Black Crowes – One Night Only

21 Live-Stücke als kostenloser MP3-Download

Die ersten 10.000 Leute, die sich auf LiveBlackCrowes.com registrieren, erhalten die zweistündige Zusammenstellung One Night Only als kostenlosen MP3-Download: 21 Stücke, die auf den jüngsten Club-Gigs der Black Crowes mitgeschnitten wurden. Die Qualität ist mit 128 Kbit Joint Stereo für den Hausgebrauch absolut ausreichend.

Black Crowes: One Night Only - als kostenloser MP3-Download bei LiveBlackCrowes.com - Copyright LiveBlackCrowes.com
Screenshot von LiveBlackCrowes.com (c) LiveBlackCrowes.com

Mit Shake Your Money Maker haben die Black Crowes für meinen Geschmack eine der besten Debut-LPs der Rockgeschichte veröffentlicht, um dann von Album zu Album schlechter zu werden und sich irgendwann aufzulösen.

2008 sind die Black Crowes wieder zurück, mit dem Comeback-Versuch „Warpaint“. Ich hatte allerdings noch keinen Nerv, mir das neue Studio-Album komplett anzuhören. Die ersten Tracks sind mir einfach viel zu relaxed, laid back und slidegitarrisch – kurz: eine herbe Enttäuschung.

Aber in Erinnerung an die gute alte Zeit musste ich mir „One Night Only“ von LiveBlackCrowes.com natürlich runterladen. Hörn mer mal!

4 Gedanken zu „Black Crowes – One Night Only“

  1. Ich bin eigtl. nur durch Zufall auf die Seite gestoßen, konnte mir aber einen Kommentar nicht verkneifen.
    Zunächst einmal sind die Crowes sicherlich nicht schlechter geworden, sie haben ihren Stil weiterentwickelt und sind nicht bei dem Stones/Faces-Abklatsch des ersten Albums geblieben. (womit ich das Debut-Album keinesfalls schlecht reden will)
    Die folgenden drei Alben haben das Debut um Längen übertroffen, erst „By Your Side“ und teilweise „Lions“ waren wirkliche Reinfälle. Wer die Qualität der Musik an Verkaufszahlen misst, ist damit besonders in der heutigen Zeit ziemlich schlecht beraten. Wenn eine Band zu ihrem eigenen Stil findet und die Musik komplexer gestaltet, ist das zumindest meiner Meinung nach alles andere als schlecht. Wenn es dadurch bei der breiten Masse nicht mehr so gut ankommt und die Verkaufszahlen darunter leiden, kann man das der Band ja wohl kaum als Fehler anrechnen, ganz im Gegenteil, es zeugt von einem ehrlichen Verhältnis zur eigenen Musik.
    Was „Warpaint“ angeht, so handelt es sich dabei um ein besonders geschlossenes Album, man kann es nicht wirklich mögen wenn man es bereits nach einmaligen Hören einzelner Titel weglegt. Doch das Problem sollte einem öfter begegnen, wenn man sich nicht nur mit eingängigen Pop-Melodien beschäftigt. Nach 2-3 Durchläufen kommt man von dem guten alten Blues-Rock, den das Album bietet jedoch kaum noch los.
    Noch etwas: Nein, ich bin kein besonders fanatischer Black Crowes Fan, nur jemand der sich nicht über eine großartige Band und deren Alben auslässt, mit denen er sich nicht einmal gründlich beschäftigt hat.
    mfg

  2. Dass man sich gute Platten schönhören muss, ist für mich kein Geheimnis sondern gängige Praxis. Bei den Black Crowes habe ich dabei zugegebenermaßen nicht allzuviel Geduld aufgebracht, sorry! Aber auf Shake Your Money Maker lass ich nix kommen – von wegen Faces-Abklatsch und so: Für mich eine der 10 besten Platten in unserem Quadranten des Universums.

  3. also erstmal hab ich wohl etwas überreagiert, nur ist sowas für mich ein rotes Tuch, erst recht nachdem ich mich in letzter Zeit viel mit der Band beschäftigt hab – sorry =P
    Was „Shake Your Moneymaker“ angeht, so ist das gar nicht so negativ gemeint, wie es vielleicht klingt – ein Vergleich mit den Faces ist für mich keine Beleidigung. Nur fehlt dem Album meiner Meinung nach einfach noch der eigene, unverkennbare Stil. Es ist zwar genial, aber dennoch „nur“ der gewöhnliche Blues-Rock, wie ihn viele Bands bieten. Wenn man die folgenden Alben nicht mag, dann liegt das nicht an der Qualität, sondern vielleicht eher einfach daran, dass die Crowes genau davon abweichen, dass die Songs komplexer und „verspielter“ (eine dämlichere Umschreibung fällt mir dafür gerade nicht ein…) geworden sind und auf andere Stile übergreifen, aber genau das macht für mich die Crowes aus und hebt sie von dem Rest ab. „Southern Harmony And Musical Companion“ und besonders „amorica“ sind deshalb für mich zwei der meistgeliebten Alben in meinem Regal. Auch spätere Versionen der „Shake Your Moneymaker“-Reihe find ich wesentlich interessanter. Live sind sie zwar eh immer noch besser („the most Rock’n’Roll Rock’n’Roll Band of the world“ 😉 ), aber z.B. „Hard to Handle“ in der Version von 2005 („Live at the Fillmore“ mein ich damit) übertrifft die frühen Aufnahmen ja wohl um Längen – einfach genial. Die Band hat sich einfach entwickelt und auch das neue Album schlägt wieder eine neue Richtung ein. Viele beschweren sich dass dabei der alte Rock’n’Roll zu kurz kommt und es noch stärker in Richtung Blues läuft. Ich finde, so etwas hat im Crowes-Repertoire bisher noch gefehlt und stellt eine interessante Neuerung dar, eine Band die ewig auf der Stelle tritt ist langweilig.
    mfg Florian

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