FONIC Surf-Stick: Erfahrungsbericht Teil 2

Okay, Weihnachten war es soweit: Das erste Mal längere Zeit offline. Gute Gelegenheit, meinen FONIC-Surf-Stick ausgiebig zu testen.

Ein Arbeitskollege hatte zuvor über die Support-Hotline in Erfahrung gebracht, dass FONIC kalendertäglich abrechnet. Danke, Giesi! Eine Information, die bis dahin nirgends auffindig war – mittlerweile wurden die FAQ entsprechend ergänzt. Im Klartext: Wer kurz vor Mitternacht mit dem FONIC-Surf-Stick online geht und kurz nach Mitternacht wieder offline, latzt also mal eben 5 Euro für zwei versurfte Kalendertage.

Was mich gefreut hat: Das enthaltene Guthaben für den ersten Tag wird nicht automatisch nach erfolgreicher Online-Freischaltung abgefackelt sondern erst bei Inbetriebnahme des FONIC-Surf-Sticks.

Zunächst habe ich mal gedownloadet wie ein Weltmeister, mit Geschwindigkeiten zwischen 200 und 300 KBit/s. Das ist angemehm flott und entspricht ungefähr einem Drittel meiner 6-MB-DSL-Leitung. Aber – Auweia! – nach rund 1,5 Gigabyte war Schicht im Schacht. Ab dann flossen die Daten nur noch mit bis zu 7 K/s. Das sind Geschwindigkeiten, die ich noch aus grauen 33,6er-Modem-Tagen kenne. Damit wird selbst das Aufrufen simpelster Internetseiten zu einer echten Qual.

Von einem Transferlimit beim FONIC-Surf-Stick hatte ich bis dahin nichts gewusst, auch hier wurden die FAQ mittlerweile entsprechend ergänzt: „Es besteht keine Begrenzung der Datenmenge, allerdings behält sich FONIC vor, ab einer Datenmenge von 1 Gigabyte pro Tag die Bandbreite auf GPRS Geschwindigkeit (13,4 kbit/s Uplink, 53,6 kbit/s Downlink) zu begrenzen.“

Fazit: Offline-Zeiten lassen sich mit dem FONIC-Surf-Stick für 2,50 Euro pro Kalendertag gut und halbwegs günstig überbrücken. Nur für Monster-Downloads ist er nicht geeignet.