Amazon wills wissen: Feedback zur Verpackung

Jahrelang war ich so zufrieden mit den von Amazon erhaltenen Paketen, dass es mir gar nicht weiter aufgefallen ist. Deshalb habe ich letztens nicht schlecht gestaunt, in meinem Amazon-Konto den neuen Menüpunkt „Feedback zur Verpackung“ vorzufinden.

„Hoppala!“, denk ich noch. „Gehen Amazon im Zuge der Finanzkrise jetzt die Verpackungskünstler aus?“ Und – bumms! – hat es mich auch erwischt: „Leider konnte Ihre Sendung NICHT in die gewünschte PACKSTATION eingestellt werden. Die Sendung liegt für Sie in der FILIALE zur Abholung bereit.“

Komisch, ist doch bloß ein popeliges Dreibein-Stativ. Keine 2 Kilo schwer und in unerigiertem Zustand nur rund 60 Zentimeter groß. Das Paket, das ich dann in Empfang nehmen durfte, habe ich kaum unter den Arm geklemmt gekriegt.

Zuhause aufgemacht, musste ich erst mal heftig schmunzeln. Wenn Jeanne-Claude das noch erlebt hätte! Christos Muse, die ausgerechnet an meinem letzten Geburtstag gestorben ist.

Dreibein-Stativ - Verpackungskunst a la Amazon

Die Frage, ob die Größe der Herstellerverpackung und des Pakets dem Produkt angemessen war, konnte ich guten Gewissens mit „viel zu groß“ beantworten. Das Öffnen der Produktverpackung fiel mir dagegen „sehr leicht“, volle Punktzahl: 5 Sterne, da sie in keinster Weise verklebt oder anderweitig versiegelt war.

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Schnäppchen-Tipp: Garmin nüvi 255T

Am Wochenende war ich mal wieder in der DDR, auf dem SFCD-Con in Schwerin. Die ausgedruckte Routenplanung ausm Internet war nicht sonderlich aussagekräftig, sondern lautete im letzten Punkt sinngemäß: „Sie passieren den Ortseingang von Schwerin, nach 9,06 Kilometern biegen Sie halblinks in die Alte Crivitzer Landstraße ein“. Natürlich habe ich das halblinke Abbiegemanöver prompt verpasst und stand dann irgendwann vor dem Schloss – auch sehr schön!

Schloss in Schwerin

Trotzdem benutze ich nächstes Mal ein Navigationsgerät. Aber welches?

Ab Mittwoch gibts bei Lidl das Garmin nüvi 255T für 129,- Euro, das von der Stiftung Warentest für gut befunden wurde. Also schnell mal gegoogelt und das Gerät für nur 111,- Euro bei Conrad.de entdeckt.

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Kaffee im Test: Aldi-Kaffee auf dem Siegertreppchen

Für das aktuelle Heft 5/2009 hat Stiftung Warentest 31 gemahlene Röstkaffees unter die Lupe genommen. Auf den ersten drei Plätzen tummeln sich die Billigplörren von Lidl (Bellarom Gold), Aldi-Nord (Markus Gold) und Aldi-Süd (Amaroy Extra).

Für mich nicht weiter verwunderlich, aber immer schön, wenn der eigene gute Geschmack von unabhängigen Experten bestätigt wird. In diesem Fall von sieben trainierten Kaffeeprüfern, wie Stiftung Warentest schreibt. Wie wäre das Ergebnis ausgefallen, wenn die Stiftung untrainierte Kaffeeprüfer ins Rennen geschickt hätte? Oder ungeprüfte Kaffeetrainer? Nicht auszudenken!

Das Erschreckende am Kaffee-Test der Stiftung Warentest ist, dass fast alle Kaffees gleich schmecken:
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