NPD steckt in Finanzkrise: Muss der Staat zahlen?

Die NPD, ausgeschrieben: Nationaldemokratische Partei Deutschlands, steckt in einer Finanzkrise, weil die staatliche Parteienfinanzierung aufgrund von Bilanzierungsfehlern ausgesetzt wurde. Außerdem werden deswegen eventuell Strafzahlungen in Höhe von fast 2 Millionen Euro fällig.

Die Frage, die sich stellt, ist, ob die NPD eine systemrelevante Funktion in der bundesrepublikanischen Parteienlandschaft erfüllt und deswegen erhalten bleiben muss – z. B. als demokratisches Sammelbecken für Eva-Herman-Leserinnen.

Ein Blick auf die monatlichen Mitgliedsbeiträge und Spenden der NPD lässt daran zweifeln: Was, bloß 30.000 Euro? Das können ja nur ein paar Männeken sein. Vermutlich zuwenig, um als systemrelevant zu gelten.

Und Schulden in Höhe von 2 Millionen Euro hat schließlich jeder angehende Arzt, dessen Familie Mitglied im Golfverein ist und die einen Porsche Cayenne als Zweitwagen fährt.