweise auf  Chefkoch.de zahlreiche Tintenfisch-Rezepte. Als Orakel taugt Paul dann ja nicht mehr. Wer diese rituelle Entsorgung nachvollziehen möchte, aber keinen Tintenfisch zur Hand hat, kann auch zu einem Fahrradschlauch oder Noppenfolie greifen. Eine bunte Luftmatratze würde dem Gericht optische Glanzlichter verleihen. Aus Geschmacksgründen empfiehlt es sich, die jeweilige Rezept-Zutat zwei, drei Tage in einem Froschteich zu marinieren.

Heute im Frühstücksfernsehen hat Ex-National-Torhüter Eike Immel übrigens glaubhaft versichert, dass er es nicht genau weiß, aber meint, dass Paul sich grundsätzlich auf die rechte Futterbox stürzt. Das ist nachweislich falsch, wie ein YouTube-Video von Pauls Voraussage zum Spiel Deutschland gegen England belegt.
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Sags mit Musik: Fig Dish!

Ich bin heute über einen sehr obskuren Bandnamen gestolpert: Fig Dish. Eine Kapelle aus Chicago, die nach zwei Alben in den Sack gehauen hat, weil trotz guter Kritiken der kommerzielle Erfolg ausblieb.

Hörproben und Informationen von und zu Fig Dish findet man auf einer MySpace-Fanseite – unter anderem einen Download-Verweis zu einem unveröffentlichten dritten Fig-Dish-Album.

Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, aber ganz köstlich finde ich auch den poetischen Album-Titel der ersten CD: Fig Dish – That’s What Love Songs Often Do – bei Amazon Deutschland leider nur als teurer Japan-Import zu kriegen.

Wer seine Gefühle gerne durch das Verschenken von CDs zum Ausdruck bringt, muss bei weniger sympathischen Zeitgenossen nun also nicht mehr auf die CD-Singles Ich find dich scheiße oder Verpiss dich von Tic Tac Toe zurückgreifen.

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Wulff: Die zweite Wahl wird erst im dritten Wahlgang Bundespräsident

Christian Wulff wird erst mit relativer Mehrheit im dritten Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt, obwohl das eigentlich  schon für den ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit geplant war.

Mit diesem Schauspiel hat sich die Regierungskoalition mal wieder kräftig blamiert. Keine Überraschung also. Nichts Neues. So kennen wir sie. Ich sag nur: Mövenpick-Steuer.

Der große Verlierer der Bundespräsidentenwahl ist die Partei Die Linke. Die hat sich mit ihrer Weigerung, den Taschenspielertrick von SPD und Grünen zu unterstützen,  für bislang zwischen Links und den Linken schwankende Wahlberechtigte auf alle Ewigkeiten in die Unwählbarkeit zurückgebombt.

Und das deutsche Volk?

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Joachim Löw verzehrt Nasensekret vor Millionenpublikum

Prost Mahlzeit! Wer noch nicht gegessen hat, liest und guckt hier besser nicht weiter.

Joachim Löw, Trainer unserer Fußball-Nationalmannschaft, ist mal wieder beim öffentlichen Nasenbohren und Popel-Verzehr erwischt worden. Davon hatte ich ihm eigentlich schon 2008 abgeraten.

Naja, soll ja angeblich die Abwehrkräfte stärken. Am Samstag gegen Argentinien können wir uns davon überzeugen, obs was genutzt hat.
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Windows XP: Systempartition vergrößern mit GParted

Als ich das letzte Mal Windows XP installiert habe, das war im April 2007, hatte ich irrsinnigerweise noch geglaubt, dass für die Systempartition 6 Gygabyte mehr als ausreichend sind. Einige Windows-Updates und -Service-Packs später bin ich schlauer. Und als sich letztens die Software meines Navigationsgeräts fürs Auto partout nur über die Systempartition installieren wollte und dafür auf rund 4 Gigabyte freien Speicherplatz bestand, stand ich endgültig vor der Frage: Windows neu installieren – ogottogott! – oder die Systempartition vergrößern?

Gesucht und gefunden habe ich den kostenlosen GNOME Partition Editor, kurz GParted, mit dem es ein Klacks ist, seine Windows-XP-Systempartition zu vergrößern. Von dem Ergebnis war ich so begeistert, dass ich auf dem gleichen Weg auch direkt meine Windows-Vista-Systempartition vergrößern wollte. Dabei habe ich mir mein Windows Vista zerschossen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Diese Woche war bei meinem Windows-XP-Rechner eine erneute Vergrößerung der Systempartition fällig, da ich auf Laufwerk C mit Ach und Krach nur noch 500 MB Speicherplatz freischaufeln konnte – viel zu wenig für ein erfolgreiches Update auf das Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2. Kleiner Tipp am Rande: Wenn Windows-Programme häufig mal abstürzen oder sich gar nicht erst installieren lassen, liegts unter Umständen auch an zu wenig freiem Festplattenplatz auf der Betriebssystem-Partition.

Ich krame also meine alte GParted-Live-CD raus, boote damit meinen Rechner – und stehe erstmal wie der Ochs vorm Berg. Wie vergrößert man nochmal eine Systempartition?

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