Google Chrome: Kein Grund zur Aufregung!

Im offiziellen Google-Blog fiel heute Abend der Startschuss zum Download der ersten Beta-Version des Google-Browsers Chrome.

Klein, schlank, schnell, in zartem Baby-Blau und ohne auf Anhieb erkennbare neue Features kommt der herbeigesehnte Killer von Microsofts Internet Explorer um die Ecke.

Das Importieren von Lesezeichen und anderen Einstellungen aus Firefox und Internet Explorer hat Google Chrome bei mir im ersten Anlauf nur äußerst halbherzig erledigt: Er hat einen Lesezeichen-Ordner „Aus IE importiert“ angelegt und dort gemeinsam die Lesezeichen aus Internet Explorer und Firefox deponiert. Erst beim zweiten Versuch ist es Chrome gelungen, den Lesezeichen-Ordner „Aus Firefox importiert“ anzulegen. Jetzt habe ich die Firefox-Lesezeichen doppelt in Chrome.

Einen Lesezeichen-Manager sucht man vergebens, auch per Rechtsklick lassen sich die Lesezeichen und Lesezeichen-Ordner nicht alphabetisch sortieren.

Überhaupt fehlt Chrome noch so ziemlich alles, was ich am Firefox schätze. Add-ons zum Beispiel. Aber auch so simple Sachen wie ein Homepage-Button. Oder eine Statusleiste. Die Einstellungsmöglichkeiten sind rudimentär.

Ist die Technik, auf der Chrome basiert, wenigstens neu? Nö. Auch nicht. Die ist beim Apple Safari ausgeliehen.

Aber…

DON’T PANIC!

Das ist bloß der Anfang – Google Chrome ist noch weit entfernt von seiner Vollendung.

Steht sinngemäß im offiziellen Google-Blog.

10 Gedanken zu „Google Chrome: Kein Grund zur Aufregung!“

  1. Den Homepage-Button bekommst Du über
    Optionen > Grundeinstellungen > Homepage: Home-Schaltfläche auf der Toolbar anzeigen (Haken setzen)
    Und die Statusleiste wird immer dann angezeigt, wenn sie gebraucht wird (links unten).

    Ich bin noch am Testen von Google Chrome, aber mir fehlt auch ein Lesezeichen-Manager. Und auch die Tags bei den Lesezeichen sind beim Firefox 3 überaus genial. Ich rufe meine Lesezeichen nur über die Tags auf. Chrome verbindet des gleich mit Suchvorschlägen aus der Suchmaschine. Aber: Chrome läuft überaus geschmeidig, ist schlank und flott. Die Google sind ja weltoffen und werden sicherlich noch nachbessern.

  2. Danke für den Tipp mit dem Homepage-Button! Die Option habe ich vor lauter Nix nicht gesehen.

    Aber ob ich die Statusleiste gerade brauche oder nicht entscheide immer noch ich – und nicht mein Browser! 😉

  3. Also geschwidigkeitsmäßig ist chrome schon ein hammer und auch daß die Tabs in eigenen Prozessen laufen und mit dem chrome-Taskmanager beendet werden können, ohne, daß gleich alles zusammenbricht finde ich auch genial. Also seit gestern habe ich außer der Unmöglichkeit der Sortierung der Lesezeichen keinen einzigen Schwachpunkt entdeckt. In Sachen Javascript ist chrome sogar 27 mal schneller als der FF!

  4. Die Vermarktung finde ich ebenfalls ziemlich stark. Mit einem Comic soll das ganze angefangen habe. Trotz des Hypes habe ich die alph version noch nicht runtergeladen. Nur darüber geschrieben habe ich ebenfalls, siehe hier

    Schönen Gruß
    Jan

  5. Sei lieber vorsihtig mit Chrome. Paragraph 11 war ja schon krass (wurde mittlerweile umgeschrieben) aber im Moment gibt es wohl noch so einige Sicherheitslags im Browser. Einige Leute raten von Chrome im aktuellen Status noch ab.
    Also Internetbanking würde ich lieber noch mit dem guten alten FF machen. 😉

  6. Hab ich schon wieder deinstalliert. War mir zu langsam und hat sich ab und zu aufgehangen (was sicher an meinem betagten und vollgemüllten Windows XP liegt). Außerdem ist mir Chrome zu minimalistisch.

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