Blog-Marketing: Wie erfolgreich ist Banner-Werbung?

Meine Blog-Einnahmen vom Juli 2008 zu toppen, wird für mich in naher Zukunft ein wenig schwierig werden. Google AdSense und Layer-Ads haben dafür fast schon zu gut performt, um wahr zu sein.

Ich habe mir also überlegt, demnächst ein bisschen Banner-Werbung zu schalten. Gleichzeitig stelle ich mir die Frage, wie erfolgreich Banner-Werbung eigentlich ist. Aber nicht aus Verkäufer- sondern aus Käufer-Sicht.

Die Tageskarte: ein Ausschnitt aus Robert Basics Blog

Ein sehr schönes Beispiel liefert Robert Basic, Deutschlands Top-Blogger Nummer 1, mit seiner Tageskarte: In der rechten Sidebar, unterm Fold, verlinkt Robert – kostenlos und uneigennützig – unregelmäßig drei Blogs anhand von Thumbnails. Zur Zeit sind praktischerweíse younic und meckator dabei, zwei Blogs, die wie Alter Falter! im Blogverzeichnis bloggerei.de vertreten sind, das nach eigenen Angaben „jeden Besucher sehr hart“ zählt.

Auf den Bloggerei-Seiten von younic und meckator lassen sich die durchschnittlichen Besucherzahlen pro Tag im Klartext ablesen (younic 105, meckator 32), und die aktuellen Besucherzahlen für die einzelnen Tage des laufenden Kalendermonats werden grafisch dargestellt: Bei younic schwanken sie für den Zeitraum vom 1. bis zum 5. August 2008 zwischen 90 und 190, bei meckator zwischen 20 und 31 Besuchern.

Etwas ernüchternd, wenn man bedenkt, dass Robert Basics Blog im Juli 2008 rund 316.000 Pageviews hatte, also etwa 10.200 Pageviews pro Tag. Auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Thumbnails keine „Klick-mich!“-optimierten Banner sind.

Für Banner-Werbung, vor allem, wenn sie mit einem nofollow-Link ausgestattet ist – was auf Robert Basics Tageskarte nicht zutrifft – muss wohl gelten:

Hauptsache gesehen werden!

Ich erinner mich noch, als ich das erste Mal in einem Fußball-Stadion die Banden-Werbung für Gräf’s Plaume sah, den Pflaumenlikör mit Deppen-Apostroph. Ich hatte keine konkrete Idee, was das sein könnte und hätte mich auch nie getraut, in einem Geschäft danach zu fragen. Aber spätestens nach dem zweiten Spiel hatte ich den Begriff intus. Wie das Zeug schmeckt, weiß ich allerdings bis heute nicht.

Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:

Wie erfolgreich ist Banner-Werbung?

Sorry, ich weiß es nicht.

12 Gedanken zu „Blog-Marketing: Wie erfolgreich ist Banner-Werbung?“

  1. Teste es: hau dir das WP125 rein, damit verwaltest du 125px-Banner und siehst, wie oft diese geklickt werden. Ich nutze das für meine Top-Beiträge und meine drei kleine Ref-Banner zu Linklift und Trigami – habe es aber erst ein paar Tage drin.

  2. Na dann bilde dich doch weiter nud lese diesen Artikel:
    http://www.homepage-erfolg.de/.....nner1.html

    Hier ein Auflussreicher Auszug aus dem Artikel:
    „Seit Jahren sinken die so genannten Klickraten, die in Prozentsätzen ausdrücken, wieviele Leute auf ein Banner klicken, gemessen an der Anzahl seiner Einblendungen. Die aktuelle durchschnittliche Klickrate beträgt lediglich noch 0,3%. Das heißt: Wenn das Banner 1000mal eingeblendet wird, klicken darauf gerade mal drei Besucher.“

  3. Leider hat der normale Internetuser in der letzten Zeit eine Bannerblindheit entwickelt und nimmt die meisten Banner gar nicht mehr bewusst wahr. Schade auch für mich, da ich dachte, dass die Tageskarte doch einiges mehr an Besuchern bringt 😉

  4. Habe ich ja vorhin auch schon mit dir drüber gequatscht. Ich zähle mich ja jetzt nicht zu den „Schon-Wissenden“ und stecke noch in den Kinderschuhen, aber ich könnte mir eben vorstellen, dass Bannerwerbung nicht so gut läuft.

    Wenn ich von meinem persönlichen Verhalten ausgehe, dann habe ich tatsächlich eine Art Bannerblindheit entwickelt. Alles was am Bildrand zuckelt oder blinkt nehme ich nicht mehr wahr. Oder zumindest nicht bewusst. In der normalen Werbung ist es ja usus den Kunden etwas unterbewusst unterzujubeln und da werden sehr wahrscheinlich die Sichtkontakte reichen (siehe dein Gräf’s Pflaume). Aber wenn’s darum geht mit den Klicks und evtl. daraus erfolgten Anmeldungen bei den Partnerseiten Geld zu verdienen, dann stelle ich mir das schwierig vor.

    Anders könnte die Sache vielleicht aussehen, wenn es die Möglichkeit gäbe Banner an den Content bzw. das Aussehen der Seite anzupassen. Eine Art Baukasten für Banner eben, so wie AdSense anbietet Farbvorlagen zu erstellen. So dass der Banner zwar da ist, aber eben nicht als störende und blinkende Werbung angesehen wird.

    Ich drücke dir bei deinem Test jedenfalls die Daumen und hoffe, dass ich mit dem was ich hier schreibe Unrecht habe. Wie gesagt bin ich ja auch noch ein klitzkleines Lichtchen am Blog-Horizont.
    Und auf diesem Wge bedanke ich mich auch nochmal für die vielen wertvollen Tipps, die du mir bis jetzt schon gegeben hast.

    Gruss Kiki

  5. Vielleicht klicken die Leute nicht, doch man nimmt die Werbung war. Wer aus Blogger-Kreisen hat denn noch nichts von der McDoof 1 x 1 Kampagne mitbekommen? Das ist ähnlich wie bei deinem Hochprozentigen. 😉

  6. Sehe ich die Sache gerade falsch?

    Es ging doch aber hierbei vor allem darum, wie man für uns die Marge erhöht. Also wie wir mehr verdienen. Klar gehts um’s Branding, für den Kunden. Aber ich persönlich als Blogger habe doch von dem reinen Sichtkontakt nichts. Den bezahlt mir doch eben keiner.

    So meinte ich das!

  7. Tja, da habe ich wohl mal wieder ein Stück weit Verwirrung gestiftet. 😉

    Mein Ziel ist es, Banner auf meinem Blog zu verkaufen. Gedanken gemacht habe ich mir in diesem Artikel aber über den Nutzen für Bannerplatz-Käufer.

    Diese Gedanken macht man sich zum Beispiel bei McDonald’s offenbar nicht, die klatschen gerade die komplette Blogosphäre mit Bannern zu. Ich habe deren Angebot über Trigami aber wegen zu niedrigem Honorar abgelehnt.

    Alles klar soweit? 🙂

  8. Wieder so ein total unsinniger Blog-Artikel.
    Blogs überschwemmen das Internet, ihre Hirnlosigkeit verderben alle Suchergebnisse – und dafür wollt ihr dann auch noch Geld einfahren??
    Versucht’s doch mal mit Arbeit!

  9. Blogs unterscheiden sich nicht großartig von anderen Internetseiten. Überall kann Nützliches oder Hirnloses drinstehen. Wenn du nicht findest was du suchst, suchst du vermutlich falsch.

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