Inception? Ein Traum! Von Anfang bis Ende.

Ich gebe zu, ich habe Inception nicht verstanden. Es geht im Wesentlichen um Träume und wie man sie konstruiert, ausstaffiert, manipuliert, infiltriert. Es gibt verschiedene Traumstufen mit unterschiedlich schnellen Zeitabläufen und diverse Methoden oder Kicks, mit denen man aus einem Traum wieder erwacht – oder besser nicht erwacht, weil man dadurch unter Umständen auf einer unteren Traumstufe hängen bleibt anstatt in die Realität zurückzukehren.

Die erste Hälfte von Inception habe ich mich noch sehr intelligent unterhalten gefühlt – weil ich einfach nicht dahintergestiegen bin, was abgeht: Wer träumt gerade was auf welcher Traumstufe oder ist das etwa die Realität? Oder wer schießt jetzt auf wen und warum? Und überhaupt: Was soll das?

Den größten Lacher im Kino erntete dann auch ein Satz von Ellen Page alias Ariadne, der ungefähr so lautete: „Einen Moment – um wessen Unterbewusstsein gehts jetzt gerade?“ Spätestens von da an habe ich Logik Logik sein lassen und mich nur noch an den hübschen Bildern ergötzt.

Kaufste halt hinterher den Roman zum Film, dachte ich. Aber Pustekuchen! Inception basiert auf einem Originaldrehbuch. Um rauszukriegen, ob der Film hanebüchener Unsinn ist oder ein in sich stimmiges Meisterwerk, müsste ich den Film mindestens ein zweites Mal sehen. Oder ich schlaf mal eine Nacht drüber.

Leonardo DiCaprio hat in Inception übrigens auch wieder eine Unter-Wasser-Szene, ähnlich wie in Titanic, aber ob er diesmal mit seiner Frau zusammenkommt, wird an dieser Stelle nicht verraten.

Inception – Deutscher Trailer


http://www.youtube.com/watch?v=JEv8W3pWqH0

Nachschlag

Ich fühle mich rehabilitiert: Leonardo DiCaprio hat Inception auch nicht kapiert.

Noch Nachschlag

Um eine häufig gestellte Frage aus meinen Suchtreffern zu beantworten: Nein, Lena Meyer-Landrut spielt in Inception nicht mit. Das Mädel heißt Ellen Page.

Vorsicht, Spoiler!

Die meistdiskutierte Frage ist, ob das Ende von Inception in der Realität spielt oder ein Traum ist. Einiges spricht dafür, dass der Film in der Realität endet. Zum Beispiel macht der Kreisel nicht den Eindruck, als wenn er sich ewig drehen würde. Und die Kinder scheinen ein Stück weit älter geworden zu sein und tragen laut Köstümbildner definitiv andere Klamotten. Auf die Tochter mag das zutreffen, der Sohn hat nach meiner Erinnerung aber dasselbe karierte Hemd an wie zu Beginn von Inception. Außerdem trägt Leonardo DiCaprio alias Cobb am Schluss keinen Ehering – was allerdings auch ein Filmfehler sein kann. Davon abgesehen ist Inception natürlich ein Film, der darauf ausgelegt ist, diskutiert und mehr als einmal gesehen zu werden.

Noch eine Idee zum Kreisel: Der Kreisel ist nicht Cobbs Totem, sondern der seiner Frau Mal. Ob der Kreisel tatsächlich irgendwann umkippt, ist für das Verständnis des Films also wurscht. Vermutlich ist der Kreisel bloß eine Inception von Regisseur Christopher Nolan in die Gehirne der Zuschauer, die glauben, anhand des Kreisels herausfinden zu können, ob das Ende des Films Realität ist oder ein Traum. Am Ende des Abspanns soll man übrigens hören, dass der Kreisel vom Tisch fällt – da hatte ich das Kino allerdings schon verlassen.

Die Liste der Filmfehler und Ungereimtheiten von Inception in der englischen Internet Movie Database.

Kaufbefehl: Inception auf Blu-ray oder DVD bei Amazon.

53 Gedanken zu „Inception? Ein Traum! Von Anfang bis Ende.“

  1. Die Handlung des Films ist gut durchkomponiert und in sich stimmig, natürlich erfordert sie, und das ist leider ungewöhnlich für die meisten Filme, das der Zuschauer nicht das Hirn abschaltet beim gucken.

    Die Goofs auf imdb betreffen übrigens keine Logikfehler des Drehbuchs, sondern kleine Continuity-Fehler die beim Dreh passiert, z.B. ein Haar das in einer Szene auf der Schulter ist, in der nächste nicht dann wieder schon. Das passiert wenn eine Szene an mehreren Tagen aufgenommen wird und die Endszene dann zusammengeschneidet wird.

    Solche Goofs fallen natürlich bei einem Film bei dem man sich auf die Handlung konzentrieren muss noch mehr auf als bei einem Hirnabschalt-Blockbuster a la Transformers oder Predators.

  2. …außerdem stimmen manche Sachen in der Goof-Liste auch nicht unbedingt.

    (Wer den Film noch nicht angeschaut hat, sollte vielleicht jetzt nicht weiterlesen)

    Zum Beispiel die Sache mit dem Aufwachen. Man weiß ja nur, dass Cobb 20 Minuten vor Landung aufwacht, die anderen können schon früher wach sein, er war ja wohl länger unten. Auch der Zugselbstmord, wer sagt denn, dass sie nur einmal da unten rumexperimentiert haben …

  3. alleine schon wegen diesen diskussionen und das man sich gedanken um den film macht finde ich den film echt gut…..bzw sehr gut!!!!!

    hab ich nun bis 6 uhr morgens geschaut und lese noch immer kommentare weil ich paar meinungen zum letzten kreisel wissen wollte

  4. Ich finde das ist eine richtig gute Mischung von Shutter’s Island, Matrix und Wächter der Nacht. Einen so guten Film habe ich schon lange nicht gesehen und es ist endlich mal ein Nachdenk-Film, der mehrmals angeschaut werden muss, wie z.B. auch Matrix.
    Die Story ist ausgefeilt und mit viel Konzentration habe ich sie auch beim ersten Mal relativ gut verstanden. Das gesamte Kino hat ein enttäuschtes „Ooooh!“ von sich gegeben bei der Schlussszene, da die Entscheidung ob die Handlung in der Realität oder im Traum spielt nicht klar wird – ganz plötzlich kommt der Abspann. Ich bin auch der Meinung, dass es die Realität gewesen sein muss. Der Kreisel hat nämlich angefangen zu wackeln. Was aber dennoch fraglich ist: Als er ihn in Bewegung gesetzt hatte, drehte sich dieser in kleinen Kreisbahnen. In der Schlussszene aber drehte er sich auf einem Punkt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das realistisch ist. Was meint ihr?

  5. Achtung, Spoiler:

    Wie oben schon erwähnt spielt der Kreisel eigentlich keine große Rolle für Cobb, da er nicht ihm gehört sondern seiner Frau. Und wie im Film erwähnt wird sollte man seinen Totem nicht aus der Hand geben um die Einzigartigkeit zu behalten, nur man selber weiß dann ob es für einen real ist oder ein Traum. Es hat für Cobb also keine Relevanz ob der Kreisel sich dreht oder eben umfällt.

  6. hey leute, ich hätte da auch mal so die eine oder andere frage zu inception. also erstmal vorneweg, ich war echt begeistert von dem film! super gemachtm super schauspieler, super story! da kommen wir aber auch schon zu meinem kleinen problem…mir wurde bereits bevor ich den film gesehen habe gesagt, ich soll die ersten 10 minuten besonders aufpassen, sie wären sehr wichtig für den film. also tat ich dies auch, aber leider kann ich den anfang absolut nicht einordnen geschweigedenn interpretieren. ich verstehe den zusammenhang einfach nicht. der anfang wiederholt sich ja am ende, aber was sollte nun dieser anfang bewirken? kann mich da vielleicht jemand aufklären? ich wäre euch sehr dankbar, da mir bisher niemand weiterhelfen konnte 🙁

  7. Die Szene ist halt eine Vorschau auf das, was kommt. Um die Neugierde der Zuschauer zu wecken. Komplett begriffen habe ich den Film aber selbst noch nicht.

  8. Ich glaube es ist nicht wichtig zu wissen, ob Cobb sich am Ende in einer Traum- oder Realwelt befindet. Für das Verständnis des Films scheint mir eine Unsicherheit wichtiger zu sein. Ich erkenne im Film ein bekanntes Thema, wie in Dark City, Matrix, … weiterverarbeitet; ohne dabei zu weltverschwörerisch zu wirken.
    Mit dem Gedanken an die „wahre“ Wirklichkeit haben sich mit Sicherheit schon einige beschäftigt, so wie die Inceptors im Film sich mit den Träumen beschäftigen. Dadurch erweitert sich ihr Horizont, was heißen soll sie lernen etwas über andere Menschen, ihrer Natur über den Menschen im Allgemeinen und letztlich erfahren sie etwas über sich selbst.
    So hat Cobb seine Fertigkeiten erlernt, die ihn schließlich dazu befähigten den Gedanken und den Glauben an die Irreale Welt in seiner Frau einzunisten. Er kehrt den Gedanken um und aus der scheinbar sicheren Welt wird die Einbildung. Mit den ganzen dazu verbundenen Gefühlen. Sicherheit, Gewissheit – Zweifel.
    Ich denke analog dazu kann man Fischers Verhältnis zu seinem Vater sehen. Er glaubte, in der „realen“ Welt, sein Vater sei von ihm enttäuscht gewesen. In der Traumwelt wird ihm das Gegenteil eingepflanzt. Aus seiner Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe fruchtet in ihm der Gedanke, dem Wunsch des Vaters zu folgen und den Konzern aufzulösen. Etwas eigenes auf die Beine zu stellen etc…
    Ich denke der Macher dieses Films will uns klar machen, wie wenig sicher wir uns mit unserer Vorstellung von Realität sein können, dass ein großer Teil von dem was wir für real halten in unseren Köpfen entsteht.
    Im Anfang des Filmes, der auch das Ende einleitet sehe ich in Verbindung mit den letztem Wort des alten Fischers die Verneigung des Regisseurs vor „Citizien Kane“

  9. Also so esoterisch und tiefschürfend ist der Film aber wirklich nicht, wie hier oft geschrieben wird. Er ist super, aber ist und bleibt ein Action-/SciFi-Thriller mit einer klaren Handlung, die allerdings (manchmal sicher verständnisbedingt) einige Interpretationsspielräume bietet.

    Ich hab ab hier mal so ca. 20 Fragen beantwortet und meine Sicht auf den Film beschrieben.

    http://3toastbrot.wordpress.co.....omment-223

  10. Hey, der Film war gut, die Schauspieler sehr gut (erstaunlich, wie aus einem nervigen Geaorge in Roseanne, der DJ in den Wahnsinn treibt, nicht zuetzt Dan, ein so adretter Arthur wird…;-)).
    Aber die oben genannte Frage zum Auftauchen der doppelten Szene mit dem uralten Saito anfangs und am Ende ist noch immer nicht geklärt. Dies ist mit ein Grund, warum ich glaube, dass wir uns die ganze Zeit über in Cobbs Traumwelt bewegen und die Realität nicht kennen, allenfalls mutmaßen können, was fort geschieht.
    Was ich auch sehr seltsam fand, und warum ich auf jeden Fall davon ausgehe, dass wir „mtträumen“ ist die Verfolgungsjagd, als Cobb sein neues Team zusammenstellt und in dieser Stadt im Orient vor irgendwelchen Verfolgern flieht, die ihn töten wollen. DIese fand ich zu phantastisch, v.a. als er sich zwischen diesen Häusern durchquetscht und plötzlich durchpasst. Hier scheint er zu manipulieren, was in der Realität nicht ginge. V.a. wirt diese Verfolgung etwas weit hergeholt. Eine wirkliche Erklärung hierfür gibt es nicht, angeblich hat er Feinde aufgrund anderer Aufträge. Aber warum jagen Sie ihn nicht ständig in der Realtität? Z.B. als er in L.A. ankommt und in sein Haus kehrt, müsste er ständig fürchten von diesen verfolgt zu werden. Dies wird aber nie wieder theamtisiert. Aber gerade Verfolgungen sind doch häufiges Traumthema (soll angeblich für schlechtes Gewissen stehen). Ich meine, wer kennt Verfolgungsthemen in eigenen Träumen nicht?
    Seine gesamte Welt ist doch eher phantanstsich, oder? Selbst wenn es in einer anderen Zeit spielt, als der Unseren, wo eine solche Technologie entwickelt wurde. Nee, die Kinder am Ende stehen dafür, dass er sich selbst überlistet hat (zumal ihn sein Totem nicht mehr interessiert, er also bewusst in Kauf nimmt sich zu belügen, weil die Belohnung ihm so kostbar ist) und mögliche äußere EInflüsse (z.B. von seiner Frau, die Ihn wekcen möchte) erfolgreich abwehrt.
    Man kann fast alles am Film erklären, aber nicht den alten Saito bzw. der doppelte Szene als eine der ersten und eine der letzten Szenen.

  11. Vielleicht war sein Plan auch einfach von Anfang an in der untersten Traumstufe zu sein damit er dort für sehr lange Zeit seine heile Welt mit seiner Familie leben kann. Am Ende befreit er sich ja vor dem „Kick“, das Wasser aus dem Auto wo er ertrinken müsste weil er noch schläft und im Traum lässt er sich nicht untergehen sondern schwimmt an Land zu dem Japaner. Und die anderen brauchte er weil er nicht alleine in so eine tiefe Traumstufe kommen würde. Das war so mein Gedanke.

  12. Hallo Anonymus,
    Deinen Kommentar verstehe ich leider nicht. Ich denke nicht, dass die unterste Ebene (Limbus) sein Ziel war, er beteuert ja, dass er sich und siene Frau daraus befreien wollte. Außerdem will er von Anfang an auf die oberste Ebene, wo er auf seine Kinder trifft, aber nicht mehr auf seine Frau, zumindest handelt der ganze Film davon.
    Die angebliche Realität ist mir zu surreal, um nicht an einen Traum zu glauben!

  13. Was habt ihr denn alle. So kompliziert ist der Film doch gar nicht.
    Ja, es ist nicht sein Totem, aber trotzdem ist die letzte Scene ausschlaggebend. Beim Totem geht es schließlich nur um die Optik bzw. um das Verhalten eines Gegenstandes, dass man nur selbst kennt, um zwischen Traum und Realität unterscheiden zu können. (da es eh beide kennen und seine Frau schon lange tot ist, spielt es keine Rolle dass es nicht ihm gehört)
    Da der sich am Ende immer weiter dreht (meines wissens nach) kann es gar nicht die Realität sein. (=>Physik: ein perpetuum mobile gibt es nicht!)
    Er ist halt im Limbus gefangen. Ariadne hatte ihn doch kurz davor noch gewarnt und Arthur meinte auch nur das es nicht schaffen würde.
    Mit seiner Frau hat er endlich innerlich und gedanklich (seine Erinnerungen) abgeschlossen. Somit fühlt er sich frei und real. Da er aber immer noch träumt würde ihn nur der Tod befreien können. (wie bei seiner Frau)
    Mich irretiert nur das hohe Alter von Saito, als Cobb sich am Ende noch mal an das Erlebnis vom Anfang des Films erinnert und versucht sich selbst darüber klar zu werden ob er noch träumt. Das könnte aber auch daran liegen da Saito schon vor Cobb im Limbus war und durch die hohen Zeitdifferenzen der einzelnen Ebenen sehr sehr viel mehr Zeit vergangen ist.
    Als Cobb am Ende noch in die Gesichter seiner Kinder schaut (was er vorher im Traum strikt ablehnte) und sein Totem ihn nicht mehr interessiert wird endgültig klar, dass er sich mit der Traum „Realität“ abgefunden hat.
    Denn ohne die Macht und den Einfluss von Saito (wenn er es überhaupt wirklich gekonnt hätte und nicht nur als Druckmittel versprach) hätte er eh nie wieder zu seinen Kindern zurück kehren können.

  14. Super Film.
    Ich stelle mir, nach der Zeichnung, die ich beigefügt habe folgendes vor:
    1. Flieger – Realität
    2. Im Traum von Yusuf (Saito wird von Kugel getroffen)
    3. Im Traum von Arthur (Saito wird mittransferiert)
    4. Im Traum von Eames (Saito stirbt erst hier und deswegen wird von hier erst in Limbo transferiert (Zeit vergeht, wird auch alt u.s.w.)). Hier schließen Cobb und Ariadne das Gerät an und gehen in Traum von Cobb ein. Gleichzeitig wird Fischer an dem Defibrillator (Schockgeber) angeschloßen und sein Herz bekommt Impuls, so die (Cobb und Ariande) ihn lebend im Traum von Cobb wiederfinden. (Mal ist immer in seinem Unterbewustsein – findet Mal / findet auch Fischer)
    5. Cobb wird im Level 1 ertrinken im Van und somit erwacht in Limbo bei Saito.
    Was sagt ihr dazu?

  15. also saito stirbt definitiv nachdem cobb und ariadne in die unterste ebene bzw limbus gehen. weil erst fischer stirbt nachdem er von mal erschossen wird, dann entscheiden sich cobb und ariadne zu folgen und ihn zurückzuholen. saito ist noch am leben und soll eames helfen die security vom leib zu halten bis er die bomben legt. und erst dann stirbt er während des kampfes. deswegen muss es einen anderen grund geben wieso saito so alt geworden ist und cobb nicht (oder filmfehler??). und noch eine sache was mich glauben lässt dass der ganze film ein traum ist. wenn cobb bei mal eine inception durchgeführt hat, müssen beide ja sehr tief drin gewesen sein (bzw wird ja mehrmals von ihm und den anderen gesagt dass sie im limbus waren 50 jahre ca). wenn die sich dort von einem zug haben überfahren lassen, und somit gestorben sind, müssten sie ja nur ein level drüber aufwachen.das wäre ja aber nicht die realität. dh. cobb ist definitiv im traum. und mal hat sich dann noch einmal umgebracht und ist ein level drüber aber das muss dann nicht unbedingt die realität sein sondern kann wieder ein level drüber sein.aber so oder so könnte sie ihn dann aufwecken es sei denn sie haben sich stark betäubt. in dem falle wäre mal wieder im limbus weil sie nicht aufwachen kann also wieder eine stufe drunter. das würde dann auch erklären wieso cobb sie dort trifft weil sie dort gefangen ist (also wenn cobb in seinem traum träumt geht er ja sozusagen eine stufe runter und sieht sie dann halt in seinem traumtraum). alles kompliziert was haltet ihr von dem ansatz?

  16. Der Vermutung des Autors entsprechend, bzgl. dass man am Ende des Films den Kreisel fallen hört wage ich mich zu erinnern, dass am Ende des Abspanns als „Inception“ nochmnal groß dasteht, ein Geräusch ertönt, welches wie ein Umfallen des Kreisels klingt.

  17. ich hab bis zum abspann geguckt und auf ein zeichen wegen des kreisels gewartet. un da war DEFINITIV nichts zu sehen oder hören. also man weiß nicht, ob der kreisel aufgehört hatte sich zu drehen. er sah nur am ende etwas wackelig aus.

  18. Danke für die Info! Ich habe allerdings auch irgendwo von einem Kino gelesen, in dem der Film schon vorzeitig gestoppt wurde, nämlich als Cobbs am Flughafen eintrifft. Die Schlussszene mit Kindern und Kreisel und der komplette Abspann wurden den Zuschauern dort vorenthalten. Die müssen sich ja vielleicht erst mal gewundert haben. 🙂

  19. wenn einem schon in den ersten zeilen auffällt das dem schreiber des artikels der intellekt fehlt um in so nem film halbwegs durchzusteigen, ist der artikel völlig nutzlos.

  20. Wenn etwas komplett nutzlos ist, dann ist das dein kindischer Kommentar. Andere Kommentare haben mir zum besseren Verständnis des Films sehr geholfen.

  21. Hallo,

    eines vorneweg: der Film ist genial, so auch Memento vom gleichen Drehbuchautor. Es soll mitnichten beleidigend wirken, allerdings ist
    mir bei vielen Kommentaren schleierhaft, wie man den Film so miss-
    verstehen kann, bzw. ihn während des Schauens im Groben und Ganzen überhaupt nicht verstehen kann.

    Die Handlung an sich ist eigentlich völlig klar und wurde schon zur Genüge aufgeführt. Mir selbst stellten sich natürlich auch einige Fragen, die aber eher, so denke ich, als Interpretationsspielraum vom Autor gedacht sind,
    als dass sie zum Grundverständnis des Filmes gehören würden:

    -Warum wird in der ersten Szene eine Vorschau präsentiert?
    -Geschieht etwa alles nur im Traum (oder gegebenenfalls der Schluss)?
    Hierzu müsste ich den Film noch einmal schauen, um zu sehen, ob irgendwann der Kreisel umfällt. Dann wäre man sich sicher, dass zumindest dieser Teil noch in der Realität abspielt.

    (Ich denke nicht, dass der Kreisel nur für Mal als Realitätsmerkmal gestimmt hat, wie ich auch als Argument las. Im Ganzen Film wird es so dargestellt, als ob Leonardo anhand des Kreisels seine Realität erkennt, was der Drehbuchautor ja auch zum spannenden Teil der letzten Szene verwendet. Das alles wäre ja ein reiner Witz mit dem Kreisel, würde dieser nur für Mal gelten.)

    Ob der grösste Teil des Filmes (der ganze sogar, wenn der Kreisel nie fällt) und besonders der Schluss des Filmes Traum ist, weiss ich schlichtweg nicht und denke das ist so beabsichtigt. Ich habe viele Argumente die dafür und dagegen sprechen (z.B. pro: Flughafenpersonal = Bekannte Personen aus den Träumen, Kreisel fällt nicht und vorallem, was mir aufgefallen ist: Als er in das Haus tritt, sind seine Kinder genauso dort, wie schon immer in den Träumen…etc. (Von wegen das seien andere Darsteller @imdb, vorher sah man ja nie ihre Gesichter, woher will man das also wissen oO? contra: Kreisel zeigt Anzeichen des Falles & Geräusch, Story würde weniger Fragen aufwerfen 😉 und noch andere). Eigentlich spricht mehr dafür, dass es ein Traum ist, aber man kann das andere eben nicht ganz ausschliessen,
    genau dies hat der Drehbuchautor gewollt, so denke ich.
    !!Weder einen eindeutigen Beweis für, noch gegen die Realität / den Traum!!

    -wie funktioniert die Inception, die Cobb in seine Frau einpflanzt?
    das habe ich tatsächlich nicht ganz verstanden, ist aber auch nicht so wichtig so lange man weiss:
    Nach seiner eigenen Erklärung hat sie jedenfalls zu gut funktioniert. Er
    hat ihr den gezwungenermassen den Gedanken eingepflanzt, dass sie in einem Traum ist (was auch stimmt! sie jedoch mittlerweile leugnete,
    was mit dem wegschliessen ihres Totems aufgezeigt wird). Leider war sie immer noch der Meinung, sie sei in einem Traum, als sie dann aufgewacht ist und brachte sich nochmal um.
    Das Argument er habe ihr den Gedanken eingepflanzt, dass der Kreisel
    drehen müsse, damit die Realität sei, und dann fiel der Kreisel um, scheint mir etwas komisch, zumal ich mich nicht mehr daran erinnern kann, dass der Kreisel im Limbus umfiel. Wenn das also gerade noch
    jemand richtig erklären kann, wäre ich froh 😉

    Nebst diesen Fragen kommt mir gerade keine mehr in den Sinn, die
    sich nicht durch den Film selbst aufklären würde.

    Gruss Andreas

  22. Der Kreisel fällt tatsächlich, kann mich an eine Szene in der Werkstatt erinnern, somit ist dies kein Traum.
    Dass das Totem nur für Mal gelten soll, ist Blödsinn!
    Die Idee des Totems ist lediglich die, einen Gegenstand zu haben, den man genau kennt, das einem niemand eine Traumwelt vorgaukeln kann.
    Wäre Cobb also so dumm, ein Totem zu wählen, dass ihm in Sachen
    Realitätsbezug genau nichts bringt? wohl kaum!

    Habe die Erklärung für die Inception in Mal anderweitig gefunden,
    und gemerkt, dass mir selbiges beim Film in derselben Weise
    logisch eingeleuchtet hat:

    Zitat von Hanfman (yiya-Forum):
    Im Safe seiner Frau liegt der Kreisel, sie hat ihn dort als ihr Totem weggeschlossen (da kein anderer das ja kennen darf). Er dringt in ihren Verstand ein und dreht den. Dieser fällt auch nicht um, so dass sie feststellt, dass dies nicht die Realität ist. Da der Kreisel sich jedoch in ihrem Verstand immer noch dreht als sie aufwacht, bringt sie sich erneut um, um aufzuwachen. Steht halt für die Idee, die hinter diesen Totems steht und wofür die stehen, wenn sie nicht umfallen.

    So sehe ich das auch.

    Gruss Andreas

  23. „Vermutlich ist der Kreisel bloß eine Inception von Regisseur Christopher Nolan in die Gehirne der Zuschauer, die glauben, anhand des Kreisels herausfinden zu können, ob das Ende des Films Realität ist oder ein Traum“ Genial! 😀

  24. Hallo,

    ich habe mir den Film angeschaut und ihn erst mal gar nicht verstanden. Wie Ihr sicherlich alle wisst, lässt einen der Film nicht mehr los und so habe ich mir die DVD ausgeliehen und nochmal angeschaut. Der Film beflügelt das Gehirn und somit glaube ich nicht, dass meine Idee nicht zwangsläufig „die Erklärung“ sein muss. So: Eine zentrale Frage und somit auch der Grund der Totems ist die ob man sich in der Realität oder im Traum befindet. Ein weiterer Hinweis ist als die neue junge Architektin ausgebildet wird, WAS charrakteristisch für Traumwelten ist, und WIE man erkennt in welcher Traumwelt man sich befindet, wer ist der Träumer? in welchem Unterbewusstsein spielt sich das ganze Schauspiel ab? Meines Erachtens spielt der Film die komplette Länge im Unterbewusstsein von Mal. Es ist ihr Traum, sie impliziert im Prinzip alle Gedanken. Es ist ihr Totem, sie greift in die Handlungen ein. Mal möchte Cobb zurückholen. Sie erzählt ihm die ganze Zeit die Wahrheit, aber Cobb kann nicht mehr unterscheiden zwischen Realität und dem Traum. Das Ende ist, dass er durch den Flughafen läuft und von allen angeschaut wird, (wichtig – siehe Unterweisung von Ellen Paige “ Warum schauen mich alle an“ ), er befindet sich auch jetzt wieder in einer von Mal Traumwelten. Der Kreisel muss sich demnach weiterdrehen, alles andere wäre unlogisch gewesen. Fazit, was ist eigentlich die Realität und aus welcher Sichtweise sehen wir sie. Man konzentriert sich auf die Traumebenen, die Kicks, die Menschen und einen sagenhaften Leo aber nimmt gar nicht mehr Mal´s Auftritte so richtig war. Sie wirkt, wenn auch beabsichtigt wie ein Störfaktor in den Träumen. Wenn man den Film nochmal anschaut und bewusst daran denkt, dass die komplette Handlung der Hilfsversuch von Mal ist Cobb zurückzuholen ergibt alles plötzlich seinen Sinn. Warum ist der Chinese am Ende so alt? Warum hat er das Totem von Mal und nicht sein Eigenes? Was ist der eigentliche Sinn der Aktion? Fischer? Eine Inception – aber wer bekam und bekommt sie eigentlich?????????:-) Viel Spaß beim Grübeln

    Steffi

  25. Wie schon gesagt, muss man das Hirn im komplettenn Film benutzen. Mir ist aufgefallen, dass die letzten Flme von Leonardo Di Cabrio auch sehr kompliziert sind und zum Nachdenken anregen (siehe Shutter Island). Aber das tut hier nicht zu Sache.

    Ich persönlich kann auch nicht sagen, ob sich die ganze Story in der Traumwelt oder im Real Life abspielt. Dazu müsste ich den Film nochmals schauen. Ich weiß aber, dass der Film echt gut gelungen ist. Ich finde das ist eines der besten Filme, die ich je gesehen habe.
    Er ist spannend und regt zum überlegen an. Das finde ich sehr gut. (Wär ein guter Film für den Deutschunterricht – kann man gute Interpretationen schreiben. :-D)

    Paul

  26. Aaalso so wie ich es verstanden habe war der Sinn der ganzen Sache, dass Saito ja im Traum gestorben war,was natürlich ausgelöst hatt das Saito im Limbus war und nach dem aufwachen sich nicht mehr an die Abmachung erinnert hätte damit Cobbs nach Hause kommt nach Amerika.
    Also musste er quasi wahrscheindlich durch den Tod im Auto(Als er quasi im Wasser ertrinkt) selber in den Limbus um Saito aufzuklären das dies nur ein Traum ist.Der Grund weshalb Saito so alt ist, ist der das er erstens früher als Cobbs gestorben ist und zweitens in der 3. Traumebene.Cobbs ist in der ersten Traumebene gestorben also ist Saito 50 Jahre älter.
    Mein Gott bin ich intelligent;)

  27. Der Anfang von Inception weist doch deutlich auf den Ausgang der Geschichte hin. Saito und Cobbs bleiben im Limbus. Die Anfangsszene spielt im Limbus, wie man spätestens nach dem 2. mal erkennt und Saito sagte zu Cobbs er habe den Kreisel schonmal vor langer langer zeit gesehen. Am besten Schaut euch mal den Film ab dem Augenblick, wo sie in der ersten Traumphase von Saito sind an und nach dem ende erst den Anfang.

  28. Hallo…

    Also, ich habe mir den Film 2x hintereinander beim Maxdome angeschaut, weil ich das 1x nicht so ganz verstanden habe, ob sich die Handlung in den Träumen von Cobb abspielt oder nicht. Und ich bin der Meinung, dass seine Frau Mal versucht hat, ihn aus seinen Träumen zu holen und nicht er sie, er hat ja angesprochen, dass er tiefer gehen wollte und vielleicht ist er nicht aus seinen Träumen erwacht. Er hat seine eigene Welt erschaffen, er hat die Menschen in seinem Traum erschaffen und lebte sein Leben in seinen Träumen. Seine Frau ist ja als erstes aufgewacht, (und bitte entschuldigt, vielleicht habe ich es übersehen) es wurde keine Szene gezeigt, dass er kurz danach auch aufgewacht ist. Und nachdem sich seine Frau auf diesem Gebiet ausgekannt hatte, konnte sie in seine Träume eindringen und ihn wieder in die Realität zu holen, denn warum wollte sie ihn töten bzw. verletzen und bei jedem Zusammentreffen, damit er aufwacht (meine Sicht der Dinge). Sie hat den Kreisel als ihren Gedanken eingesperrt, weil sie wieder in die Realität wollte. Dass man in dem sog. Limbus auch altern konnte, hat ja die Szene am Anfang und am Ende mit dem Japaner gezeigt. Von daher wieso können seine Kinder auch am Ende des Filmes nicht älter werden. Auch wen der Kreisel am Ende des Filmes umfällt, bedeutet es lange nicht, dass er sich in der Realität befindet. Der Kreisel soll meiner Meinung nach ein Symbol für den Gedanken an seine Realität sein. Ob diese Realität in seinen Träumen passiert oder in der Wirklichkeit, ist eine andere Frage.
    Der Film an sich ist sehr intelligent gemacht. Also nicht nur pures Action, sondern auch das gewisse „Etwas“ beinhaltet dieser Film, eigentlich so wie alle Filme von Christopher Nolan.
    Auf zur 3. Runde 🙂

  29. Das Problem mit diesen „Traum“-Filmen ist ja, dass sie genau wie Träume keine eindeutige Aussage haben. Man kann so viel darüber nachdenken wie man will, man wird keinen Schlussstrich ziehen können. Alles ist in Frage zu stellen und genau deshalb wird die größte Stärke des Films auch zu seiner größten Schwäche, weshalb Inception für mich auch leider eher nur mittelmaß war. Denn ob das oder jenes nun in der Realität stattfand oder nicht, ist schlichtweg nicht zu beantworten.
    Und da der Autor ja diese Traumphasen so wunderbar gestapelt hat, gehe ich ja mal stark davon aus, dass der ganze Film nicht einen Funken „Realtität“ in sich hatte.

  30. Also ich geb jetzt auch mal meinen Senf dazu:)
    Ich denke, dass es Absicht war, dass man nie richtig weiß, ob man sich nun in der Realität oder in einem Traum befindet bzw. nicht weiß, was überhaupt die Realität ist. Das Publikum wird quasi an der Nase herumgeführt. Einerseits kann man sich mit dem zufriedengeben, was das eigene Auge sieht oder man schaut hinter die „Fassade“.
    Ich persönlich finde den Film genial und mir gefallen einfach offene Enden, die einen zum Nachdenken anregen:D
    Die Frage, die man sich natürlich am Ende des Films stellt: Befindet sich Cobb nun in der Realität oder ist es nur ein Traum?
    Eigentlich würde vieles für die Realität sprechen, aber es sind im ganzen Film kleine „Hinweise“ versteckt, die z.B. auch das Gegenteil bedeuten könnten (das ganze ist meine persönl. Interpretation).
    Mir ist aufgefallen, dass man oft plötzlich in Szenen landet(nicht unbedingt bezogen auf die uns bewussten „Traumszenen“) ohne einen genauen Übergang gesehen zu haben.(was natürlich perfekt in den Film passt) Und wie Cobb selbst gesagt hat, kann man sich meistens nicht daran erinnern, wie man an einem Ort in einem Traum gelangt ist.
    Zudem fängt der Film schon in einem Traum an und geht dann im selben Raum in einen „anderen Traum“ über. Anfangs war ich verwirrt, weil man sich im gleichen Raum befunden hat. Am Ende fragt man sich auch, ob das alles irgendwie eine Erinnerung an die Ereignisse war (?). Eigentlich weiß man also nicht, ob man sich in der Realität befindet.
    Außerdem verarbeitet man bekanntlich in Träume z.B. das, was man am Tag erlebt hat. Vielleicht befindet man sich wirklich in einem Traum vermischt aus Ereignissen aus Cobbs Vergangenheit. Was ich mich allerdings Frage:
    Wie ist Cobb an den Strand gespült worden? Was ist passiert, nachdem Ariadne sich den „Kick“ gegeben hat? Es ist wieder, wie in einem Traum, man weiß nicht, wie man da hingekommen ist und Cobb scheint ja am Ende des Films selbst nicht mehr ganz genau zu wissen, was er von Saito wollte. die Frage ist halt, was dazwischen passiert ist. Das ganze wirkt für mich, als sei da ein bewusste Lücke gelassen worden, denn als ich die Szene sah, dachte ich nur: Da fehlt doch irgendwie was… Zum Schluss: Keine Ahnung wie lange Cobb von zu Hause weg war, aber ich finde es schon seltsam, dass seine Kinder genau so aussehen, wie aus seiner Erinnerung.(Also doch ein Traum?)
    Zudem Frage ich mich, ob die anderen Personen wirklich real sind. Was mich auch noch verwirrt: Warum ist Cobb, als er aufwacht nicht an dieses Gerät angeschlossen (und Saito auch)… kommt mir doch irgendwie seltsam vor. Haben die drauf gewartet, dass er von alleine aufwacht? Oder liegt das daran, dass sie nicht mehr im Traum von diesem Typ sind, aber ohne das Gerät könnten sie doch gar nicht im Traum von jemand anderem sein, bzw. im welchen Kopf befinden sich Cobb und Saito überhaupt. Da kann ja ohne das Ding keine „magische“ Verbindung sein, oder?

  31. Ich habe mir den Film inzwischen 5 mal angeschaut und inzwischen glaube ich, das Christopher Nolan es beabsichtigt hatte, das man nicht genau weiß, ob Cob nun in der Realität oder im Traum ist. Man kann viele Argumente, die man für die Ansicht hat, das er im Traum ist, auch abwandeln für Argumente, das er in der Realität ist.. Z.B. der Kreisel, der am Ende schlingert- er könnte sich auch noch mal fangen, was auch (glaub ich) da passiert ist, wo Cobb ihn im safe dreht. Da schlingert er zuerst ganz leicht und dreht sich danach. Auch das er im Flugzeug aufwacht, es schauen ihn alle an, aber keiner redet wiederum mit ihm. Allerdings spricht das Flugpersonal zu ihm, und auch der Mann am Schalter des Flughafens. Und auch das sein Stiefvater (Miles) da ist, der vorher noch in Paris war. Aber Cobb hatte ihm ja gesagt, das dass sein letzter Auftrag sei und er danach zu seinen Kindern gehen könnte. Die Idee, dass alles nur ein einziger Traum Cobbs sein soll, finde ich iemlich aus der Luft gegriffen, denn dann hätte ja auch das Ende keine wirkliche Bedeutung mehr, dann würde es keinen Sinn machen, dass keiner aus seinem Team mehr mit ihm spricht. Und ich glaube, das hat Christopher Nolan absichtlich gemacht. Vielleicht war es ihm am Ende auch egal, was der Kreisel machen würde, da er endlich wieder seine Kinder sehen konnte.
    Kurz: Wahrscheinlich war der Film darauf ausgelegt, das man am Ende nicht sagen konnte ob Traum oder Realität. Ich fand den Film auf jeden Fall spitzenmäßig und auch die Schauspieler (vorallem Joseph gordon-Levitt-Arthur 😉 ).
    Rebecca

  32. Hallo nochmal,
    habe den Film mittlerweile mal auf DVD geschaut – also ich bleibe dabei, er versucht im Traum zu bleiben und Mal versucht ihn in die Realität zu holen, was er ständig durch Ausreden und unterstützende Traum-Charaktäre zu verhindern sucht.
    Die Kinder tragen am Ende übrigens dieselben Sachen, wie in seiner Erinnerung und wirken nicht größer – darauf habe ich extra geachtet.
    Und es bleibt dabei, wenn man kontinuierlich die Ebene, die Cobb für seine Realität hält, betrachtet, wirkt dies alles sehr surreal.
    Das einzige, was gegen diese Theorie spricht, ist, dass Mal nie in seiner Realität erscheint, tatsächlich immer nur in den unteren Traumebenen.
    Der Kreisel fällt nicht, bis zum Ende auch während des Abspanns nicht, hingegen fällt er einmal in einem Traum, also glaube ich nicht, dass der Kreisel überhaupt eine Aussage treffen kann. Und es stimmt, es war Mals Gegenstand, nicht seiner.
    Vielleicht lüftet Nolan irgendwann sein Geheimnis.
    Allerdings sind seine Filme, obgleich sehr genial, nicht ganz Fehlerfrei – so sind in Memento (den ich für wesentlich gelungener halte als Inception) auch kleinere Widersprüche.
    Allerdings stimmt es, dass die Szenen mit dem alten Seito (nicht Saito) Sinn machen, alles zwischendurch eine Rückblende darstellt.

  33. Die Film spielt am Ende in der Realität, weil sie nach den Abenteuern in den „Traum-Ebenen“ wieder auf der selben ‚Ebene‘ sind wie am Anfang und da ist der Ring schon einmal umgefallen. 🙂

  34. Hey, nachdem ich nun endlich Zeit hatte, den Film mal in Ruhe auf DVD zu schauen, möchte ich noch etwas hinzufügen, eine Frage, die immer wieder diskutiert im Zusammenhang mit der Frage, ob er wach ist oder nicht, ob der Kreseil am Ende fällt oder nicht?
    Es ist total egal. weil das Totem nur hilft zu erkennen, ob man im Traum eines ANDEREN ist. Ob man in einem eigenen Traum ist, kann es nicht beantworten. Allerdings geht Ariadne davon aus, dass es sich um einen Hinweis über Realität oder Traum handelt.
    Auch kann der Kreisel nicht mehr funktionieren, weil Seito ihn anfasst (sein Totem darf man nicht aus der Hand geben). Ab diesem Zeitpunkt dürfte der Zweck des Kreisels vereitelt sein.
    Außerem war es Mals Totem, in ihrem Traum hat er sich immer weiter gedreht, nicht in seinen.
    Was ich nicht genau verstehe ist die Unterhaltung zwischen Cobb und seinem (Schwieder)Vater in der Sorbonne. Er gibt an er könne nicht mehr konstruieren, weil Mal (oder sein schlechtes Gewissen, wie Ariadne erklärt) ihn nicht lasse. Daraufhin wird der Schwiegervater ernst und sagt ihm, er solle in die Realität zurückkehren, woraufhin er von den Kindern spricht.

    Und noch etwas, woher weiß Cobb im Limbus, als Ariadne Mal angeschossen hat und „Kilian“ vom Balkon gestürzt hat, dass Seito mittlerweile tot ist? Dies geschieht auf einer höheren Ebene NACHDEM Cobb dort eingeschlafen ist. Er begründet sein Verweile im Limbus ihr gegenüber damit, dass er Seito suchen möchte.
    Die Zeiten stimmen auch nicht immder überein. Und warum hören die Leute das Lied in der 3. Traumebene, das auf der 1. Traumebene, also mit einem anderen Zeitfluss nicht verlangsamt, sondern in Echtzeit (zwischendurch kann man die Musik mal hören, im normalen Tempo).

  35. Ich finde den Beschrieb nicht in allen Teilen gut. Zeitweise frage ich mich, ob sich da jemand wichtig machen wollte…?
    (…um Träume und wie man sie konstruiert, ausstaffiert, manipuliert, infiltriert..) *LOL*

    Etwas mehr Nüchternheit und Bescheidenheit würde dem Bericht gut tun. Zudem ist es für mich unverständlich, wie ein „Filmkritiker“ vor dem Abspann aus dem Kino gehen kann. So wird zum Schluss sogar noch ein Gerücht beschrieben…

  36. Wie schon von vielen Leuten gemutmaßt, so finde ich die Interpretation am plausibelsten, in der Cobb von Anfang bis Ende träumt. Der Dialog in Frankreich mit seinem Vater gibt Aufschluss, indem er Cobb auffordert Mal los zulassen und in die Realität zurückzukehren. Es gibt mehrere ähnlicher Dialoge und Szenen, die darauf hinweisen. Würde im Übrigen auch bedeuten, dass Mal durch den „Selbstmord“ in die Realität gelangte, und Cobb derjenige ist, der noch träumt.

    Im Grunde lässt sich aber auch diese Interpretation anzweifeln. Wo von man aber relativ sicher ausgehen kann ist, dass Cobb am Ende träumt: Alles läuft in Zeitlupe, im Flugzeug spricht keiner mehr mit ihm, der Vater wartet schon (wundersamerweise) auf ihn am Flughafen, Kinder sind nicht gealtert etc. ich finde, das ist schon beim ersten Mal Sehen relativ klar.

  37. in einem oder zwei kommentaren stand drinne das cobb nie in der realität war und das der kreisel dem entsprechend nie umgefallen sein soll. das stimmt aber nicht den der kreisel ist in eine zene umgefallen. ich fand den film klasse. trotzdem bin ich irgendwie irritiert wegen den ganzen kommentaren . ich weis eigentlich nicht mehr wirklich was phase ist.

  38. „Den größten Lacher im Kino erntete dann auch ein Satz von Ellen Page alias Ariadne, der ungefähr so lautete: “Einen Moment – um wessen Unterbewusstsein gehts jetzt gerade?” Spätestens von da an habe ich Logik Logik sein lassen und mich nur noch an den hübschen Bildern ergötzt.“

    Ich empfand diesen Satz “Einen Moment – um wessen Unterbewusstsein gehts jetzt gerade?” von Ariadne als den unnötigsten, unlustigsten, dümmsten Satz, da es absolut klar war, dass sie in Fishers Unterbewusstsein gehen werden. Der Plan, ihn gegen sein eigenes Unterbewusstsein auszuspielen, war ja bereits davor bekannt…

    Ich habe mich während ich den Film sah immer wieder gefragt, was zur Hölle so schwer an ihm zu verstehen ist. Er erklärt sich in fast allen Situationen anhand der Dialoge selbst… Alles wird erklärt und aufgetischt. Das einzige was fraglich bleibt, ist die Realitäts-bzw. Traumstufe des gesamten Geschehnisses. Allerdings ist auch hier klar, dass der Regisseur bewusst mehrere Interpretationen zuließ.

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