Der öffentlich-rechtliche Irrtum: Zwangsabgabe fürs Internet

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk lässt sich seine Internetseiten ganz schön was kosten: 25 Millionen Euro angeblich. Um den gesetzlichen Auftrag der Grundversorgung zu erfüllen.

Wie bitte? Grundversorgung? Via Porno- und Freizeit-Medium Internet, mit dem man andere Leute anstupst oder knuddelt oder begnadeten Körpern bei Leibesübungen zuguckt? Finanziert durch meine GEZ-Gebühren?

Mit dieser schwachsinnigen Begründung könnten ARD und ZDF auch eine gebührenfinanzierte Tageszeitung rausbringen und jedem Haushalt jeden Morgen ungefragt in den Briefkasten stecken.

Wobei: Da könnte man sogar mit Recht von einer Grundversorgung sprechen, während die öffentlich-rechtlichen Internetseiten laut Analyse nur eine ganz schwache Marktdurchdringung aufweisen.

Außerdem entspricht das Online-Angebot der Öffentlich-Rechtlichen nicht dem Wesen des Internets, weil sie einen Großteil ihrer gebührenfinanzierten Seiten bereits nach wenigen Tagen wieder löschen. Ein Verlinken kann man sich also schenken.

Nein, solange öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen nicht abgeschafft sind, braucht der öffentlich-rechtliche Rundfunk keine Internetseiten! Zumindest keine, die ich mit meinen GEZ-Gebühren zwangsfinanziere.