Fotzensekret verstößt nicht gegen ARD-Programmrichtlinien

BILD versucht gerade mal wieder, einen „Harald Schmidt“-Skandal zu provozieren – erinnert sich noch jemand an den Rohrkrepierer Nazometer?

Gast der letzten „Schmidt & Pocher“-Sendung war Skandalnudel „Lady Bitch Ray“, die mit ihrer Gossensprache nach eigenen Angaben das Selbstbewußtsein türkischer Mädels stärkt. Meiner Meinung nach stärkt sie damit bloß das Vorurteil gegen blöd daher schwätzende Mitbürger mit Migrationshintergrund, aber egal.

Fotzensekret - Copyright Kogel & Schmidt GmbH
Geschenk für Oliver Pocher (c) Kogel & Schmidt GmbH

Bei „Schmidt & Pocher“ tat Lady Bitch Ray genau das, was man von ihr erwartet: Mit Vulgär-Ausdrücken um sich schmeißen. Unter anderem hat sie Oliver Pocher ein Gläschen überreicht, angeblich gefüllt mit dem Produkt freudig erregter Frauen: „Das ist mein Fotzensekret – zwei Sonntagsproduktionen“.

Eine investigative Anfrage der BILD beim Ersten Deutschen Fernsehen ergab: Fotzensekret verstößt nicht gegen die Programmrichtlinien der ARD. Das Aufrufen zum Krieg dagegen schon. Trotzdem wird Das Erste wohl weiterhin Kriegsfilme ausstrahlen, wie ich vermute. Zur freudigen Erregung der männlichen Zuschauer.

4 Gedanken zu „Fotzensekret verstößt nicht gegen ARD-Programmrichtlinien“

  1. Ich finde du hast den Punkt sehr schön herausgearbeitet. Die Leute haben bekommen, was sie wollten. Gewalt ist der eigentliche Sandal unserer Zeit, der immer einen Sendplatz bekommt und die Bildzeitung wollte Ihren Anteil an Aufmerksamkeit.

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