Haspa la vista: Sparkasse löscht Kundenprofile

Ich tu mich etwas schwer damit, den aktuellen Skandal um mittlerweile gelöschte Kundenprofile zu verstehen. Jedes Unternehmen ist doch grundsätzlich gut beraten, sich Gedanken über seine Kunden zu machen, um diese gezielt anzusprechen.

Die Hamburger Sparkasse, kurz Haspa, hatte ihre Kunden zu diesem Zweck klammheimlich in verschiedene Typen eingeteilt, wurde dabei erwischt und bereut die daraufhin flugs gestoppte Aktion jetzt ganz bitterlich. Dabei klingen Begriffe wie Abenteurer oder Genießer doch wesentlich freundlicher als etwa gutgläubige Dumpfbacke oder beratungsresistentes Arschloch.

Und dass die Haspa zur Kundenansprache Erkenntnisse aus der Hirnforschung nutzen wollte, sollte man ihr eigentlich hoch anrechnen. Im Klartext heißt das doch, dass die Sparkasse unter ihren Kunden zumindest einige Gehirnträger vermutet.