Brief: Ein RSS-Feed-Reader-Firefox-Add-on

Es war mir immer schon zu blöd, ein eigenes Programm oder eine eigene Webseite zum Betrachten von RSS-Feeds aufzurufen. Ich hatte sie bislang als Lesezeichen in die Lesezeichen-Symbolleiste des Firefox gezogen, zusammen mit „normalen“ Webseiten-Lesezeichen, und per Mausklick auf aktuelle Artikel-Überschriften durchgeguckt.

Jetzt bin ich über Brief Firefox Add-Ons gestolpert, ein RSS-Feed-Reader-Add-on für meinen Lieblingsbrowser Firefox. Praktischerweise zeigt Brief in seinen Einstellungen alle dynamischen Lesezeichen, sprich: RSS-Feeds, in einem eigenen Ordner an. Diesen Ordner legt man in Brief als Standard-Ordner fest.

Brief-Einstellungen

Bei Aufruf von Brief öffnet sich das RSS-Feed-Reader-Add-on als Sidebar im Firefox, die die Titel der abonnierten RSS-Feeds und dahinter die jeweilige Anzahl der ungelesenen RSS-Feed-Artikel anzeigt, zusammen mit einem Ungelesen-Ordner, der alle ungelesenen RSS-Feed-Artikel enthält, einen Gekennzeichnet-Ordner für alle markierten Artikel sowie einen Papierkorb für gelöschte Artikel.

Brief - RSS-Feed-Reader-Add-on für Firefox

Sehr praktische Sache, wenn man eh hauptsächlich mit dem Firefox unterwegs ist.

Kleines Gimmick am Rande, von dem ich allerdings nicht weiß, ob das auch andere RSS-Feed-Reader können (der Google-Reader wohl nicht – zumindest nicht so, wie ich ihn konfiguriert habe): Enthält eine Webseite ein YouTube-Video, das nicht „embedded“ werden darf und deswegen eigentlich nur auf YouTube selbst abgespielt werden kann – Brief spielt es trotzdem ab. Sicher nicht zwingend notwendig oder gar weltbewegend, aber ich war doch erstaunt.

Was mir an RSS-Feed-Readern grundsätzlich nicht gefällt, und Brief macht da keine Ausnahme, ist die Tatsache, dass sie die Artikel-Kommentare nicht anzeigen. Aber das kommt ja vielleicht noch. Irgendwann. Optional. Inklusive Kommentar-Funktion. Wer weiß?

[via gHacks]

2 Gedanken zu „Brief: Ein RSS-Feed-Reader-Firefox-Add-on“

  1. Super Tipp: Genau das habe ich gesucht! Bislang habe ich Liferea unter Linux verwendet. Liferea hat aber Probleme mit Flash und „vergißt“ manchmal, daß ich bestimmte Feeds bereits gelesen habe.

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