Das Wattestäbchen-Phantom

Ist das ’ne tolle Geschichte? Da ist ja wohl noch kein Hollywood-Autor drauf gekommen:

Aufgrund von verunreinigten Wattestäbchen jagt die Polizei monatelang seit Mai 1993 ein weibliches Phantom, das in 40 Straftaten verwickelt sein soll: Autodiebstahl, Messerstecherei, Mord – um nur ein paar zu nennen. Jetzt stellt sich heraus, dass die an den jeweiligen Tatorten gefundenen DNA-Spuren mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von der mutmaßlichen Täterin stammen, sondern von einer schlampigen Wattestäbchen-Verpackerin.

Ich frage mich, wieviele unschuldige Wattestäbchen-Verpackerinnen aufgrund ähnlicher Fahndungspannen hinter Gittern sitzen oder bereits per Giftspritze oder elektrischem Stuhl gemeuchelt wurden.

Als Idee für einen Hollywood-Film: Und es war doch die Wattestäbchen-Verpackerin!