Schallplatten digitalisieren

Als ich letztens in meinen Vinyl-Schallplatten aus dem letzten Jahrtausend kramte, habe ich nicht nur erschreckt festgestellt, wieviel ich mir davon nochmal auf CD angeschafft habe (Bitte, liebe Musikindustrie! Meinetwegen nagt ihr nicht am Hungertuch!), sondern auch, dass einige meiner Vinyl-Schätze noch nie auf CD erschienen sind. Mach ichs mir halt selbst, hab ich gedacht. Ist auch gar nicht schwer, wenn man weiss, wies geht – und Windows aufm Rechner hat.

Schallplatten digitalisieren: So gehts!

Man benötigt:

– eine Verbindung vom Verstärker zum blauen Line-In-Anschluss der Soundkarte, z. B. ein Kabel mit 2 Cinch-Steckern und einem 3,5 mm Klinkenstecker, wie das hier von Amazon:

Hama Soundkartenkabel zum Schallplatten digitalisieren

(Wer seinen Plattenspieler direkt an den PC anschließen will, benötigt dafür einen Vorverstärker. Billige Teile wie dieses von Amazon sollen für den Zweck angeblich genügen. Ich habe das noch nicht ausprobiert.)

– das kostenlose Programm Audiograbber von www.audiograbber.de zum Aufnehmen
– das kostenlose Programm Audacity von www.audacity.de zum Schneiden

Als erstes öffnet man die Windows-Wiedergabesteuerung – das ist das kleine Lautsprechersymbol in der Task-Leiste unten rechts. Unter “Optionen” | “Eigenschaften” wechselt man auf “Aufnahme”, markiert “Line-In” und stellt den Lautstärkeregler auf Maximum.

Audiograbber starten und auf “Datei” | “Line-Aufnahme” klicken. Dann den Plattenspieler anwerfen und in Audiograbber den Button “Aufnahm.” betätigen (unten links, der mit dem Play-Symbol). Nachdem die Platte durchgenudelt ist, drückt man in Audiograbber den “Stop”-Button (rechts neben dem Aufnahme-Button) – fertig ist die WAV-Datei, die im Programmordner von Audiograbber liegt.

Die Option “Automatisch trennen” ist übrigens nicht zu empfehlen, da sie leise Passagen unter Umständen nicht korrekt erkennt und als Pausen interpretiert. Ausserdem ist das Bearbeiten einer einzelnen WAV-Datei wesentlich geschmeidiger als das Bearbeiten vieler kleiner WAV-Dateien.

Die WAV-Datei öffnet ihr mit dem Programm Audacity, um die musiklosen Passagen am Anfang, am Ende und zwischen den Stücken rauszuschneiden. Das geht am besten, indem man die jeweilgen Passagen grob mit der Maus markiert (eine nach der anderen, nicht in einem Schritt), und das jeweils markierte Stück mit gleichzeitiger Betätigung der Tasten STRG und E ins Fenster einpasst. Jetzt markiert man fast sekundenbruchteilgenau den Teil, der tatsächlich keine Musik enthält (hier ist unter Umständen wiederholtes Probehören des markierten Teils angesagt und Anpassung der Markierung nach links und/oder rechts) und entfernt ihn mit der ENTF-Taste. Nicht am Anfang der Platte und auch nicht am Ende, aber zwischen zwei Stücken drückt man unmittelbar nach dem Entfernen gleichzeitig die Tasten STRG und B, um eine Schnittmarke einzufügen.

Zum Wechsel von der Detailansicht einer Stille-Passage zur Vollanzeige der WAV-Datei, um die nächste Stille-Passage zu lokalisieren und umgekehrt, benutzt man die Tastenkombinationen STRG-A (komplette WAV-Datei markieren) und STRG-E (markierten Teil – hier die komplette WAV-Datei – ins Fenster einfügen).

Das Ergebnis einer komplett bearbeiteten WAV-Datei sieht dann zum Beispiel so aus:

Schallplatten digitalisieren mit Audacity: WAV-Datei

In Audacity klickt man jetzt auf “Datei” | “Mehrere Dateien exportieren…”, und markiert hier “Tondaten vor der ersten Textmarke mit einschliessen” (sonst wird der erste Track nicht exportiert) und “Durchgehend nummerieren”. Mit Klick auf den Button “Export” wird zu jedem Stück eine WAV-Datei erstellt – fertig! Die exportierten WAV-Dateien lassen sich jetzt als Audio-CD brennen oder fürs MP3-Autoradio oder für den MP3-Player in MP3s umwandeln – oder für was und in was auch immer.

Bei komplett verknacksten Platten werdet ihr vielleicht nicht ganz so viel Spaß mit der digitalen Version haben. Aber einzelne Knackser in leisen Passagen lassen sich mit der oben beschriebenen Methode entfernen: Knackser markieren, aufzoomen, genauer markieren, rausschneiden. Da ein Knackser in der Regel nur den Bruchteil einer Sekunde dauert, fällt das Rausschneiden kaum oder gar nicht auf. Auf jeden Fall weniger als ein fetter Kratzer.

Im Startmenü von Audiograbber (aktuell: Version 1.83 Special Edition) findet ihr übrigens eine prima Anleitung für Line-In-Aufnahmen, im PDF-Format, viel detaillierter als ich das hier schildern kann, und reichlich bebildert.

Viel Spaß beim Schallplatten digitalisieren!

Nachtrag:

Falls die mit Audiograbber erstellte WAV-Datei übermäßig knackt oder knistert, kann man sie probeweise mal durch die Light-Version des Shareware-Programms WavePurity von www.wavepurity.de schicken, bevor man sie mit Audacity weiterbearbeitet. Die Light-Version ist im Demo-Download von WavePurity enthalten: Man startet das Programm WavePurity Demo, klickt im Begrüssungsbildschirm aber nicht auf “Demo Version”, sondern auf “Light”, wählt “Bearbeiten einer Audiodatei”, öffnet die Audiograbber-WAV-Datei und klickt oben links auf “Assistent”. Hier hat man die Optionen Knistern und Knacken entfernen, Rumpel-Geräusche des Plattenspielers entfernen und Rauschen entfernen. Ich würds erstmal nur mit dem Knistern-und-Knacken-Filter probieren, habe aber noch keine großen Erfahrungswerte mit dem Programm.

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79 Gedanken zu „Schallplatten digitalisieren

  1. Stefan

    Sehr berechtigte Frage. Eigentlich wollte ich noch genauer auf die einzelnen Programme eingehen, dann wäre der Artikel aber zu lang geworden: Audiograbber hat z. B. eine sehr sensible Lautstärkeanzeige, nicht nur graphisch sondern auch numerisch. Bei Programmstart, ohne was am Line-In angeschlossen zu haben, sollte sie bei einer halbwegs guten Soundkarte zwischen 0,00 und 0,05% schwanken. Außerdem zeigt Audiograbber die aktuelle CPU-Belastung und dadurch eventuell entstehende Fehler an. Aber wenn das alles einmal ausgetestet ist und die Aufnahme mit Audacity genauso einfach gelingt, ist es natürlich bequemer, nur ein Programm zu benutzen. Besten Dank für den Hinweis, das seh ich mir beizeiten mal genauer an.

  2. Klaus

    Wow ein klasse Artikel, danke dafür, habe noch einige Platten hier rumliegen denen ich mich bei Zeiten mal antue, kommt sofort in die Bookmarks.

    Frohes neues Jahr natürlich noch!
    Gruß Klaus

  3. Woti

    Ich habe keine Schallplatten digitalisiert, sondern Tonbandaufnahmen. dabei kam es immer wieder zu kleinen Aussetzern oder Überspringer von Bruchteilen von Sekunden, die aber deutlich hörbar waren. Woran kann das liegen? Die Tonbandaufnahmen sind einwandfrei.
    Woti

  4. Stefan

    Hallo Woti, vielleicht hast du nebenbei noch was am Rechner gemacht, was die CPU-Auslastung ab und zu auf die Spitze getrieben hat? Ich rühr meinen Rechner während der Aufnahme nicht an, obwohl ein Pentium 4 mit 3 GHz und 1 GB Arbeitsspeicher drinsteckt.

  5. Hitsch Burkhardt

    Hallo Stefan

    Über Yigg bin ich auf Deine Artikel gestossen. Als DJ a.D. finde ich Deine Berichte, Tipps und Tricks äusserst hilfreich. Ich bin begeistert! Herzlichen Dank! Ich wünschte, mehr Zeit zu haben, dann würde ich gleich mit der Archivierung loslegen und meine Vinylscheiben auf die von mir verpönten Silberlinge bannen. Irgendwann werde ich das schon schaukeln.

    Selbstverständlich werde ich Dich löblich auf meinem Portal 1a-partnerprogram.info erwähnen. Vielleicht möchtest Du ja auch dort einmal einen Artikel veröffentlichen. Ansonsten bin ich für jeden Backlink von Herzen dankbar.

    Frohes, erfolgreiches Schaffen wünscht

    mit musikalischen Grüssen aus der Schweiz

    Hitsch

  6. Peter Labjuhn

    Es geht aber auch ohne Verstärker direkt mit dem Plattenspieler an der Soundkarte.
    Einen kleinen Entzerrervorverstärker z.B. von Profitec bezogen bei Ebay, zwischen Plattenspieler und Soundkarte und ab geht die Piost.
    Gruß Peter

  7. Francois

    Hallo
    Ich bin ein großer Plattenfan. Habe mir erst kürzlich wieder einen Plattenspieler zugelegt. Meine Nicht hat mich gefragt was das ist. So weit ist es schon, wir sind alt……

  8. Schnicki

    Hallo Stefan,
    das ist ein guter Artikel, Danke das Du Dir die Mühe gemacht hast. Einige Fragen: Wenn’s qualitativ richtig gut werden soll, gibt’s eine bessere Loesung als das Cinch/Klinkenkabel, z.B. einen USB Eingang nutzen? Ich wuerde auch gerne direkt vom Phono-Pre zum PC gehen, der Umweg ueber den Verstaerker verbessert das Signal sicherlich nicht, oder? Die Aufnahmequalitaet wird ausserdem wesentlich durch die Soundkarte bestimmt, oder? Wo findet die AD Wandlung eigentlich statt, macht das die Software, also Audiograbber oder Audacity? Gibt es dort qualitative Unterschiede, und welches Programm klingt besser? Und noch eine Bemerkung… wenn ich lese, dass “gute” USB Plattenspieler für 100 Euro zu kriegen sind fehlt mir ein wenig der Glaube, auch hier gilt sicherlich, je höherwertig das Abspielgerät = Signalquelle, desto besser wird die Aufnahme. (Garbage in = Garbage out :-D )
    Liebe Grüsse aus Shanghai
    Schnicki

  9. Klamic

    Hallo Stefan!
    Super Artikel, hat mir sehr den Einstieg erleichtert. Ich habe es nur mit audacity gemacht und bin erfreut über das Ergebnis. Für die CD im Auto oder dem mp3-Player reicht dieses legale Mittel allemal! Was habe ich mir als alter HIFI-Indianer einen Kopf über die Analog-/Digitalwandlung gemacht. Original bleibt Original und für die gute Stube!

  10. Steffen

    Mahlzeit,
    mittlerweile gibt’s ja auch wieder mehr Plattenspieler – da ist dann meist der Vorverstärker gleich integriert, wenn man die nicht gleich via USB an den Rechner anschließt.
    Magix Cleaning Lab eignet sich hervorragend als Software für diesen Zweck bzw. ist genau dafür entwickelt. Was hier nicht erwähnt wurde: Man braucht viel Zeit! Die Platten laufen nicht schneller als der Plattenspieler dreht und das Nachbearbeiten und rausrechnen der Störgeräusche (also das Abspeichern aus dem Programm raus) kommt auch noch dazu.

  11. malolelei

    Hab mir vor 2 Wochen einen USB-Plattenspieler bei Rossmann besorgt für um die 90 euronen inkl. Versand und bin begeistert von der Qualität – sitze jetzt nächtelang beim digitalisieren vom 50 jahren vinyl-sammlung :-)) … jaja, geh dies jahr so gut wie offiziell in rente, und meine erste schallplatte stammt von meiner konfirmation: Joachim Ernst Behrendt: Was Ist Jazz??
    gutes forum hier. danke.

  12. Daniel

    Hey!

    Wirklich ein richtig guter Artikel mit einer simplen Anleitung wie sie wohl jeder Vinyl Liebhaber erwartet hat. Werd mir denk ich für die ein oder andere Platte auch mal die Arbeit machen und sie auf meinen Rechner bannen :)

  13. Gerhard

    Vielen Dank für die guten Beschreibungen. Ich habe eine zusätzliche Frage: Da Plattenspieler u. HiFi Anlage wit entfernt vom PC stehen, würde ich gerne die Digitalisierung meiner LPs mit dem Laptop machen. Dieses hat leider kein Line-in sonder nur Mikrofon Eingang. Geht das auch damit und was müsste ich dabei beachten?
    Vielen Dank vorab

    Gruß
    Gerhard

  14. Stefan

    Hallo Gerhard, das habe ich noch nicht ausprobiert. Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert – kostet ja nix! ;-) Ich könnte mir vorstellen, dass du bei Aufnahme über Mikrofoneingang den Aufnahmeregler fürs Mikrofon in der Windows-Aufnahmesteuerung nicht auf Maximum stellen darfst, weil es sonst übersteuert.

  15. Tantau

    …das eigentlich Problem ist doch die Masse an Schallplatten. Zumindest ist das bei mir so. Da müsste ich schon einen Haufen Freizeit haben, um meine ganze Kollektion zu digitalisieren. Und wenn ich das dann täte, hätte ich für andere Sachen keine Zeit mehr. Ansonsten aber eine feine Sache!

  16. Mary

    Sehr guter Artikel! Ich werde das demnächst auch mal in Angriff nehmen. Aber zum schneiden habe ich da noch ne Frage: kann ich das ganze nicht auch mit Avid schneiden? Da könnte man den Ton noch etwas verbessern (wenn man das möchte). Und dann wollte ich noch wissen, ob das ganze in Echtzeit funktioniert, oder muss ich da immer ewig warten? Das würde bei ein paar mehr Platten ja mit der Zeit ganz schön nerven!
    Übrigens: deine Beschreibung war echt gut! Auch für Anfänger super verständlich.
    Danke dafür!

  17. Stefan

    Avid kenne ich nicht. Aber mit den aufgenommenen WAV-Datei kann man ja machen, was man will. Zur Sicherheit nur mit Kopien arbeiten und gut ist.

    Die Aufnahme passiert in Echtzeit, aber wenn man sich die eine oder andere Platte eh mal wieder in voller Länge anhören wollte, ist das ja kein ärgerlicher Zeitverlust sondern ein angenehmer Zeitvertreib.

  18. Robert

    Hallo Stefan,
    habe Deinen sehr guten Beitrag über Digitalisierung von Schallplatten gelesen. Schallplatten und Musik-Cassetten möchte ich in naher Zukunft auch digitalisieren (um sie einerseits zu sichern und andererseits auch mit digitalen Wiedergabegeräten hören zu können). Dazu folgende Frage:
    Ich habe noch eine sehr gute alte analoge Stereo-Anlage in Betrieb, bei der ich über ein Mischpult wahlweise Plattenspieler, Cassettendeck oder Tonbandgerät auf den Verstärker schalten kann. Um der Qualität willen würde ich gern direkt vom Verstärker in die Audio-Karte meines PC gehen. Leider sind dazu ca. 12 m Entfernung zu überbrücken. Funktioniert das ohne Qualitätsverlust mit einem entsprechenden Kabel? Wenn nicht, wie könnte ich mir helfen? Weder der PC noch die Stereo-Anlage können örtlich versetzt werden und mein Notebook möchte ich nicht gern benutzen, weil es eine weniger gute Grafikkarte und viel weniger Rechenpower hat als mein PC.
    Beste Grüße
    Robert

  19. Stefan

    Moin Robert, bei meinem 5-Meter-Kabel habe ich keinen Qualitätsverlust bemerkt – ich habe allerdings auch keine Vergleichsmöglichkeit. Vielleicht fragst du nochmal in einem Hifi-Forum. Hier wird zum Beispiel über das Thema diskutiert.

    Bei Zweifeln würde ich vielleicht doch ein kurzes Kabel und das Notebook verwenden. Die Prozessorlast hält sich in Grenzen, wenn keine anderen Prozesse parallel laufen (Surfen, E-Mails abrufen, Downloads).

  20. Hansjürgen

    Hallo Stefan,

    ich komme mit dem Programm überhaupt nicht klar. Bin absoluter Laie und finde, daß deine Beschreibung sich gut liest aber für mich noch zu ungenau ist. Ich will nichts bearbeiten sondern einfach nur von Platte zum PC und auf CD brennen. Geht das alles einfacher oder muß man es so machen wie du es beschreibst?
    Gruß
    Hansjürgen

  21. Stefan

    Das Zurechtschneiden der einzelnen Tracks kannst du natürlich weglassen. Dann hast du nach der Aufnahme nur eine große WAV-Datei pro LP-Seite.

  22. Meike

    Ziemlich blöde ist natürlich, dass man mit dem Link ‘Audacity’ in einem Portal landet, dass ganz klein unten rechts darauf hiweist, dass man mit dem Download gleich mal 84 € Jahresbeitrag fällig werden.
    Wie komm ich aus der Nummer wieder raus?

    Meike

  23. Stefan

    Natürlich den Vertrag unverzüglich widerrufen! Wenn du nach Registrierung nicht über dein Widerrufsrecht aufgeklärt wurdest, kannst du dir damit ewig Zeit lassen, munkeln Verbraucherschützer und Juristen. Die diesbezüglichen Informationen auf der Webseite reichen dafür wohl nicht aus, da sie dort jederzeit verändert werden können.

    Den Wink mit dem Zaunpfahl habe ich verstanden, die Werbepartner der Conatxe-InText-Links lassen sich leider nicht nach Abofallen aussortieren. Höchste Zeit, mich von Contaxe zu verabschieden. Ich such nur noch schnell nach einer Alternative.

  24. Meike

    Hab ich gleich per Einschreiben erledigt. Mal sehen, was daraus wird.
    War weniger gegen Dich gerichtet – denn Deine Anleitung hat mir sehr geholfen – sondern vielleicht ein kleiner Warnhinweis, falls hier noch mehr übereifrigen Blondinen mit zu viel Diopthrin lesen.
    LG

    Meike

  25. Stefan

    Ach du schande, du bist echt reingefallen? Das tut mir wirklich leid! Ich hoffe, dass du von den Abzockern nicht rechtmäßig über dein Widerrufsrecht aufgeklärt wurdest oder falls doch, dass du rechtzeitig (ich meine innerhalb von 14 Tagen…?) reagiert hast.

    So oder so wirst du jetzt aber vermutlich mit Droh-E-Mails zugeknallt werden. Die Experten raten: Gar nicht drauf reagieren! Weder auf E-Mails noch auf Briefpost von den Abzockern selbst oder von irgendwelchen Inkassounternehmen oder Anwälten.

    Nur falls du einen gerichtlichen Mahnbescheid per Post kriegst (was wohl noch nie vorgekommen ist), solltest du sofort Widerspruch einlegen.

    Ohne Gewähr. Nur die persönliche Meinung eines Nicht-Juristen.

    Hier ein interessanter Link zum Thema – guck dir auch das informative erste YouTube-Video auf der Seite an:

    http://forum.computerbild.de/b.....post1.html

  26. Anonymous

    Hallo Stefan,
    Dein Artikel hat mir die Arbeit sehr erleichtert. Danke! Ich habe mir einige alte Platten digitalisiert und die WAV-Dateien auf eine CD gebrannt. Nun kommt mein Problem. Mein CD-Player und das Autoradio erkennen die Dateien nicht. Auf dem PC kann ich sie mit dem Media-Player abspielen. An den Rohlingen (von Aldi) kann es eigentlich nicht liegen, denn auf Ihnen gebrannte Kopien von CDs laufen problemlos. Woran könnte das liegen?
    Gruß
    Friedrich

  27. Anonymous

    Hallo,
    möchte nur mal kurz alle “Vinyl zu mp3 Laien” davor warnen, sich einen jener Plattenspieler zuzulegen, die ohne PC direkt auf USB Stick oder Speicherkarte aufzeichnen.
    Auf den ersten Blick hört sich die Idee ja Klasse an: unkompliziert und zeitsparend.
    Leider ist die Qualität der erstellten mp3’s in den meisten Fällen vernichtend: Die Tracks klingen schrill und sind hoffnungslos übersteuert.
    Ich bin nun wahrlich kein Qualitäts-Freak, aber solche Aufnahmen sind nichtmal mehr für den Hausgebrauch geeignet und lassen sich auch nicht mehr restaurieren.
    Am schlimmsten schnitt bei meinen Tests der “Elta 2970B” ab.
    Die dort erreichte Qualität ist absolut indiskutabel und wirklich jenseits von Gut und Böse anzusiedeln. Die Ironie bei der Sache: Der Hersteller bietet bei der Digitalisierung Bitraten zwischen 32 und 256 kBit/s an!
    Also mein Tipp:
    Solange nichts besseres auf den Markt kommt, macht es lieber auf die altbewährte Methode!

  28. olli

    servus, mit dieser lösung wie oben beschrieben klappt es eigentlich wunderbar und ist einfach. ich habe nur ein problem:
    die wiedergabe läuft nur über einen lautsprecher. hab ich was falsch angeschlossen oder flasche einstellungen?
    p.s. habe windows 7 und da gibt es bei mir kein “line in” nur “eingang”
    also qualität ist top nur halt leider über einen lautsprecher.
    Bitte helft mir:-)

    gruß olli

  29. Olli

    Hi, ich bin´s nochmal. hab die Einstellung bei Windows7 nicht gefunden. Hab meinen alten PC mit XP angeschlossen und schon funtioniert alles so wie oben beschrieben. Muss ich halt dann auf meinen Laptop mit Stick übertragen aber das ist kein Problem. Wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest!!!!

    Gruß Olli

  30. Stefan Artikelautor

    Moin Olli, herzlichen Dank für deine doppelte Rückmeldung!

    Dass Windows 7 auf Stereo nicht klarkommt, kann ich mangels Windows 7 leider nicht nachvollziehen, fände es allerdings ziemlich abstrus. Nunja, Windows-7-User kennen dank dir ja jetzt einen Workaround – nämlich Downgrade auf Windows XP (oder Vista vermutlich). Sollte es dir irgendwann auch unter Windows 7 gelingen, sag bitte Bescheid!

    Bis neulich!

    Stefan

  31. Peter

    Danke für den Artikel. Eine kleine Ergänzung hätte ich noch: Interner, vor allem OnBoard-Soundkarten können bei USB- oder netzwerktransfers gerne mal Störgeräuse mit aufnehmen. Daher macht es meiner Erfahrung nach Sinn, sich eine USB-Soundkarte zuzulegen. preiswerte sind da schon unter 30 € erhältlich und können das Ergebnis deutlich verbessern. Alternativ kann man auch – wer noch hat – eine PCI-Soundkarte einstecken. Die meisten sind auch besser als die OnBoard Chips. Kaufen würde ich sowas aber nicht mehr.

  32. Steff

    Hallo!
    Bin bis jetzt noch nicht der große PC-Freak und hab da noch einige Fragen!
    Wenn ich unten in der Taskleiste auf das Lautsprecherzeichen klicke, wie geht es dann weiter?
    Bin jetzt bei “Eigenschaften von Sounds und Audiogeräte”
    Die Tabs sind da: Lautstärke, Sounds, Audio, Stimme, Hardware.
    Kann mir das bitte einer nochmal Schritt für Schritt erklären?
    Und – wo kommt das Kabel bei meinem Laptop rein: in die rosane oder grüne Buchse?
    1000 Dank für eine Antwort!!!

  33. Stefan Artikelautor

    Bei mir ist rosa der Mikrofon-Anschluss und grün ist die Line-Out-Buchse für die Lautsprecher. Meine Line-In-Buchse ist hellblau. Wenn du nur grün und rosa zur Verfügung hast, nimm grün, den Mikrofon-Anschluss.

    Bei Lautstärke gehst du auf Erweitert… | Optionen | Eigenschaften | “Lautstärke regeln für [x] Aufnahme”, hakst alles an, klickst auf [OK] und stellst alles auf Maximum, indem du die Regler ganz nach oben schiebst.

  34. Anonymous

    Wenn ich meine lp,s digitalisire muss ich jeden Titel schreiben.Suche nach einem Programm das mir die titel aus dem Netz holt.Micha

  35. Anonymous

    Hallo,
    danke für die sehr gute Anleitung. Ich habe es gestern mal mit den besprochenen Tools ausprobiert und alles hat problemlos geklappt.
    Aber:
    Mein Laptop hat nur eine MIC-Eingang kein Line-In. D.h. das Ergebnis ist doch etwas ernüchternd. Vom Klang und Raumgefühl erinnert es mich eher an eine Cassetten-Aufnahme. Ich meine damit kein Rauschen o.ä. Der Raum wirkt sehr klein und die Aufnahme nicht sehr brilliant.
    Hat jemand eine Empfehlung für eine gute externe Soundkarte in der Görßenordnung bis 150EUR ?

    vielen Dank und viele Grüße

  36. Anonymous

    Hallo Stefan,
    sehr guter Artikel – hab als Vorverstärker einen Mischpult genommen – mit welchem man auch problemlos über den Mikrofon-Eingang aufnehmen kann, da man die Übersteuerung sehr gut übers Mischpult regeln kann.
    Danke + Gruß

  37. Stefan Artikelautor

    Das ist normal. Einfach die PC-Lautsprecher ausschalten oder leise drehen, falls es stört. Der Aufnahmepegel ist davon ja unabhängig.

  38. Steffi

    danke dir für die auskunft kann ich auch aufnehmen ohne verstärker oder muss ich an meinem Plattenspieler ein verstärker angeschlossen haben

  39. Stefan Artikelautor

    Das habe ich noch nicht ausprobiert. Müsstest du mal testen. Da bin ich zuwenig Phono-Experte für, um dir davon guten Gewissens abraten zu können. :-)

  40. Andreas

    Hallo

    @Anonymous :
    Die Daten aus dem Internet zu holen, wird mit Sicherheit nicht gehen, da ja beim Digitalisieren der LP’s nicht die entsprechenden Daten in die Dateien geschrieben werden.

    Grundsätzlich muss erst einmal vorausgeschickt werden, dass man eine Schallplatte nicht komplett auf das Niveau einer CD anheben kann. Schon allein der Unterschied in der Dynamik beträgt Welten, ungefähr so wie zwischen einer sehr laut geführten Diskussion und einem großem Orchester im fortissimo.

    Habe selber für eine Bekannte vor kurzem 45 LP’s (teils Doppel LP’s) überspielt. Obwohl ich im Vorruhestand bin, habe ich etwas über 2 Monate dazu gebraucht. Mit überspielen und eventuellem nachbearbeiten alleine ist es nicht getan. Man muss einige Dinge beachten :

    1) In welchem Zustand ist die Platte ? Probehören !!!!! Starkes Knacken oder Knistern läßt sich auch durch elektronische Nachbearbeitung nicht Entfernen. Da hilft nur, die LP bei einem HI-Fi-Fachhändler in einer speziellen Waschmaschine reinigen zu lassen oder sich ein solches Gerät selber zuzulegen (ab 400 €). Alternativ kann man auch nass abspielen.

    2) Als Plattenspieler stand mir ein quarzstabilisierter Plattenspieler von Telefunken zur Verfügung. Den bringt so schnell nichts aus der Ruhe ! Antiskating und Auflagekraft sollten natürlich richtig eingestellt sein, um die optimale Qualität aus der LP rauszuholen. Ein Plattenspieler mit Tangentialtonarm (z.B. Revox) wäre natürlich optimal, sind aber sündhaft teuer. Von USB-Plattenspielern halte ich überhaupt nichts. Sie schnitten in diversen Tests nicht gut ab.

    3) Über einen Phono-Entzerrervorverstärker speise ich das Signal in einen Minidisc-Gerät ein (kein portables, sondern eines für die Hi-Fi-Anlage) , welches das analoge Signal digitalisiert und über ein optisches Digitalkabel direkt in die Soundkarte des PC’s einspeist. Das vermeidet manche Probleme, wie z.B. Brummschleifen.

    4) Persönlich arbeite ich am liebsten mit Goldwave. Aufnehmen UND Bearbeiten mit EINEM Programm (Rauschverminderung, Entknacksen, Schneiden etc.). Gibt es auch als Testversion mit 100 Bearbeitungsschritten. Dann Abspeichern und neu starten. Leider in Englisch, soll es aber auch in Deutsch geben. Wenn man erst einmal den Dreh raus hat, kann man mit diesem Programm fast alles machen incl. Stapelbearbeitung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

    5) Mit einer guten Digitalkamera die Plattenhüllen (Vorder – und Rückseite) photographiert. Mit PhotoScape (Freeware), Photoshop und JewelCase CD Creator die Plattenhüllen erstellt und gedruckt sowie die CD’s bedruckt. Mit Nero die Audio-CD’s gebrannt, nicht schneller als 8x. Brennt man schneller, so kann die Qualität darunter leiden. Auch mögen manche CD-Player das nicht.

    Am Schluss steht man dann vor der philosophischen Frage, welches Klangbild einem besser gefällt : das saubere, reine und manchmal etwas sterile der CD oder das mit allen Unarten behaftete, aber stellenweise lebendigere, der Schallplatte.

    Habe mir in dieser Zeit eine fast 90-seitige, sehr gute, Diplomarbeit zu diesem Thema aus dem Internet zu Gemüte geführt. Mir sind die Augen aufgegangen !!!!!

    Andreas

  41. Anonymous

    Lieber Andreas,

    das Thema interessiert mich sehr – besonders “…das mit allen Unarten behaftete, aber stellenweise lebendigere, der Schallplatte.”

    Ist die Diplomarbeit zufällig frei verfügbar zu dem Thema? Das dürfte einiges an “Testzeit” sparen!?

    Stefan

  42. Andi mit den vielen LP's

    Hallo
    Erste Gestern habe ich in einem 3. Programm wieder einen Beitrag darüber gesehen.
    Die ganzen USB- und Standalone-Plattenspieler haben einfach keine Qualität (nach der Aussage).
    Tenor war:
    wer noch eine Anlage aus den 90ern hat, der hat einen um Welten besseren Plattenspieler im Vergleich zu den Heutigen (zumindest die Billigen zum Digitalisieren). Damals war das ein Medium in dessen Abspielgerät viel Knowhow und Präzision eingeflossen war. Das würde Heute alles auf sträfliche Weise vernachlässigt!
    Zwingend wird ein Verstärker empfohlen.
    Bei Vorhandensein einer entsprechenden Anlage dürfte das ja auch ken Problem sein.
    Ohne Verstärker (Phono!) haben sie nur ein unangenehm flaches Ergebnis erziehlt.
    Nur so mein Beitrag ;-)

    Gruß und vielen dank noch für die gute Anleitung
    Andi

  43. Anonymous

    Hallo, habe mir einen USB-Plattenspieler zugelegt. Über Audacity habe ich auch schon eine Platte gespeichert. Leider habe ich beim Abspielen dieser gespeicherten Platte keinen Ton. Woran kann das liegen? Was mache ich falsch?

  44. Stefan Artikelautor

    Hmm, schwierig. Ich weiß nicht, wie so ein USB-Plattenspieler funktioniert. Vermutlich darfst du als Aufnahme-Quelle nicht “Line-In” auswählen.

  45. Heinz

    Hallo Community :-), ich bin neu hier und “klar” ich habe ein Problem mit digitalisieren. Mein Turntable von Scott (ein Nachbau eines legendären Technics) klingt in Verbindung mit meinem Harman Kardon und den Visaton Säulen wirklich Klasse! Einfach phänomenal!
    Nun zu meinem Anliegen. Die Digitalisierung klappt nicht! Unter Win7 64 wird der Scott nicht erkannt. Unter VM/Xp wird der Scott zwar erkannt, aber die Aufnahme übersteuert derart, dass es einfach nur grauslich ist. Eine Einpegelung ist mir bis jetzt nicht gelungen. Ich verwende das Magix Programm zum digitalisieren.
    Über Hilfe würde ich mich wirklich freuen.

    L.G
    Heinz

  46. Sebastian

    Hallo,

    ich bin rein zufällig auf den Forenbeitrag hier gestoßen,weil ich eigentlich nur schauen wollte,wie ich das Wiedergabesignal meines PC´s im vergleich zum Mischpult Synchron machen kann,falls das überhaupt möglich ist.

    Also zur Zeit schaut es so bei mir aus

    Numark TT1600 (Riemengetrieben)
    Numark DM 950 2 Kanal Mischli

    das TT liegt per chinch (rot/weiß) und Massekabel am DM950

    vom DM950 gehe ich per Chinch (auch wieder rot/weiß) in ein von (ob das nötig ist keine Ahnung,aber denke kann nicht schaden) GL – 205 Ground Isolator ( 17,95 € bei Conrad) , von diesem weiter in den Mik Eingang meines onBoard Sound am PC …

    nun gut dachte ich mir,werde mal versuchen meine Vinyls zu digitalisieren.Also was ich gleich gemacht habe war unter Win 7 64 Ultimate die Soundaufnahme auf Stereomix zu stellen(hier wird jeder Sound was über den onBoardchip wiedergegeben wird als Signal wiedergegeben. (geht vielleicht auch anders,nur so funzt es auch ;-) )

    Nun ja da hab ich mir noch freeware zum aufzeichnen beschafft http://www.chip.de/downloads/N.....11558.html

    also No23-recorder nennt sich das teil,und finde es recht Klasse,da ich hier auch gleich automatisch alles in mp3 usw. umwandeln kann.

    Also so habe ich das alles gelöst,geht relativ fix (Platten kann man leider nicht vorspulen) :D ,aber für meine Zwecke reicht es allemal,was das knistern der Platten angeht,hab ich nichts dagegen im Gegenteil.Da ich auch einige Promos besitze,macht sich das eh besser… mööp

    das Problem was ich jetzt nun noch habe,will mit den 2 TT´s ,dem DM 950 Pult und meinen Vinyls LIVE streamen,Streamen funzt auch so weit,weil ich so nur mein Mik am Mixer habe,deshalb auch Stereomix am onBoard-Sound,damit der die Quelle auch wahrnimmt…, ist,dass ich bisher über meine Anlage Master gehört habe und Hörer am Pult zum vorhören halt… das klappte ja auch… aber nun,da ich das Mastersignal in den Rechner einspeise und es dort verarbeitet wird,habe ich naja sage mal mindestens 500 ms Verzögerung am Sound Master /wie auch direkt vom Pult…

    kennt vileicht jemand das Problem ???kann ich evtl. einen chinch-verteiler zur Anlage schalten ? oder geht mir da die Signalstärke flöten,weil sich ja die Spannung halbiert demzufolge ???

    Vielen Dank für Eure Antworten,ich hoffe ich konnte auch ein wenig helfen….

    beste Grüße

    Sebastian

  47. M.

    Danke Andres zur dem Link der Diplomarbeit, habe gerade mal etwas reingeschaut und ein par dinge überfolgen aber sieht sehr gut aus!

  48. tom

    Hallo,
    ich versuche auch schon seit laengerem meine Plattensammlung auf den PC zu bringen. Wenn ich den Plattenspieler anschliesse, ein super Sound. Sobald ich aber das Teil aufnehme, uebersteuert es furchtbar. Habe schon mit Nero und Audacuty probiert und auch die Lautstaerke auf beinahe Null reduziert, geht einfach nicht.
    Sowohl mit und auch ohne Vorverstaerker auch das ohne Erfolg! Hat jemand noch einen Tipp?

    Gruesse,

  49. Andreas

    Hallo tom

    schildere mal genau, was und wo angeschlissen wurde.
    Plattenspieler MIT eingebautem Entzerer-Vorverstärker sollten an den LINE-Eingang der Soundkarte angeschlossen werden.
    Plattenspieler OHNE eingebautem Entzerer-Vorverstärker werden über einen externen Entzerer-Vorverstärker ebenfalls an den LINE-Eingang der Soundkarte angeschlossen.
    Der Mikrofon-Eingang der Soundkarten ist im Gegensatz zum LINE-Eingang nur für schwache Pegel ausgelegt und übersteuert daher bei den relativ starken Pegeln, wie sie aus dem Entzerer-Vorverstärker kommen, maßlos.

    Andreas

  50. tom

    Hallo Andreas,
    ganz normal in line in von der Soundkarte (bei mir hellblau). Einmal mit Vorverstaerker von Vivanco und einmal ohne. Habe bei der Aufnahme auch mit der Aufnahmelautstaerke gespielt, war aber auch nicht der Bringer. Mein Plattenspieler ist noch ein guter Alter mit Direktantrieb.

    Der Witz ist, beim reinen anhoeren der Platten ein wirklich super Sound am PC. Erst nach dem Aufnehmen sind die Lieder schrott (kpl. Uebersteuert)!
    Soundkartensteuerung ueber HD Vdeck, Software wie schon erwaehnt, Audacity und Nero.

  51. Stefan Artikelautor

    Probiert doch spaßeshalber mal das im Artikel empfohlene Programm Audiograbber. Nach dem Start auf “Datei > Line-Aufnahme” klicken, dann rechts auf “Mixer”, “Line-In” auswählen, Lautstärke per Schieberegler auf Maximum stellen, Mixer-Fenster per Klick aufs X schließen und gucken, welcher Lautstärke-Wert im Line-Aufnahme-Fenster angezeigt wird. Zwischen 0,00 und 0,05% sind in Ordnung. Bei “CPU-Auslastung” sollte nur das erste grüne Lämpchen leuchten.

  52. Anonymous

    Hallo tom
    kann ich mir nur so vorstellen, daß beim Anhören der Platten das Signal auf analogem Wege durch die Soundkarte durchgeschleift wird. Der analoge Weg ist gegenüber Übersteuerungen relativ unempfindlich. Bei der Aufnahme wird jedoch digitalisiert und der digitale Weg ist gegenüber Übersteuerungen sehr empfindlich (Stichwort Clipping). Daher den Line-Eingangsregler so einstellen, daß die Anzeige in Audacity niemals 0 db überschreitet, am besten -6 dB. Nebenbei : ist in Audacity unter Bearbeiten, Einstellungen, Audio E/A alles richtig eingestellt ? Dasselbe gilt natürlich auch für Nero.

  53. Peter

    Hallo!
    Muss dazu bemerken, dass ich in meinem sound max Mischpult die Line-In Lautstärke sehr wohl abpegeln muss, sonst gibt es übersteuerte Aufnahmen, genauso wie am Tapedeck auch.
    lg
    Peter

  54. N. N.

    Ich nutze audacity seit längerer Zeit und bin eigentlich immer gut damit gefahren. Was mich interessiert ist, gibt es ein Plugin oder eine Möglichkeit, den Weg “exportieren als” zu umgehen? Weil ich als Oldies DJ tätig bin, möchte ich dazu übergehen meine Sammlung eigentlich auch komplett zu digitalisieren und direkt als MP3 z.B. mit 192 kbps oder 320 kbps aufzunehmen. Mit Record Pad von http://www.nch.com kann man das machen. Gibt es ein Plugin für Audacity dass es erlaubt direkt als MP3 aufzunehmen und nicht im Audacityformat? Bei 100’000 Titeln würde mir das enorm Zeit sparen. Nachteil bei Record Pad ist, die Nachbearbeitung. Wenn ich das richtig sehe, müsste ich das wieder in Audacity laden und dort nachbearbeiten. Danke für die Tipps! http://www.oldies-dj.ch

  55. Anonymous

    Mein Netbook hat keinen richtigen Audio Eingang und über den Kopfhörereingang ist die Qualität wirklich furchtbar. Habe hier http://www.usb-auf.de nun einen USB auf Cinch Adapter gefunden, müsste damit funktionieren, richtig?
    Danke für eine Info!

  56. Andreas

    @Anonymous
    Um welches Netbook handelt es sich ? Wie der Name Kopfhörerausgang schon sagt, kann man hier nur Kopfhörer anschliessen, aber nicht aufnehmen. Mit einem USB auf Cinch-Adapter sollte es gehen.

  57. Roli

    Hi ihr,
    erstmal find ich es echt Klasse wie ihr hier ein echtes Forum gestaltet. Oft ist es so, dass du im Formum ne Frage stellst und dann beispielsweise zu hören kriegst – bist du auf dem Klo gesessen als du Windows installiert hast? Das geht nicht …
    Hier erstmal mein Lob an alle die mit einem Thema konstruktiv umgehen. Nun mein Problem – es wurde oben schon erwähnt – ich bin dennoch nicht zum gewünschten Erfolg gekommen. Ich habe mit Audiograbber und AVS Audio Recorder versucht meine Lieblingssongs zu digitalisieren. Line in Audiograbber mit und ohne Faden gestartet. Der Pegel ist nie über die 100 % geschossen und trotzdem voll übersteuert. Wie gesagt das ist oben schon erwähnt, jedoch wie das gelöst wurde blick ich irgendwie nicht. Kann mir das nochmals jemand mit anderen Worten erklären? Wäre echt toll.

  58. Heinz

    Hallo Community, ich habe ein ähnliches Problem wie oben und ein zusätzliches ungutes Problem. Ich verwende einen Laptop für das digitalisieren. Der Laptop hat keinen Audioeingang. Deshalb gehe ich über Mikro rein. Klang schrecklich!
    Zudem unterbricht mein Laptop die Aufnahmen für jeweils einen kurzen Moment sodass am Ende eine gestotterte Aufnahme herauskommt. Laptop 2,Ghz DualCore mit 4Gb RAM sollte eigentlich genügen.
    Weiß jemand eine all in one Abhilfe? Ich wäre total erleichtert da ich schon jede Menge Equipment für andere Zwecke herumstehen habe. Auch ein Digitalrekorer macht die gleichschlechten Aufnahmen.
    Ziemlich Ratlos!
    Gruß Heinz

  59. Andreas

    Was ist das für ein Notebook ? Line-Eingang hat heute eigentlich jeder. Der Mikrofon – Eingang ist viel zu empfindlich und übersteuert daher total. Könnte nur bei vorhergehender Dämpfung des Signals funktionieren. Ansonsten einen Audiograbber Chinch auf USB besorgen.

  60. Arciarc

    Hallo,

    Laptop-Eingänge:
    Oft gibt es einen MIc-/Line-Eingang. Mein Dell fragt dann nach, was ich angeschlossen habe.
    Wenn er das nicht fragt beim Einstöpseln, dann sollte man das in den Soundkarteneinstellungen finden.
    Ich hoffe, den “Übersteurern” geholfen zu haben,

    Gruss
    Arci

  61. Arciarc

    Hallo “Übersteurer”,

    oft gibt es nur einen Eingang an Laptops. An meinem Dell z.B. werde ich gefragt, was ich angeschlossen habe, Line-In oder Mikrofon.
    Wenn das nicht kommt, dann kann man das meistens in den Soundkarteneinstellungen manuell vornehmen.

    Ich hoffe, geholfen zu haben,
    Gruss
    arci

  62. Basti76

    Hallo an Alle die das Problem mit dem “Übersteuern” bei Aufnahmen von Platten mit dem PC haben!
    Ich habe das Problem auch gehabt und es folgendermaßen gelöst:
    Zu nächst solltet ihr einen ganz normalen Plattenspieler an einen Receiver oder Vollverstärker mit PHONO Stufe anschließen. Der Receiver bzw. Verstärker sollte so was wie einen Aux-Out oder Tape-Rec-Out haben. Mit dem geht ihr dann in den Line-Eingang von eurem PC.

    PS: Ich mache dies zurzeit mit einem Apple MacBook Pro und der kostenlosen Test-Version von “Amadeus Pro 2″ und das klappt super – Keine Übersteuerungen oder so. Alternativ für Windows PCs kann ich euch Adobe Audition, WavePAD, oder CoolEDIT-96 empfehlen. Damit habe ich auch schon super Ergebnisse erzielt.

  63. yourevent

    Vielen Dank für die tollen Feedback. Ich habe zwar das Glück mit vielen DJ s viele alte Klassiker zu tauschen auf direkten Mp3 files,, (und das sind mittlerweile 1000te von Tracks) aber es gibt immer wieder Perlen die man findet,, aber leider nicht das dazugehörige File. Waren das noch Zeiten als man das LP Cover und die Songtexte in der Hand hielt,,, dann kam die CD (und man brauchte fasst schon eine Brille) und jetzt mit alll den Festplatten geht sovieles an “feeling verloren”
    Vielen Dank nochmals
    Rowland

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