Die Criteo-AutoRoll – was ist das denn?

Update: Die Criteo-AutoRoll ist mittlerweile Geschichte. Aus bloghistorischen Gründen lass ich den Artikel stehen.

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Nachdem meine Aktion „Ein Herz für Blogger“ eingeschlagen hat wie eine Bombe Marke Blindgänger, stelle ich euch heute die Criteo-AutoRoll vor. Auf meiner Seite rechts unten, das Teil mit den bunten Bildchen.

Die Criteo-AutoRoll ist ein Widget, das sich in zahlreiche Blog-Softwares sowie HTML-Seiten einbauen läßt und Links zu anderen Blogs und Seiten anzeigt, die die Criteo-AutoRoll ebenfalls eingebaut haben.

Bislang im Betastadium, läßt sich die AutoRoll seit heute vielfältig konfigurieren: Anzahl der angezeigten Blogs, Farbe der AutoRoll, Auswahl vordefinierter Kategorien, Ausschluss bestimmer Blogs durch eine Blacklist – alles einstellbar auf der Criteo-Seite.

Außerdem gibts eine kurze AutoRoll-Statistik, die alle 24 Stunden aktualisiert wird. Die Criteo-AutoRoll hat meinem Blog demnach bis heute morgen 3:00 Uhr 955 Besuche von 397 verschiedenen Besuchern beschert. Der AutoRoll-Eintrag von Alter Falter! tauchte 53099 mal auf anderen AutoRolls auf und wurde dort 8402 verschiedenen Besuchern angezeigt. Tja, jetzt müsste ich bloß noch wissen, wann ich die AutoRoll eingebaut habe, dann könnte ich die Statistik auf Besucher pro Tag runterbrechen.

Sinn und Zweck der Criteo-AutoRoll ist es, sein Blog bekannter zu machen und Besucher auf die eigene Seite zu locken. Und natürlich auch, um andere interessante Blogs kennenzulernen. Schreibt Criteo.

Da die angezeigten Blogs theoretisch ständig wechseln sollten – was sie anscheinend mangels Masse deutscher Blogs noch nicht tun – und es sich bei der AutoRoll um eine Javascript-Anwendung handelt, trägt das Criteo-Widget weder zu einem erhöhten Google-PageRank bei, noch vergrößert es die Technorati-Authority. Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich.

Kleinen Blogs mit wenigen Besuchern kann ich die Criteo-AutoRoll nur Wärmstens empfehlen. Genauso wie großen Blogs mit wenigen Besuchern. Echte Blogger rümpfen über die „Blogroll für Faule“ natürlich die Nase.