Humor Marke Post: Falsches Paket in der Packstation

Heute bin ich auf den letzten Drücker zur Post gefahren, um zwei Briefe abmessen und frankieren zu lassen. Anschließend geh ich zur Packstation vor der Filiale, um meine TrekStor DataStation 1 TBTrekStor DataStation 1 TB von Amazon abzuholen. Die Größe stimmt, aber das Paket ist merkwürdig leicht. Kein Wunder: Ist gar nicht an mich adressiert und der Absender ist eine Internet-Apotheke.

Ich stell mich vor die Tür der Filiale, um die Post-Mitarbeiterin abzupassen, die die allerletzten Kunden einzeln herauslässt und zwischendurch abschließt, da die Öffnungszeit bereits überschritten ist. Und was kriege ich zu hören?

Das Paket nehme ich Ihnen gerne ab. Aber die Angelegenheit können wir heute Abend nicht mehr bearbeiten, da die Computer schon runtergefahren sind.

Ja nee, is klar: Ich gebe das Paket ohne Quittung ab und steh Morgen mit leeren Händen da. Da könnte ja jeder kommen.

Meine ich das bloß oder sollte das Brief- bzw. Paketgeheimnis nicht tatsächlich über der Freizeitorientierung der Postmitarbeiter rangieren?

10 Gedanken zu „Humor Marke Post: Falsches Paket in der Packstation“

  1. Na eine handschriftliche Quittung hättest du bestimmt noch bekommen. Die Packstationen sind wirklich sehr praktische Dinger, aber am Ende des Tages sind es ganz normale Menschen, die die Pakete hineinlegen – und da kann auch mal was daneben gehen.

    Ist deine Datastation denn mittlerweile aufgetaucht ?

  2. Nee, mit Quittungen habenses bei uns auf der Post nicht so. Heute bringe ich das falsche Paket zurück, was mir zwar strahlend aus den Händen gerissen aber in keiner Form quittiert wird. Ich sag: „Dafür hätte ich aber gerne mein Paket.“ Und das Männecken hinterm Schalter antwortet allen Ernstes: „Nee, nee, da müssen Sie sich an den Absender wenden!“

    Naja, zum Glück hab ich gestern Abend eine E-Mail von Packstation bekommen, dass mein Paket an die Filiale umgeleitet wurde. War dann auch so. Mit bisschen viel Tesa drumrum, aber die eigentliche Produktverpackung schien unangetastet.

  3. Das ist ja wirklich einmal richtig schief gegangen. Mit der Packstation hatte ich bisher eigentlich noch keine solche Problem, wobei ich auch sagen muss, dass ich die nur gelegntlich in Anspruch nehme.

    Aber zum Schluss ist es ja doch noch sehr schön, dass du dein Paket noch erhalten hast…

  4. Ich habe die Packstation bislang nur benutzt, um Pakete aufzugeben. Der Hauptgrund dafür ist, dass mir die Betreiberin der örtlichen Postagentur gehörig auf den Keks geht. Dabei handelt es sich um eine Dame im Alter zwischen 60 und 65 Jahren, die mich neulich blöd angemacht hat, weil ich trotz zwei kleiner Kinder arbeiten gehe. Dass mich dazu wirtschaftliche Zwänge treiben, die unter anderem dadurch bedingt sind, dass ich mit Abgaben abkassiert werde (u.a. um die Rentner zu finanzieren), soweit denkt die Dame nicht. Naja, auf jeden Fall macht sie sich allmählich selbst überflüssig.

  5. zum glück ist mir das noch nie mit einer packstation passiert. glück hast du, wenn du eine 1 tb platte bekommst, obwohl du nur asperin bestellt hast 🙂

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