Alter Falter! erklärt die Welt: So wird Hessen regierbar

SPD-Parteichef Kurt Beck versteht es nicht. Sonst hätte er es vor der Hamburg-Wahl nicht ausgeplaudert. Oder er hätte es erklärt.

Spiegel Online und Bild.de verstehen es nicht (siehe externe Link).

Die Tagesthemen (Sendung vom 22.02.2008) verstehen es auch nicht.

Erinnert mich ein bißchen an einen Reim aus Kindertagen:

Ypsilanti,
keiner versteht sie.
Erst recht nicht der Koch.
Och?

Bin ich denn der einzige, der die Pläne der designierten Ministerpräsidentin von Hessen durchschaut?

Na gut, ich erklärs euch:

Erst läßt sich Andrea Ypsilanti in geheimer Wahl zur Ministerpräsidentin küren. Da kann dann hinterher keiner behaupten, Ypsilanti hätte die Wahl nur durch die Stimmen der Links-Partei gewonnen. Die Stimmen könnten ja ebenso gut aus der FDP und der CDU gekommen sein. Von Abgeordneten, die Roland Koch nicht mögen. Ist ja schließlich eine geheime Wahl.

Anschließend bildet Ypsilanti eine große Koalition mit der CDU.

Hessen wird regierbar und Roland Koch ist weg vom Fenster.

Also nix mit Rot-Rot-Grün-Debatte.

Oder Jamaika-Koalition.

Rot-Schwarz ist das Thema!

Ist das wirklich so schwer zu begreifen? Muss man da so ein Geschiss drum machen? Offenbar ja.

Externer Link:

5 Gedanken zu „Alter Falter! erklärt die Welt: So wird Hessen regierbar“

  1. Also das halte ich für einen denkbaren Plan. So könnte es kommen. Ypsilanti könnte aber auch mit wechselnden Mehrheiten eine Minderheitsregierung bilden und bei der ersten Variante, der geheimen Wahl bleiben. Oder?
    Hauptsache der Koch kommt in die Küche und stiehlt dem Mops ….

  2. Eine von der SPD geführte Minderheitenregierung in Hessen würde wohl den Bruch der großen Koalition im Bund bedeuten. Da das Thema weiterhin zerredet wird und Ypsilanti Freitagabend blöderweise öffentlich von einer komplett unrealistischen Ampel-Koalition geschwärmt hat, prophezeie ich nun:

    – Ypsilanti lässt sich nicht zur Ministerpräsidentin wählen
    – Beck tritt zurück
    – Koch ist der lachende Dritte

    Auf jeden Fall bleibt es spannend.

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