ASUS Eee PC 900: Der Hype geht in die nächste Runde

Ich gebe zu, ich verstehs nicht: Den Hype um die Eee-PCs von ASUS und die Mini-Laptop-Klone der Konkurrenz. Zum Erscheinen des mit „Windows XP“ bestückten „ASUS Eee PC 900“, der bereits im März 2008 auf der Computer-Messe CeBIT vorgestellt wurde, stimmt heute sogar der SPIEGEL ins Wolfsgeheul ein.

Kleines Display, langsamer Prozessor, kaum Speicherplatz und unbequeme Tastatur – was macht die Eee-PCs so sexy? Der Preis ist es nicht, der liegt für den „ASUS Eee PC 900“ so um die 400 Euro.

Um Videos auf viel zu kleinem Display zu gucken, würde ich ein videofähigen MP3-Player benutzen, um die Relativitätstheorie nachzuvollziehen einen Taschenrechner.

Apropos sexy: Letztens in Duisburg habe ich doch tatsächlich einen Nerd durch die Bahnhofsunterführung laufen sehen, sich so einen Mini-Laptop wichtigtuerisch vors Gesicht haltend. Das war das genaue Gegenteil von sexy, das sah unheimlich blöd aus.

Das Kürzel „Eee“ steht übrigens für den ASUS-Slogan „Easy to Learn, Easy to Work, Easy to Play“. Naja, und wie einfach sich mit einem normalen Notebook oder PC arbeiten und spielen lässt, lernt mancher vielleicht wirklich nur auf die harte Tour – durch Benutzung eines Eee-PCs.