Atommüll doch nicht gesund?

Wer bislang geglaubt hat, Atommüll sei gesund, wird über den heutigen Bericht in der Tagesschau erschreckt sein und seinen in Bad Wolfenbüttel geplanten Wellnessurlaub eventuell stornieren:

Die Erkrankungsraten für Blut-und Schilddrüsenkrebs in der Region um das Atommüll-Lager Asse haben sich teilweise verdreifacht!

Ein Zusammenhang zwischen Atommüll und Krebserkrankungen ist freilich noch nicht bewiesen.

Atomkraft-Befürworter schließen als Ursache der regional erhöhten Krebserkrankungsraten auch die vermehrte Aufstellung von Windkrafträdern in Niedersachsen nicht gänzlich aus.

4 Gedanken zu „Atommüll doch nicht gesund?“

  1. Faszinierend an der Geschichte finde ich vor allem, dass sie es trotz der fragwürdigen und lächerlich niedrigen absoluten Zahlen (z. B. 18 an Leukämie Erkrankte in 8 Jahren) auf fast alle Titelseiten und in die wichtigsten Nachrichtensendungen geschafft hat – unter anderem in die altehrwürdige Tagesschau.

  2. so lächerlich ist das doch gar nicht. In der Ukraine rund um Tschernobyl ist die Leukämierate entschieden höher als in „normalen“ bzw. Vergleichsgegenden.

Kommentare sind geschlossen.