Charlotte Roches Geruchswünsche

„Ich möchte das Geschlechtsteil des Mannes durch seine Hose hindurch riechen“

Was klingt wie ein Wettvorschlag für die ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ ist ein Zitat aus einem SPIEGEL-Gespräch mit der englischen Fernsehmoderatorin Charlotte Roche. Darin plaudert sie über „Feuchtgebiete“, ihren Debüt-Roman, der laut Autorin von weiblichen Flüssigkeiten, betörenden Gerüchen, Masturbation und der Erforschung des eigenen Körpers handelt.

Interessant finde ich Charlotte Roches Behauptung, dass Frauen sich aus vorauseilendem Gehorsam untenrum rasieren:

„Ich glaube, dass sogar Männer über ein paar weibliche Schamhaare ganz dankbar wären, weil sie ja mit Frauen, nicht mit Kindern schlafen wollen.“

In der Tat: Hier hat der Feminismus wohl noch ein Stück weit Aufklärungsarbeit zu leisten.

Wer mag, kann sich Charlotte Roches „Masturbationslektüre“ auch als Audiobook (Partnerlink Amazon) reinpfeifen.

Wer strenge Gerüche lieber sofort und unmittelbar genießen will, dem empfehle ich einen Besuch des Affenhauses im Krefelder Zoo

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8 Gedanken zu „Charlotte Roches Geruchswünsche“

  1. Also nach dem der Neoliberalismus uns nach 1830 zurückbringen will, will uns die Nase von Frau Roche wieder in die dunklen Zeiten zurückbringen, wo Waschen ein Werk des Teufels war?

  2. In der heutigen POLYLUX-Sendung hat Charlotte Roche klargestellt: Frauen dürfen sich waschen, rasieren und parfümieren – wenn sie es denn selber wollen. 🙂

  3. also ich möchte das nicht sofort riechen müssen….
    aber nett ist doch die Erlaubnis von Frau Roche, sich parfümieren, rasieren und waschen zu dürfen 😉

  4. das solche leute auf die gesellschaft losgelassen werden is schon traurig… in solchen situationen wäre der sonst so häufig genutze *PIEP*-Ton doch angebracht gewesen. 😉

  5. Ich muss gestehen, dass ich „Charlotte Roche“ ziemlich schlecht finde, in der NEON hat sie ein ähnliches Interview gegeben, und ach, es wirkt wie der armselige Versuch mit allen Mitteln zurück ins Rampenlicht zu kommen. – Also mhh, nee, nee, nicht mein Ding! 😉

  6. Ich mag Frauen mit Piercings auch nicht. Charlotte Roche hat ja zumindest alle sichtbaren Folterinstrumente inzwischen aus ihrem Körper entfernt – aber offenbar wirken sie noch ein bisschen nach.

  7. Charlotte Roche moechte vielleicht einfach nur menschlich leben. Die Christen verstehen das nicht. Die Christen sind immer bloed. Christliche Schweine muessen weg. Fuer sie ist Sex etwas Entsetzliches. Komisch, das bis heute jemand vor Zorn bruellt, wenn irgendeine Frau Blowjob macht oder Sonstiges. Es ist doch ganz einfach und menschlich. Warum versteht jemand das bis heute nicht? Das beweist, dass Deutschland kein freies Land ist. Nieder mit der Tyrannei in Deutschland. Es lebe Sexismus!

  8. Ich kann Charlotte gut verstehen. Sie hat eben eine sehr eigene Art und kann diese auch gut verkaufen. So sind Ihre Produkte (Buch z.B.) oder Ihre Ausdrücke eben auch etwas individueller als es andere eben gerne hätten. Trotzdem finde ich die Hetzjagd ziemlich übertrieben.

    Gruß

    Diana

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