Filesharing-Abmahnungen: Screenshots als Beweismittel?

Sollten sich vor Gericht Screenshots als Beweismittel für unerlaubtes Filesharing durchsetzen, kann man seinen Lieblingsfeinden demnächst einen schönen Schreck bereiten: Mit dem P2P-Screenshot-Generator von piratbyran.org:

Screenshot-Generator
P2P-Screenshot-Generator (c) piratbyran.org

Name des Lieblingsfeindes eintragen, eine passende IP-Adresse und einen aussagekräftigen Dateinamen, auf „Bygg bevis“ drücken – fertig ist das Beweisstück (siehe unten).

Nein, nein, ist nur ein Spaß. Sowas gehört sich natürlich nicht. Müsste sich jetzt bloß noch vor Gericht und bei den Abmahnanwälten rumsprechen.

[via gulli]

Screenshot-Beweis linke Seite
Screenshot-Beweis Teil 2

6 Gedanken zu „Filesharing-Abmahnungen: Screenshots als Beweismittel?“

  1. Das ist schon ein dickes Ding, was da die MI durchsetzen will… Wie kann denn ein Screenshot als Beweis gelten? Wenn es soweit kommt, dann will ich aber, dass auch Geld eingeführt wird, dass aus normalem Zeichenpapier besteht, wo einfach eine Nummer drauf ist.

    Aber der Screenshot-Generator ist ne nette Idee, die das Vorhaben der MI in den Dreck zieht, bzw. lächerlich macht 🙂

    Ingo

  2. Ich denke nicht, das ein Screenshot vor Gericht als Beweis ausreicht, Quelltext sowie eine Dritte Person als Zeuge werden sicherlich notwendig sein, um vor Gericht eine entsprechende Beweiskraft zu haben.

  3. An dieser Stelle will ich darauf aufmerksam machen, dass es nicht ohne jedes Risiko ist, sog. kostenlose Angebote aus dem Internet zu nutzen, um wettbewerbliche Abmahnungen überprüfen zu lassen.

    Hierzu folgender Link:

  4. Nicht wenige denken, dass die Medienindustrie grundsätzlich falsche Wege geht, wenn sie versucht, das Problem beim „Endverbraucher“ mithilfe von Abmahnungen zu lösen. Die Ursache für illegale Downloads und Streamingangebote sehen viele darin, dass viele Produkte (wie z.B. Serien aus den USA) in Deutschland legal garnicht oder für unverhältnismäßig viel Geld angeboten werden. Deshalb weichen viele Nutzer auf illegale Angebote aus, um die Verantwortlichen sozusagen abzustrafen. Die Musikindustrie hat inzwischen reagiert, die Filmindustrie hat noch Nachholbedarf. Grundsätzlich ist es ratsam, eher die Ursachen als die Auswirkungen zu bekämpfen, nur so kann man nachhaltige Erfolge erzielen. Mehr nützliche Infos finden sie hier: http://www.dr-wachs.de/blog/20.....on-kinoto/

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