BaFin schimmerlos

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat noch immer keinen Schimmer

Vier Wochen nach „Alter Falter!“ (siehe Artikel vom 24.05.2007) berichtet heute auch die Online-Ausgabe meiner favorisierten Nachrichtenpostille „Der Spiegel“ unter dem Titel „Spammer bringen dumme Anleger auf Kurs“ über das Geld verdienen mit Spam-E-Mails. Der Spiegel-Artikel endet mit dem Satz: „Ob man aber überhaupt die Identität des Absenders feststellen könne, sagt Bafin-Sprecherin Anja Neukötter, daran habe sie ihre Zweifel.“

Noch einmal, liebe Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht: Es geht nicht darum, die Identität der Spamversender ausfindig zu machen, sondern denjenigen zu fassen, der sich der Rechner der Spamversender bedient. Und das wird jemand sein, der sich vor Kurzem oder Längerem mit dem per Spam beworbenen Wertpapier eingedeckt hat. Das schränkt den Täterkreis doch sehr stark ein.

Laut Spiegel Online rätseln die Behörden allerdings noch, „ob gegen das Wertpapierhandelsgesetz oder gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstoßen wurde“. Ich frage mich, ob ich mich vor Lachen bepissen oder sauber bleiben soll – guter Gott! Kann sich die Bundesanstalt keinen Anwalt leisten? Ich helfe gerne aus – ich habe während meines BWL-Studiums ein paar Vorlesungen Jura gehört.

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