Deutschland sucht den Bundespräsidenten

Wer soll neuer Bundespräsident werden?

Wenn es nach mir ginge, sollte der neue Bundespräsident genügend politische Erfahrung mitbringen, um nicht nach der erstbesten Beleidigung beleidigt zurückzutreten. Aber es sollte kein aktuell amtierender Politiker sein, der den politischen Gegner in den jüngsten Wahlkämpfen und Talkshows noch aufs Übelste verunglimpft hat.

Nicht, dass ich etwas gegen üble politische Verunglimpfungen hätte, das gehört zum Politik-Spielen nun mal dazu. Aber meinetwegen braucht so jemand nicht Bundespräsident zu werden, ohne vorher ein paar Monate pausiert zu haben.

Anhand dieser Vorgaben scheiden die aktuell am höchsten gehandelten Kandidaten für mich aus: Der Ministerpräsident von Lena Meyer-Landrut und Zensursula, also Christian Wulff und Ursula von der Leyen.

Obwohl die pragmatischen Argumente des STERN für Zensursula natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen sind: „Bislang pendelt sie stets zur Familie auf dem Anwesen ihres Vaters in der Region bei Hannover. Ihr für lange Abende im Ministerium eingerichtetes Nachtlager könnte sie bei einem Einzug in das Schloss Bellevue aufgeben.“

Ich plädiere für Friedrich Schorlemmer. Nur so.

Nachschlag

Nun hamse also doch Christian Wulff als Bundespräsident nominiert, den langweiligen Lieblingsschwiegersohn. Naja. Immerhin bleibt er uns so als zukünftiger Bundeskanzler erspart. Auch was wert.