GEZ reichts!

 Bundesverwaltungsgericht bestätigt öffentlich-rechtliche Zwangsabgaben

Laut Spiegel-Artikel vom 27.10.2010 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute bestätigt, dass für internetfähige Geräte GEZ-Gebühren fällig sind, sofern man diese nicht schon für Rundfunk und Fernsehen entrichtet.

Könnte ich mich stundenlang drüber aufregen – wenn ich das an anderer Stelle nicht schon getan hätte und nicht brav alle drei Monate 53,94 Euro an die GEZ bezahlen würde.

Liebe Bundesverwaltungsrichter! Es kann nicht darum gehen, womit man was empfangen kann – dann müsste ich demnächst wohl auch Gebühren für meinen internetfähigen Mediaplayer O!Play Air berappen, wenn ich Fernseher, Radio,  Computer und Handy auf den Müll schmeiße -, sondern darum, ob das Internet zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags der Grundversorgung der Bevölkerung überhaupt notwendig ist.

Nein, das Internet wird zur Grundversorgung der Bevölkerung mit Unterhaltung und Information nicht benötigt, solange es den klassischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt.