Ja lebt denn der Alte Falter noch?

Wow, mein erster Blogpost im neuen Jahrzehnt! Nach fast drei Monaten Blogpause.

Wer Blogs für Online-Tagebücher hält anstatt für eine bequeme Art, googlefreundliche Homepages ins Netz zu stellen, könnte tatsächlich meinen, ich hätte das Zeitliche gesegnet. Aber für so einen religiösen Quatsch habe ich ja überhaupt nichts übrig.

Was mich ein Stück weit aus der Bahn geworfen und sprachlos gemacht hat, ist die Umstrukturierung meiner ehemaligen Wirkungsstätte nach Gutsherrenart.

Mein Abschied verlief zeitlich parallel mit der Trennung von Late-Night-Talker Conan O’Brien und dem Fernsehsender NBC und war ähnlich herzlich und wertschätzend. Auch die Höhe der Abfindung war beinah identisch: 33 Millionen US-Dollar bzw. anderthalb Jahresgehälter. Wobei die Betonung hier natürlich auf „bzw.“ liegt.

Ob und und in welcher Form ich das Erlebte verarbeite – z. B. als Mafiaroman (Arbeitstitel: Der Qualitätsmanager, Teil I bis III) oder in loser Folge als Blog-Artikel auf Alter Falter! – liegt zur Entscheidung bei meiner Rechtsabteilung.

In der Zwischenzeit schreibe ich fleißig Bewerbungen („Mann mit Tagesfreizeit sucht interessante Stellung“) und sortiere die Initiativ-Angebote.

Um weiteren Kondolenzschreiben vorzubeugen und die Frage aus dem Artikel-Titel zu beantworten: Ja, er lebt noch!

In diesem Sinne: Bis neulich!

15 Gedanken zu „Ja lebt denn der Alte Falter noch?“

  1. Hatte gestern genau dieses Thema.
    Besser finde ich: Momentan auf der Suche nach neuen Herausforderungen…
    wobei man „Suche“ auch noch positiver formulieren könnte…

    Trotzdem viel Erfolg!

  2. Ohe ohe, das Leben im Fluss und Wandel; toi toi toi und viele mobilisierbare Energiereserven, Stefan! Vielleicht auch eine gesunde Portion Vitamin A wie Ausdauer bis B wie Bummbumm 🙂

  3. Tja, würdest Du dich ein bisschen besser im Gaming-Sektor auskennen, würd ich Dich schon irgendwo unterbekommen. ;P

    Aber schön das Du mal wieder ein Blog-Lebenszeichen von Dir gibst. 🙂

  4. Umstrukturierungen sind wirklich eine dumme Sache. In meinem Bekanntenkreis sind auch viele dieser Maßnahme zum Opfer gefallen. Ein Bekannter von mir wurde erst gekündigt und dann bei besserer Auftragsgabe wieder geholt – natürlich nur mit Zeitvertrag. Ihm hat man bis Ende des Jahres in Aussicht gestellt, wieder fest übernommen zu werden, und kurz vor Weihnachten gab es dann die Absage mit dem Hinweis, er könne ja im März noch mal fragen, ob Arbeit da ist. Der Arbeitsmarkt macht es einem wirklich nicht leicht.

  5. Also falls Du zu dem Plan mit der losen Reihe von Blogartikeln zum Thema tendierst, würde ich dich aber herzlich bitten, den Blog noch nen Ticken mehr zu anonymisieren 😉

  6. na das wurde auch wieder zeit, das du was schreibst ^^
    Sobald ich wieder im lande bin und irgendwas ansteht werde ich dich natürlich anklingeln und dann gehen wir mal dezent einen zwitschern ;P

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