Die Science-Fiction-Knüller des Jahres 2008

Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist der Schnee von gestern.

Jedes Jahr verleiht der Science-Fiction Club Deutschland e. V. den Curt-Siodmak-Preis für die jeweils beste Film- und Fernsehproduktion des Vorjahres.

Von den 33 Science-Fiction-Filmen, die 2008 in Deutschland Premiere hatten, habe ich nur I Am Legend mit Will Smith im Kino gesehen aber immerhin 5 1/2 Filme auf DVD oder sonstwo. Bei der halben Portion handelt es um den animierten Kinderklamauk Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf, den ich noch nie zu Ende geguckt habe, weil ich immer wieder dabei eingeschlafen bin.

Trotzdem wird Wall-E in der Rubrik Filme nach meiner Einschätzung das Rennen machen, weil der Trickfilm offenbar kleine und große Kinder gleichermaßen anspricht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Mein persönlicher Kintopp-Favorit 2008 ist Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, obwohl die Science-Fiction-Elemente in diesem herrlichen Retro-Spaß von der Kritikermehrheit als eher störend empfunden wurden – vermutlich weil sie auf weitere Nazi-Enthüllungen a la Spielberg gehofft hatte.

Bei den 11 Fernsehproduktionen des Jahres 2008 müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn Battlestar Galactica nicht gewinnen sollte: Tolle Story, prima Charaktere, geile Special-Effects und großes Drama. Soll ich euch verraten, wer die letzten 5 Zylonen sind?

Wer mit abstimmen möchte über die Science-Fiction-Highlights des Jahres 2008, kann das noch bis zum 4. Juni 2009 tun, auf der Seite des Curt-Siodmak-Preises. Unter allen Teilnehmern wird eine DVD-Box der X-Men-Trilogie verlost.

3 Gedanken zu „Die Science-Fiction-Knüller des Jahres 2008“

  1. Richtig schöne Science-Fiction Streifen sind meiner Meinung nach nicht in der Auswahl. Ich kenne allerdings auch nicht alle Filme, nur den Mainstream.

  2. Erschreckend wieviel Müllfilme in den letzten Monaten produziert worden sind. „I Am Legend“ war ja noch ansehbar, wenn auch die Story gegenüber dem Buch stark vereinfacht und massenkompatibel gemacht wurde. Auch Indy ging in ordnung, nicht besser oder schlechter al die Vorgänger. Der einzige Film mit etwas Anspruch in der Liste ist „Stadt der Blinden“.

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