Dalai Lama befürwortet die Olympischen Spiele in China

Sicher ist es ganz lustig, die Olympische Fackel auszublasen oder den Fackelläufer immer mal wieder von der nächstbesten Brücke zu schubsen. Aber wer auf die Menschenrechtslage in China aufmerkdam machen will, tut gut daran, die Olympischen Spiele in China stattfinden zu lassen. Nur so ist ein großes Medienecho gewiss. Und warum sollte mal wieder der Sport ausbaden, was die Politik nicht gebacken kriegt?

So ähnlich denkt wohl auch das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, der laut SPIEGEL gesagt hat: „Wir sind nicht antichinesisch eingestellt“ und „Wir haben von Anfang an die Olympischen Spiele unterstützt“.

2 Gedanken zu „Dalai Lama befürwortet die Olympischen Spiele in China“

  1. Es ist immer schwierig das Richtige zu tun, wenn man Opfer der Gewalt geworden ist. Den Tibetern kann die Weltöffentlichkeit nutzen, wenn die Welt ihre Meinung offen sagt.

  2. Verkehrt ist es sicher nicht, den Fackel- zum Spiessrutenlauf zu machen. Problematisch in dem Zusammenhang ist nur, dass in China gerade eine enorme anti-westliche Haltung stark wird, was für niemanden gut ist.
    Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass die Spiele stattfinden sollten, so fehlt China die Möglichkeit, sich eingeschnappt und komplett dem Dialog zu entziehen.

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