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WordPress-Plugin wpSEO kostet [bis zu] 49,99 Euro Lizenzgebühren [Update]

Freitag, 4. April 2008 um 12:10 Uhr

Kategorie WordPress | Link zum Artikel

Heute habe ich mir die neue Verison 2.5 des WordPress-Plugins wpSEO heruntergeladen, die am 01.04.2008 veröffentlicht wurde, und erschreckt festgestellt, dass es 49,99 Euro Lizenzgebühren kostet, sofern man Einnahmen mit der eigenen Webseite erzielt oder das zumindest vorhat.

Nicht, dass ich dem Entwickler von wpSEO das Geld nicht gönne, aber …

… erstens weiss ich gar nicht genau, wieviel Geld ich mit meinem Blog verdiene, das könnte ich euch erst nach meinem nächsten Steuer-Dingsbums sagen. Aber für 49,99 Euro muss ein kleiner Blogger schon lange stricken …

… und zweitens gibts ja noch das kostenlose All in One SEO Pack.

Update! 07.04.2008

wpSEO kostet für kommerzielle Blogs jetzt 19,99 Euro.

Wer drei und mehr kommerzielle WordPress-Blogs mit dem wpSEO-Plugin betreibt, zahlt pauschal 49,99 Euro.

Details zu den Lizengebühren auf der Homepage von wpSEO.

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17 Kommentare zu “WordPress-Plugin wpSEO kostet [bis zu] 49,99 Euro Lizenzgebühren [Update]”

  1. am Freitag, 04. April 2008 um 13:48 Uhr1Blondes Alien

    Hm, auf meiner momentanen WP-Version läuft das All in One SEO Pack. Aber ehrlich gesagt frage ich mich, ob dieses Plugin wirklich was bringt. Bezahlen würde ich dafür (bzw. für das wpSEO) auch nichts wollen. Jedenfalls nicht 50 Euro. Ich denke außerdem, daß nicht jeder, der Werbung auf seinem Blog schaltet, gleich in die Ecke “kommerzieller Anbieter” gesteckt werden kann. Die meisten Blogger haben ein paar google-Ads und verdienen damit kaum was, denke ich. Damit sind sie ja nicht gleich Unternehmer.

    Ich verstehe auch, daß man für die Mühe, die man in ein solches Projekt steckt, entlohnt werden möchte. Andererseits dürfte man über den Traffic, den man damit erzeugt, selbst ein paar Mehreinnahmen via auf dem Blog geschalteter Werbung haben. Und ein Paypal-Donate Button zusätzlich bringt auch die eine oder andere Kröte ein.

  2. am Freitag, 04. April 2008 um 14:14 Uhr2Stefan

    Seh ich genauso. Bis Klein Fritzchen seine 100 AdSense-Dollar zusammen hat, sind sie eventuell gar keine 49,99 Euro mehr wert.

    Schön an diesen SEO-Tools ist, dass sie aus “Blogtitel | Blogkategorie | Artikeltitel” das suchmaschinenfreundlichere “Artikeltitel | Blogtitel” (oder was auch immer man einstellt) machen. Obwohl ich mir fast sicher bin, dass sich das auch bequem zu Fuß irgendwo im Quelltext hinterlegen lässt.

    Genauso wie Keywords natürlich. Macht WPseo zwar automatisch, aber längst nicht so treffsicher wie der Autor des Artikels. :-)

    Wenn ich mir den Quellcode deines aktuellen Artikels “Ficken nach Zahlen” angucke: Verzichtest du komplett auf Keywords? Mensch, machs den Suchmaschinen und Google-AdSense doch nicht so schwer! ;-)

  3. am Freitag, 04. April 2008 um 14:27 Uhr3Blondes Alien

    Naja, die Sache ist die, ich kann mich eigentlich auch ohne Keywords kaum vor merkwürdigen Suchanfragen retten. Ich habe sogar eine eigene Kategorie, die sich ausschließlich damit befasst ;-) (Ich hoffe, ich darf verlinken, wenn Du das doof findest, dann lösche den Link und diese Klammer einfach.) [Anmerkung Stefan: Ich hätte den Link gerne drin gelassen, leider funktionierte er irgendwann nicht mehr.]

    Jetzt bin ich natürlich neugierig. Ob noch mehr Perverse kommen, wenn ich Keywords einfüge? Hui, dann könnte ich womöglich wöchentlich einen Artikel dazu schreiben (wobei man sagen muss, der Durchschnittsperverse ist ziemlich einfallslos).

    Ich habe noch keine Erfahrungswerte bzgl. des SEO-Plugins, da ich ja kürzlich erst mit dem Blog umgezogen bin. Auf wp.com gings ab wie noch was (und keine Keywords). Und in der Woche, in der das Blog jetzt auf der neuen Domain liegt, gab es schon die ersten versauten Überläufer via google usw.
    Aber mit der Titelanzeige hast Du Recht. Das ist natürlich super.

    Ich glaube, ich teste das echt mal mit den Keywords. Hui, vielleicht werde ich dann noch zum Alpha-Blogger! Katja überschwemmt die Welt mit Schweinkram! Quasi ein Traum geht in Erfüllung ;-)

  4. am Freitag, 04. April 2008 um 14:59 Uhr4Stefan

    Das “All in One SEO Pack” benutze ich zwar auch erst seit gerade eben, aber ich meine, zwei Dinge herausgefunden zu haben:

    1.) Unter “Beschreibung” (= Meta-Tag Description) den Inhalt des Artikels kurz zusammenfassen: Ein oder zwei beschreibende Sätze, die die Haupt-Keywords beinhalten – ansonsten packt das Plugin wohl stumpf die ersten 160 Zeichen des Artikels da rein. Das wäre für Suchmaschinen kein Mehrwert.

    2.) Unter “Schlüsselwörter” (= Meta-Tag Keywords) genau das: Eine kommagetrennte Auflistung von Keywords. Als optimal gelten wohl 10 bis 12 Stück, ein Bindestrich-Wort zählt als zwei Schlagwörter.

    Sorry, falls ich mit diesen Tipps gerade 2.000 SEO-Jobs vernichtet haben sollte. ;-)

  5. am Freitag, 04. April 2008 um 16:34 Uhr5Matthias

    Gut, dann helfe ich mal SEO-Jobs zu vernichten..

    Sowohl die Description als auch die Keywords zählen nicht mehr fürs ranking, werden also überflüssig..

    Einzig die Description kann die Clickthrough-rate in den Ergebnislisten verbessern.. Umso interessanter die kurze Zusammenfassung, umso mehr Klicks..

  6. am Freitag, 04. April 2008 um 20:33 Uhr6Stefan

    Hmm, zumindest tauchen Teile der Description ab und zu im Suchergebnis auf. Und Keywords scheinen für AdSense nicht ganz uninteressant zu sein: Ganz ohne Keywords wirbt Google – je nach Einstellung – auch gerne mal für gemeinnützige Organisationen. Oder für Unicef. Aber weiß mans?

  7. am Samstag, 05. April 2008 um 13:36 Uhr7blogfeuer

    Und ich dachte das wäre ein April-Scherz. Sieht aber nicht so aus. Und mit Werbung macht man na schon ne kommerziellen Einsatz….. Ich finds quatsch. Zumal ich ALL in One und wpSEO getestet haben Alll in One besser ist.

    Und unter uns: 50€ für ein PHP geschnippsel ist schon recht deftig. Da gibt es bessere, wichtige Tools und Plugins, die mehr können, kostenlos sind.

    Und es gibt auch Tools die kommerziell sind und kosten, und wirklich weit aus mehr können als bissel Noindex, NoFollow und Titel um schreiben – und das für weniger als 50€…

    Egal. Müssen die Leute wissen.

    Ich denke, dass die damit nicht Erfolg haben werden.

  8. am Samstag, 05. April 2008 um 14:50 Uhr8Sergej Müller

    Tagchen.

    Ich glaube, ich muss hier nicht erzählen, dass im Web nicht alles kostenfrei sein kann. Eine professionelle Entwicklung und Unterstützung der Software ist immer mit enormen Kosten- und Zeitaufwänden verbunden. Ich investiere Unmenge an Zeit für Recherchen, E-Mail-Support und fürs Testen der Funktionalität unter unterschiedlichsten WordPress-Versionen in Kreuzung mit Plugins der Drittanbieter.

    Irgendwann wurde der Punkt erreicht, wo ich mir sagte: Wie lange soll ich Gutes tun, meine Freizeit opfern und nichts dafür bekommen? Versteht mich nicht falsch, ich tu gerne gute Dinge – doch wer tut es auch für mich? Der Spende-Button, der oben angesprochen wird, bringt nichts: Im letzten halben Jahr war nur eine Spende über 20 € drin.

    Ich verstehe auch, dass man sich an dem Projekt nicht bereichern sollte, doch andererseits könnte ich die Zeit mit meiner Familie verbringen, anstatt vor dem Rechner zu hocken. Doch ich tu es gerne, eine ausgereifte Lösung zur Verfügung zu stellen, die einem sehr, sehr viel Arbeit erspart.

    Und hey, ich stelle ja das Projekt nicht ein, das ihr hier synchron rum meckert: wpSEO hilft euch Geld zu verdienen (indirekt, indem es eure Blogseiten auf die Vorderplätze im Index bringt), was ihr nur nicht zugeben wollt. Meine Philosophie ist ganz einfach:

    A. Du bist ein kleiner Blogger und du hast es nicht auf Geld abgesehen, dann kannst du mein SEO-Plugin kostenlos nutzen – du tust was Gutes (in dem du unentgeltlich schreibst) und ich, Sergej Müller, unterstütze dich dabei in dem ich dein Blog effizient und vollautomatisch nach vorne bringe.

    Meinst du aber ein “erwachsener” Blogger zu sein und deine Beiträge in bare Münze umwandeln zu müssen bzw. können, dann sei so fair und teil das verdiente Geld mit dem Entwickler – einmalig und nur 50€ (zum Vergleich kostet vBSEO 149$ jährlich). Denn genau dieses Stück Software lässt dein Blog besser ranken, ohne manuelle Eingriffe deinerseits. Aber wenn du der festen Überzeugung bist, es ist sein Geld nicht wert, dann setze auf Konkurrenz oder erledige die SEO-Aufgaben manuell.

    So einfach ist das.
    Danke fürs Zuhören.

    Sergej Müller,
    Entwickler des wpSEO-Plugins

  9. am Samstag, 05. April 2008 um 21:08 Uhr9Stefan

    Moin Sergej,

    Tschuldigung, falls du das in den falschen Hals bekommen hast: Ich habe dein Plugin bislang sehr geschätzt und gerne verwendet.

    Aber wenn ich für jedes aktuell von mir benutzte Plugin 49,99 Euro zahlen würde, wäre ich auf einen Schlag 1649,67 Euro los.

    Mein Artikel soll die Blogger lediglich informieren und niemanden diffamieren. Schließlich macht sich jeder strafbar, der die neue Version 2.5 von wpSEO verwendet und auf seinem Blog irgendwo einen – vielleicht bereits vergessenen – Werbelink angebracht hat. Und das kann ja auch nicht in deinem Interesse sein.

  10. am Samstag, 05. April 2008 um 21:16 Uhr10Sergej Müller

    Ich bin ja auch nicht sooo streng und, wie ich schon sagte, nicht hinter dem Geld her – will nur ein wenig mehr Gerechtigkeit und Motivation. Habe nach einer langen Diskussion nun auch die Lizenzgebühren angepasst.

    Danke dennoch für das gestartete Thema, ich verstecke mich ja nicht und jemand muss die Informationen an die Nutzer weitertragen.

  11. am Samstag, 05. April 2008 um 22:03 Uhr11missfitsbiz » Blog Archive » wpSEO wird kostenpflichtig aber: Preis für kleine Blogger gesenkt

    [...] Alte Falter hat es zuerst bemerkt: das WordPress-Plugin wpSEO von Sergej Müller ist lizenzpflichtig [...]

  12. am Sonntag, 06. April 2008 um 2:06 Uhr12blogfeuer

    Schön, ich bin Blogger. Ich schreibe freie Testberichte. Diese bringen weder bei ciao, nocht bei sonstigen Portalen irgendeinen Profit. Pro gescheitem Testbericht sind grob 1 h Arbeitsaufwand drin. Für das lesen verlange ich kein Pay-Per-Click.
    Wenn meine Leser dennoch auf die Werbung klicken, freut mich das.

    Wer sät, der erntet. Entsprechend.

    Wenn du kommerziellen erfolg haben willst, musst du das auch.

    Generell finde ich aber die Masche “erst locken, dann abkassieren” bei allen Diensten oder Programmen einfach nur “lame”

  13. am Sonntag, 06. April 2008 um 8:16 Uhr13Stefan

    Ich warte schon auf den Tag, an dem WordPress kostenpflichtig wird.

  14. am Sonntag, 06. April 2008 um 10:11 Uhr14Sergej Müller

    >> Generell finde ich aber die Masche “erst locken, dann abkassieren” bei allen Diensten oder Programmen einfach nur “lame”
    Ich konnte ja auch nicht ahnen, dass all die SEOs da draussen keinen müden Cent springen lassen und dabei wpSEO massenhaft einsetzen. Irgendwann muss man eingreifen.

  15. am Montag, 07. April 2008 um 9:21 Uhr15Sergej Müller

    Aber den Betrag in der URL dieses Artikels find ich ein wenig übertrieben ;)

  16. am Montag, 07. April 2008 um 23:59 Uhr16wpSeo Kostenpflichtig, Naund? - fk:Blog - Fabians Weblog

    [...] macht!. Diverse Stellen in der Blogshpäre berrichteten darüber, unter anderem Ben, Alter Falter, der Netgestallter (sogar ein Teil2 gibts bei ihm), Alexander und es gab sogar im WPD Forum eine [...]

  17. am Mittwoch, 09. April 2008 um 11:08 Uhr17Seo News 1 » Seokratie

    [...] beim Alten Falter und bei [...]

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