Jugendschutzbeauftragter gemäß JMStV

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast drüber lachen: Der aktualisierte Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, kurz JMStV, der voraussichtlich zum 1. Januar 2011 in Kraft tritt, schreibt vor, dass jede nicht rein private Internetseite einen Jugendschutzbeauftragten im Impressum benennen muss. So die gegenwärtige Einschätzung von Rechtsanwalt Udo Vetter in einem Blog-Artikel von heute:

Ganz untätig bleiben können Blogger aber nicht, sollte der JMStV am 1. Januar 2011 in Kraft treten. Wer nicht nur auf rein privater Ebene ins Internet schreibt, muss einen Jugendschutzbeauftragten nennen und eine E-Mail-Adresse angeben, über die der Beauftragte schnell erreichbar ist.

Mein Angebot: Nehmts leicht – nehmt mich! Macht mich zu eurem Jugenschutzbeauftragten! Die notwendigen Angaben findet ihr in meinem Impressum. Ob Name und Telefon-Nummer genügen oder ob es Name und E-Mail-Adresse sein müssen, darüber streiten die Gelehrten noch. Am besten alles mit reinpacken! Ich habe Schuhgröße 43.

Mein Angebot gilt nur für private Webseiten und Blogs, die nicht rein privat sind, und die kein Material veröffentlichen, das für unter 16-Jährige, die zu blöd sind, youporn.com oder schnittberichte.com in die Adresszeile eines Browsers einzutippen, durchgehend schädlich ist. Um eine kurze Info per E-Mail wird gebeten. Als Gegenleistung erwarte ich einen Backlink auf http://www.alterfalter.de

Nachschlag

Hurra, der JMStV ist tot!