Iron Sky: Nazis auf dem Mond

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erzielte die Truppe um SS-Offizier Hans Kammler einen bedeutenden Durchbruch in der Erforschung von Anti-Schwerkraft. Die ersten Raumschiffe der Nazis starteten 1945 von einer geheimen Basis in der Antarktis, um auf der dunklen Seite des Mondes die Militärbasis „Schwarze Sonne“ zu errichten. Diese Basis diente dem Aufbau einer mächtigen Invasionsflotte, um die Erde zu erobern, wenn die Zeit reif dafür wäre. 2018 ist es soweit: Die Nazi-Invasion ist auf dem Weg und die Welt maschiert im Stechschritt dem Untergang entgegen.

Iron Sky (c) ironsky.net
Iron Sky (c) ironsky.net

Soweit die ausgelutschte Geschichte des Fanfilms Iron Sky, für den noch Mitstreiter und vor allen Dingen Geld gesucht werden. Das Budget beläuft sich auf schlappe 2.500.000 Euro.

Als kleiner Appetitanreger ist jetzt ein erster zweiter Promo-Trailer auf YouTube veröffentlicht worden.

Iron Sky: Nazis auf dem Mond

Tricktechnisch nicht ganz unambitioniert. Ich frage mich allerings, ob die Story für einen kompletten Film taugt. Hätte es nicht auch ein Computerspiel getan?

Iron Sky: Teaser Nummer 3

Nachschlag vom 12.02.2012:

Mittlerweile gibts einen deutschen Titel: Iron Sky – Wir kommen in Frieden. Kinostart ist Mittwoch, der 4. April 2012. Und den ersten offiziellen Kinotrailer gibts auch.

Iron Sky – Wir kommen in Frieden (Kinostart 04.04.2012)

http://www.youtube.com/watch?v=Py_IndUbcxc

Nachschlag:

Eine Diashow mit Fotos von der Premiere von Iron Sky am 5. April 2012 in Sulzbach gibts auf der Seite des Science Fiction Club Deutschland e. V.. Mit dabei: Regisseur Timo Vuorensola und die Schauspieler Götz Otto und Julia Dietze.

20 Gedanken zu „Iron Sky: Nazis auf dem Mond“

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    Lösung: (erforderlich) : Und ich habe Mathe studiert… 7

    IRON SKY wird ein echt geiler Film; Star Wreck ist es bereits!

  2. Rautataivas auf Finnisch – yeah, wird voll geiler Film… frag mich nur, wo er überall gezeigt wird – hierzulande in der Schweiz bestimmt nicht – da sind die Menschen einfach zu doof – total auf Mainstream – zu kotzen.
    Muss dann wohl in irgend ein Kellerkino nach Deutschland:)
    Finnland über alles!

  3. Na also irgendwie klingt die Story an sich ja mal gar nicht soooo schlecht. Fände die Vorstellung irgendwie lustig, wie ne Menge Braunhemden hinterm Mond hocken und auf das Jahr 2018 warten…
    Aber so ganz unter uns, als Mann im Mond kann ich ganz klar sagen, dass die Jungs dort NICHT sind 🙂
    Wahrscheinleich ein paar mal zu oft rechts abgebogen und am Ende auf der Sonne gelandet.

  4. Nazi-Filme gibt es ja inzwischen zahlreiche, ernste sowie sarkastische. Nun muss ich sagen, dass ich das Thema Leid bin, da es einfach immer das gleiche ist. Aber bei diesem Film ist das anders, denn es ist der erste Film in dem wirklich mal eine neue Idee drin vorkommt. Endlich mal ein Drehbuchautor der sich etwas Gedanken gemacht hat und kreativ war.

  5. Na da bekommt die Redewendung mit hinter den Mond wohnen, eine ganz andere Bedeutung. Wie Passend das gerade Nazis sich als Hinterweltler outen. Das ist doch Satire pur.

  6. Aus dem Setting könnte man so viel rausholen, und die verpacken das in eine Komödie… Geht’s noch? Das wäre Stoff für nen guten Actionfilm

  7. Bei Star Wreck haben die Macher gezeigt, dass sie einen solchen Film technisch umsetzen können. In den gängigen Filmen sind die Bösewichte doch mehr oder weniger Nazi-Kopien. Iron Sky gibt sich nicht mit billigen Kopien ab, hier gibt es noch die Original-Bösewichte! Und dass Typen, die diese Ideologie gut finden, irgendwo hinterm Mond leben müssen, ist doch bekannt. Da ist es nur konsequent, die Raum-Nazis auf die dunkle Seite des Mondes zu verfrachten. Eine herrlich krude Story!

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