Kind, Kirche, Katastrophe: Das unmögliche SPD-Wahlplakat

Wirklich unglaublich, womit Werbeagenturen ihr Geld verdienen: Ein kleines blondes Mädchen mit einem Eis in der Hand kniet sich mit süßem Lächeln zur Kamera, hinter ihm steht – eher dümmlich grinsend – SPD-Politiker Frank Sauerzweig, die linke Hand in der Hosentasche, überragt von einem Kirchturm im Hintergrund.

Knips! Fertig ist das Fotomotiv für ein SPD-Wahlplakat. Jetzt darf der Texter ran: „Alles, was Spaß macht!“ schreibt er drüber. Und „Schöne Ferien wünschen Frank Sauerzweig und die Siegburger SPD“.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Zum Beispiel ein gewisser salamikakao: „Und die Kirche guckt zu. Wie immer.“ hinterlässt er als ironischen Kommentar zum Blog-Beitrag von Ninifaye, wo das Beweisfoto per Mausklick auch in höchster Auflösung von 1200 x 1600 Pixeln zu bewundern ist (zu bewundern war, der Artikel wurde mittlerweile gelöscht).

Ja, der SPD gehts dreckig. Aber dass sich das wahlkampfplakativ so kongenial umsetzen lässt, hätte ich vorher für unmöglich gehalten. Also klicket und staunet!

[via EYE SAID IT BEFORE]

7 Gedanken zu „Kind, Kirche, Katastrophe: Das unmögliche SPD-Wahlplakat“

  1. ‚Ay!

    Ist das nicht die Doppelkirche von Schwarz-Rheindorf?
    Der Politiker tut mir leid; von einem hirnlosen Medienproduzenten im wahrsten Sinne ‚zur Sau‘ gemacht und gestempelt zu werden, ist nie schön.

    Lieber Gruß
    Rata

  2. Oh man. Das ist zu gut. Ich komm aus dem lachen nicht mehr raus. Armes Deutschland *kaputtlach* Die Pose ist aber mehr als unglücklig und dann auch noch der Satz: Alles was Spaß macht. *prust*
    Oh ja. Deutschland geht immer mehr den Bach runter. Jetzt muss man sich schon aus Wahlplakaten was zum lachen ziehen.

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