Die Eylandt-Recherche: Amateurfilm über Aliens

Ich kann mich nicht daran erinnern, im Kino jemals einen schlechteren Film gesehen zu haben als Die Eylandt Recherche. Man beachte den fehlenden Bindestrich zwischen Eylandt und Recherche – das hätte mir eigentlich Warnung genug sein sollen:

Generation PISA dreht jetzt Kinofilme!

Frau Eylandt hat 1944 drei Aliens in ihrem Keller in Duisburg-Rheinhausen versteckt. Und der große Stromausfall 2006 in Europa wurde nicht etwa durch ein Kreuzfahrtschiff verursacht, für das kurzzeitig eine Oberleitung gekappt werden musste, sondern durch den Heimflug der Aliens.

Eylandt RechercheWenn nicht eine der Schauspieler-Darstellerinnen immer wieder Sätze in die wackelige Handycam sagen würde wie „Mensch, ist das jetzt gruselig“ oder so, wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass die jeweilige Szene halbwegs spannend sein soll.

Da ich in Duisburg-Rheinhausen aufgewachsen und seit geraumer Zeit wieder wohnhaft bin, war der Kinobesuch für mich als Science-Fiction-Fan Pflicht: Ein Heimatfilm mit Aliens – wow! Gehts noch besser? Außerdem hatte Baynado ganz interessant über die Eylandt-Recherche berichtet.

Mein ernüchterndes Fazit zur Eylandt-Recherche: Schwache Story, schwache Darsteller, schwache Bilder, schwacher Film.

Schade. Hätte ich mir mal Ein Quantum Bond oder Hellboy 2 angesehen.

8 Gedanken zu „Die Eylandt-Recherche: Amateurfilm über Aliens“

  1. Marke Moers hätte das natürlich Quantum UND Hellboy II in einem geschlagen, und nicht nur ein Quäntchen! 😉
    Aber so: hättest du dir mal Hellboy II angesehen, das war zwar nicht spannend aber durchaus fantasievoll und actiongeladen bis zum Abwinken (ganz viele tjaaa…tjaaaa..tjaaaaas hier denken)

  2. hmm… ich wäre da auch reingefallen, denn den Trailer fand ich schon spannend gemacht und, naja, es spielt halt in Duisburg, also um die Ecke. Dann warte ich mal, bis der Film irgendwann mal im Fernsehen zu sehen ist. Neugierig bin ich trotzdem.

  3. @Uwe: Ja, hätte mir auch besser gefallen, wenn der Film in Moers spielen würde – dann wäre ich nämlich gar nicht erst reingegangen. 😉

    @Klaudia: Ich würde mich da aber nicht ausschließlich auf meinen kurzen, unfundierten Verriss verlassen, sondern auch mal gucken, was die seriöse Filmkritik über die Eylandt-Recherche zu erzählen hat. Muss ich auch noch machen. Bin gespannt.

  4. Yo…noch mal zum Thema. Ich habe mir Freitagnacht nach der Arbeit lecker einen geraucht und danach dann deinen Artikel gelesen. Irgendwie bin ich dann über Links von hü nach hott gekommen…

    ….so und jetzt weiß ich, dass angeblich am 21.12.2012 die Welt untergehen soll…sind aber nich die Eylandts schuld…
    …und das schlimmste daran: Ich glaub das sogar noch!

    Scheisse nur noch wenig Zeit. Ich muss weg!

Kommentare sind geschlossen.