Facebook kriegt auf die Fresse. Gefällt mir!

Facebook ist mir aufs Herzlichste verhasst.

Spätestens seit der schnarchlangweilige Film „The Social Network“ (siehe Wikipedia) für mehrere Oscars nominiert war und sogar einige gewonnen hat. Vermutlich hat der Film einigen Jury-Mitgliedern das Gefühl gegeben, endlich das Internet zu verstehen. Anders kann ich mir die Auszeichnungs-Orgie nicht erklären.

Dass Facebook jetzt börsentechnisch mächtig auf die Fresse kriegt, gefällt mir deshalb.

Was ich allerdings nicht verstehe, ist die häufig geäußerte Kritik, dass zu viele Facebook-Aktien verkauft worden wären – und das auch noch viel zu teuer. Wie beispielhaft in diesem FOCUS-Artikel gemunkelt wird.

Willkommen im Kapitalismus, ihr kritischen Börsengurus! Schon mal was von Gewinnmaximierung gehört?

Wenn tatsächlich „zu viele“ Facebook-Aktien „zu teuer“ verkauft worden wären, wären die Banken zumindest auf einem Teil der Wertpapiere sitzen geblieben, oder? Eben.

Beim Geld hört die Freundschaft allerdings sprichwörtlich auf – Ex-Bundespräsidenten mal außen vor. Ob es sympathietechnisch besonders klug war, maximal viele Facebook-Aktien zum Maximalpreis zu verkaufen, ist eine ganz andere Frage. Die Antwort darauf lautet: Nein, das war strunzdumm.

Zur Zeit gefällts mir auf jeden Fall, kein Facebook-Aktionär zu sein.

Aber das muss nichts heißen. Zur Ausgabe der Google-Aktien hielt ich die auch für viel zu teuer.