Klonfleisch: Aus deutschen Labors frisch auf den Tisch

Na, heute mal wieder einen Klon gefrühstückt? Diese rhetorische Frage kann man sich demnächst wohl schenken, weil sie fleischgewordene Realität ist. Die EU-Agrarminister haben sich nämlich auf ein Zulassungsverfahren für Fleisch und Milch von Nachkommen geklonter Tiere geeinigt. (Quelle: taz)

Dass Klonen den natürlichen Selektionsmechanismus Survival of the Fittest ausschaltet, halte ich ein Stück weit für bedenklich. Man denke nur an Klonschaf Dolly, das erste Säugetier, das durch ein Klonverfahren erzeugt wurde und schwer erkrankt vorzeitig starb. (Quelle: Wikipedia) Ich frage mich, auf welchem Dönerspieß Dolly wohl gelandet ist?

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Vorteile: Kein Zuchtvieh mehr, das das Ozonloch aufpupst oder die Rheinwiesen vollscheißt.

Mal gucken, vielleicht werde ich ja doch noch irgendwann Vegetarier.

3 Gedanken zu „Klonfleisch: Aus deutschen Labors frisch auf den Tisch“

  1. Klonfleisch kann mich nicht mehr schockieren. Was wir in den letzten Jahren so alles angedreht bekommen haben, geht auf -passend zum Thema- keine Kuhhaut mehr.

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