Händewaschen wissenschaftlich betrachtet

Einer wissenschaftlichen Studie zufolge waschen sich nach einem Toilettengang auf Raststätten nur 32% der Männer die Hände mit Wasser und Seife. Bei den Frauen sinds immerhin 64%. Frage am Rande: Wie kommt man an solche interessanten Jobs?

Ein wenig erhöhen lassen sich die Zahlen durch Hinweisschilder. Seif es ab oder iss es später wirkt zum Beispiel bei Männern sehr gut. Frauen reagieren eher auf sachliche Argumente wie Wasser tötet keine Keime.

Mein Vorschlag für einen Frauen-Spruch: Häufiges Händewaschen strafft den Busen – aber dann müsste man auf einer Autobahnfahrt mit Frau an Bord vermutlich an jeder Raststätte anhalten. Nee, vielleicht doch keine so gute Idee.

Mental halte ich es mit Harald Schmidt: Warum sollte ich mir die Hände waschen? Ich habe doch nichts Ekeliges angefasst! Aus Anstandsgründen tu ich es natürlich trotzdem.

Aus hygienischen Gründen ist das Händewaschen auf Raststätten oder anderen öffentlichen Toiletten eh komplett witzlos: Spätestens beim Verlassen der Bedürfnisanstalt, beim beherzten Griff an die Türklinke, besudelt man sich wieder mit Fäkal- und sonstigen Keimen – nämlich von den Ferkeln, die sich nicht die Hände waschen.

8 Gedanken zu „Händewaschen wissenschaftlich betrachtet“

  1. Ich bin Sitzpinkler und berühre meinen Pimmel, der im Übrigen täglich per Dusche gründlich gereinigt wird und damit nicht schmutziger ist als mein Schienbein, überhaupt nicht. Insofern muß ich mir nicht die Hände waschen. Tu ich aber trotzdem, der Hygiene wegen. Nicht wegen der Post-Pinkel-Hygiene sondern wegen der allgemeinen. Die dann, in der Tat, von Türklinken und Computertastaturen (erstaunliches Keimreservoir!) wieder zunichte gemacht wird.

  2. Ich glaube, dass die Nichthändewascher einfach zu faul oder zu gestresst sind. Deshalb wäre die Lösung von Adrian Monk mit den Feuchttüchern, die bei jedem Gebrauch desinfiszieren, angebracht. Rasch und unkompliziert. Na, alter Falter, was hälst du davon?

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